Hier muss man die Gegner mit dem Controller erst einkreisen, um sie zu vernichten.
Besser: Es wurde nicht nur die Anzahl der Minispiele von neun auf 20 aufgestockt - viele von ihnen lassen sich endlich auch zu zweit zocken. Dabei kann man sich teilweise entscheiden, oben man kooperativ zusammen oder doch lieber gegeneinander arbeitet, was etwas inkonsequent wirkt. Hinzu kommt, dass der zweite Spieler ausschließlich mit dem DualShock eingreifen darf - ein zweiter Move-Controller ist nicht erlaubt. Selbst im Gruppenspiel, an dem bis zu vier Leute teilnehmen dürfen, tritt man lediglich nacheinander an und der Controller wird wie ein Staffelstab unter den Teilnehmern durchgereicht.
Viel Abwechslung
Man hat sich bei Sony einiges einfallen lassen, um den Move-Controller vielseitig in den Minispielen einzusetzen: So angelt man u.a. nach Tauchern, baut Roboter und Raketen richtig zusammen, rettet Zivilisten mit einem Hubschrauber vor einem Monster oder beweist während einer holprigen Krankenfahrt eine ruhige Hand, indem
Auch in den Tiefen des Meeres muss man sich beweisen.
Stresstest
Dabei lehnt man den Überleben-Modus inhaltlich an das hektische Geschehen von WarioWare an: Hier werden innerhalb weniger Sekunden die Minispiele gewechselt, so dass man sich immer wieder umstellen und blitzschnell reagieren muss, wenn man möglichst lange durchhalten will. Baut man zu viel Mist, läuft die Zeit ab und es heißt „Game Over“. Wichtige Voraussetzung zum Überleben ist aber die Kenntnis der jeweiligen Spielmechanik. Und die eignet man sich am besten im freien Spiel an, wo es zu jedem der Minispiele ein Tutorial gibt.
Beim Gruppenspiel hat man die Wahl zwischen einem kurzen Spiel über fünf Runden, einem mittleren über acht Runden oder einer langen Variante mit zehn Runden.
Raketenbau leicht gemacht.
Einen Onlinemodus vermisst man hier genau wie schon beim Vorgänger - selbst die Bestenlisten werden ausschließlich lokal gespeichert, wobei man sich oft ganz schön anstrengen muss, wenn man ganz oben stehen will. Aus dem Vorgänger wurde ebenfalls das Avatar-System übernommen, das man mit eigenen Fotoaufnahmen nutzen kann. Auch Namen lassen sich via Mikrofon aufzeichnen.
Fazit
Start the Party: Save the World macht vieles besser als der etwas lahme Vorgänger: Dank eines größeren Umfangs und der Möglichkeit, mit zwei Leuten gleichzeitig zu spielen, macht die Weltenrettung deutlich mehr Spaß. Ein echter Partykracher ist es trotzdem nicht, denn dafür mangelt es den ca. 20 Minispielen an Kreativität und Humor, mit denen einige Mitbewerber für mehr Stimmung sorgen. An der Steuerung gibt es allerdings nichts zu meckern: Auch wenn manche Aktionen hinsichtlich der Mechanik etwas gewöhnungsbedürftig erscheinen, reagiert der Move-Controller präzise auf die Bewegungseingaben, die neben Richtungswechseln und Triggereinsatz auch die Raumtiefe mit einschließen. In der Gruppe oder zu zweit macht diese Sammlung zwischendurch mal Spaß - alleine wird’s dagegen schnell dröge.PlayStation 3
„Nette Minispielsammlung für zwischendurch, der es aber an Kreativität und Humor mangelt. Auch im Bereich Mehrspieler wäre mehr drin...”
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