Tales of Xillia 2 - Test, Rollenspiel, PlayStation 3 - 4Players.de

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Tales of Xillia 2 (Rollenspiel) von Bandai Namco
Altbekanntes neu verpackt?
Action-Rollenspiel
Entwickler: Bandai Namco
Publisher: Bandai Namco
Release:
22.08.2014
Spielinfo Bilder Videos
Tales of Xillia war letztes Jahr eines unserer Rollenspiel-Highlights. Entsprechend groß war die Vorfreude auf Teil zwei. Kann das mit einem neuen Protagonisten aufwartende Tales of Xilla 2 die hohen Erwartungen erfüllen?

Das Abenteuer geht weiter

Zwei Jahre nach den Japanern können auch Europäer die in Tales of Xillia begonnene und eigentlich beendet geglaubte Reise zur Einigung zweier Welten fortsetzen. Es herrscht zwar nach wie vor Frieden zwischen dem naturverbundenen Rieze-Maxima und dem industriellen Elympios, aber während viele vom grenzüberschreitenden Austausch und Handel profitieren, fühlen sich andere benachteiligt und schüren Vorurteile und Argwohn.

Ludger Kresnik bekommt davon anfangs aber kaum etwas mit, will nur seine Prüfung bestehen und wie sein Bruder Karriere beim elympionischen Technologieunternehmen Spirius machen. Doch dann kommt alles ganz anders: Die Aufnahmeprüfung geht in die Hose, ein unbekanntes Mädchen missbraucht ihn als Sündenbock und die anschließende Flucht endet in völligem Chaos, bei dem Ludger erst Zeuge, dann selbst Teil übernatürlicher Ereignisse wird, in die auch sein Bruder und Spirius verstrickt scheinen.

So beginnt eine Odyssee durch zwei immer wieder verzerrt erscheinende Welten, auf der Ludger nach Antworten und seine achtjährige Begleiterin Elle nach ihrem Vater sucht. Lange allein bleiben die beiden allerdings nicht, denn nach und nach gesellen sich sämtliche Helden des ersten Teils hinzu. Vorkenntnisse sind dank spielinterner Enzyklopädie und kleiner Rekurse zwar nicht zwingend erforderlich, Veteranen werden aber zusätzliche Zusammenhänge und Verknüpfungen entdecken sowie Belohungen für alte Spielstände und Downloads erhalten.

Situative Entscheidungen statt pauschaler Blickwinkel

Während man den Vorgänger entweder aus der Sicht von Medizinstudent Jyde Mathis oder Schutzpatronin Milla Maxwell erleben konnte, ist man im zweiten Teil auf die Perspektive von Ludger Kresnik beschränkt, kann aber in vielen Situationen individuelle Entscheidungen treffen. Die haben zwar meist keine wirklich drastischen oder nachhaltigen Auswirkungen auf den für meinen Geschmack etwas zu zähen Spielverlauf, können aber durchaus den einen oder anderen zusätzlichen Kampf provozieren, Beziehungen beeinflussen oder die Kapitelfolge ändern. Meistens werden aber lediglich leicht abgewandelte Dialog- und Spielszenen in die an sich lineare Handlung eingefügt.

Auch bei der Beziehungspflege geht es primär darum, die Freundschaftswerte seiner Weggefährten zu steigern, um Bonusszenen und -präsente zu erhaschen, was nicht nur an entsprechende Entscheidungen, sondern auch gemeinsame Kampfeinsätze gekoppelt und so auf beliebige Weise erreichbar ist.
Statt das Abenteuer aus zwei Blickwinkeln zu präsentieren wie beim ersten Teil, sind nun situative Entscheidungen gefragt, die zum Teil sogar unter Zeitdruck gefällt werden müssen.
Statt das Abenteuer aus zwei Blickwinkeln zu präsentieren wie beim ersten Teil, sind situative Entscheidungen gefragt, die zum Teil sogar unter Zeitdruck gefällt werden müssen.
Von den insgesamt neun spielbaren Gruppenmitgliedern können wie üblich nur vier gleichzeitig in die Schlacht ziehen und sich frei miteinander verbinden, um diverse Partnervorteile zu genießen. So kann man nicht nur gemeinsame Teamangriffe ausführen, sondern auch Talente und Fertigkeiten teilen.

Bei einer Verbindung mit Gaius blockt dieser so manchen Gegenangriff, während man mit Millas Hilfe Gegner kurzzeitig erstarren lassen oder ihnen zusammen mit Elize Lebens- und Zauberenergie absaugen kann. Darüber hinaus lassen sich bestimmte Angriffe auch verbinden, verstärken oder verwandeln. Hat Ludger genug Energie gesammelt, kann er sich ebenfalls transformieren, um kurze Zeit im Alleingang spezielle Angriffe vom Stapel zu lassen und verheerenden Schaden anzurichten.

Kommentare

Kaito Kid 84 schrieb am
Hallo,
ich habe das Spiel heute beendet und einige Fragen.Ich weiß, dass lange nichts mehr zum Spiel geschrieben wurde,aber vielleicht hilft mir ja trotzdem jemand.
1. Frage: Sind die Charakter Episoden zeitlich gebunden oder gehen die jetzt noch mehr nachzuholen?
2. Frage: Wo kann man am besten grinden? Bin zur Zeit Level 67 und zu schwach für die Elite Monster.
3. Frage: Was bekommt man in der Illusionäre Dunkelheit als Belohnung?
4. Frage: Mit welchen Charakteren kämpft ihr so und warum?
Sheeon schrieb am
Bissel Veraltet der Thread aber egal!
Das Ultra-Mega-Tolle Uber Tales gibt es doch schon ToTA.
Finde ich sogar besser als FF-X nur FF-VII ist minimal besser finde ich.
ToV Gefiel mir auch sehr gut (Weil ich Depp mir anfangs ne X-box geholt habe..)
Leider wird FF immer schlechter 12 war noch ok(Aber nich vergleichbar mit X)
X-2 erwähne ich besser mal gar nicht ...
13 war noch okay es lag ja an der Story das Städte/offene Welt ect weg fielen aber was danach kam war der größte mist ever :<
Daher bin ich sehr froh das es wenigstens noch eine gute Jrpg reihe gibt.
(Star Ocean 4 fand ich auch noch okay wobei da manche Chars echt 2-much sind>.<
Bevor ich Tales of kannt hatte ich schon Angst das ich keine Konsole mehr brauch... :mrgreen:
Naja dann mal auf zu Arbeit ;D
Danny1981 schrieb am
Auf Ebay für 14,- ergattert (digital!).
Gerade läuft das Intro - mal schauen wer siegt, ob die Müdigkeit oder meine Levelfestigkeit :D
/edit :
Ich revidiere übrigens meine Aussage zur "leeren Welt". Die Städte waren wirklich gut besiedelt und alles, aber irgendwie hat das Spiel es nicht geschafft (was ich sonst immer tue!) mich dazu zu animieren alle Personen anzusprechen. Da war es mir irgendwie zu statisch und ich erinnere mich, dass in Vesperia, oder auch Symphonia weniger Leute unterwegs waren, diese aber mehr Charakter hatten.
Die Story von X2 finde ich (gerade Kapitel 1 beendet) interessant und wirft schon einige Fragen auf.
In X1 fand ich auch schade, dass die eigentlich tollen Antagonisten so ohne Persönlichkeit waren. Ich erinnere mich an kaum Begegnungen, da sie alle total aus der Klischeekiste (Die Begegnungen, nicht die Gestaltung der Charaktere!) hervorgekramt schienen. Verdammt, ich erinnere mich nicht mal an einen einzigen Namen und habe das Spiel beinahe 2x durchgespielt...
Dagegen kann ich mich aber an beinahe jede Begegnung mit Richard aus Graces erinnern und - auch wenn das Gelaber wirklich sehr berechenbar war - hat mir besonders die Dynamik Sophie-Richard gefallen.
Störend empfinde ich bisher nur, dass Ludger nicht spricht... DAS ist wirklich ein Atmo-Killer... Beinahe wie Lilly aus Harvey's neue Augen, nur in nicht komisch ^^
Die Entscheidungen haben zumindest kurzfristig Auswirkungen und da freue ich mich auch schon auf einen 2. Durchgang, der bei Tales-Spielen ja eigentiich immer ein Muss ist, wegen des Grade-Shops (Da fand ich übrigens auch das Graces-System am besten...^^)
Danny1981 schrieb am
wahrscheinlich deswegen?
Für ein JRPG war Ni No Kuni erstaunlich unkomplex. Besaß ein furchtbar eintöniges Kampfsystem und grausige Charaktere. Ich erinnere mich auch, dass kaum Dialoge vertont waren... das ist ein NoGo, wenn man sich schon von allem löst und auf tolle Atmosphäre setzt. Die Locations, die man besuchen konnte, waren zum Großteil wirklich toll!
Ebenso die Musik, die aber sehr wenige Facetten hatte. Da hatte ich einfach bzgl. des Komponisten viel, viel höhere Erwartungen!
schrieb am

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