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Wonderbook: Das Buch der Zaubersprüche (Adventure) von Sony
Wonderbook: Das Buch der Zaubersprüche
Wonderbook: Das Buch der Zaubersprüche
3D-Adventure
Publisher: Sony
Release:
14.11.2012
Spielinfo Bilder Videos
Kann man das Wohnzimmer in eine virtuelle Zauberwelt verwandeln? Kann man wie Harry Potter fliegen und Feuer lodern lassen? Das verspricht Sony mit Wonderbook: Das Buch der Zaubersprüche. Hier sollen Kinderträume mit Hilfe von PlayStation Move, J.K. Rowling und „Augmented Reality“ wahr werden.

Magische Momente

Der Übergang in die Welt der Zauberer führt nicht über das Gleis Neundreiviertel oder die Winkelgasse, sondern das eigene Wohnzimmer: PlayStationEye einschalten, Move-Controller anschließen und das geschlossene Wonderbook so auf den Bode
Video
Das Wonderbook entstand unter Mitwirkung von J.K.Rowling - allerdings merkt man davon nicht viel.
n legen, dass es zusammen mit dem abenteuerlustigen Muggel, der am besten im Schneidersitz davor hockt, von der abwärts geneigten Kamera erfasst wird. Allerdings darf man nicht im Dunkeln zaubern, sondern muss den Raum so gut wie möglich erhellen. Kommentar eines Siebenjährigen: Hä, wieso zaubern wir im Hellen?

Das Tutorial ist vorbildlich und führt Kinder sowie Eltern behutsam durch die Einrichtung. Ist alles installiert und kalibriert, verwandelt sich das graublaue Buch mit den dicken Seiten und kryptischen Zeichen in ein Zauberbuch mit feinen vergilbten Seiten.  Zunächst wählt man einen von drei Zauberstäben, die zwischen steif und biegsam reichen sowie aus unterschiedlichem Material bestehen. Danach darf man sich aussuchen, ob man als Lehrling für die Slytherins, Gryffindors, Ravenclaws oder Hufflepuffs ausgebildet wird. Hier riecht es noch nach Harry Potter, was bei den Fans auf unserer Couch noch zu hitzigen Debatten über die Wahl führte, aber später ebbte das Fachsimpeln immer mehr ab.

Arkane Ausbildung

Toller Effekt: Man sieht sich hinten verkleinert im Bild, während man vorne Kreaturen schrumpfen oder vergrößern muss.
Toller Effekt: Man sieht sich hinten verkleinert im Bild, während man vorne Kreaturen schrumpfen oder vergrößern muss.
Dabei beginnt alles cool: Kaum hat man sich entschieden, erkennt man den knorrigen Stab in der Hand, kann ihn drehen und damit hantieren, schon kleine Funken auslösen oder per Hand aktiv über das reale Buch wischen, so dass der Staub auf dem digitalen Buch am Bildschirm verschwindet. Irgendwann sitzt dann tatsächlich eine fette Kröte oder eine Sphinx darauf. Die ersten Schritte haben also tatsächlich etwas Magisches an sich. Weniger cool: Egal welchen Stab man wählt, egal welchem Haus man beitritt – nichts hat entscheidenden Einfluss auf ein Abenteuer, das visuell starke Szenen hat, aber spielerisch mit zu vielen Wiederholungen ernüchtert.

Worum geht es? Gute Frage. Denn so richtig geheimnisvoll oder episch wirkt die Geschichte trotz der märchenhaften Kulisse samt schwebenden Buchstaben nicht. Ziel ist es schlichtweg, alle Zauber zu erlernen und selbiger zu werden. Dabei soll einem natürlich das vorliegende Buch helfen, das in fünf Kapitel unterteilt ist. Der Storyrahmen wird von dessen Verfasserin Miranda Habicht errichtet, die sich neben dem Erzähler immer wieder mit kleinen Anekdoten und Hinweisen meldet oder Rätselreime zum Besten gibt. Aber all das wirkt eher anekdotenhaft als zusammenhängend, so dass nicht nur Kinder und Potterfans die kleinen Geschichten recht zügig überspringen wollen, um endlich aktiv zaubern zu können.

Kommentare

  • Scheinbar kommt es hier echt drauf an mit welchen Erwartungen man das Spiel holt. Ich habe es als Weihnachtsgeschenk für meine 6jährige Tochter gekauft. Danach hab ich den Test hier gelesen und hatte vor dem ersten Start schon ein flaues Gefühl im Magen. Doch zum Glück wurde ich deutlich positiv  [...] Scheinbar kommt es hier echt drauf an mit welchen Erwartungen man das Spiel holt. Ich habe es als Weihnachtsgeschenk für meine 6jährige Tochter gekauft. Danach hab ich den Test hier gelesen und hatte vor dem ersten Start schon ein flaues Gefühl im Magen. Doch zum Glück wurde ich deutlich positiv überrascht. Das Spiel erkennt sowohl den Movecontroller der nach der Zauberstabwahl nichtmal mehr Ansatzweise zu erahnen ist sowie das Buch perfekt und die "Illusion" ist täuschend echt. Die Geschichte um die Zaubersprüche wird meiner Meinung nach gut erzählt und hat eine Unterhaltsame momente, gerade wenn man mal nicht die richtigen Antworten auf die "Lückentexte" wählt. Die genannten Kritikpunkte wie z.B. der ewige Tutorialcharakter kommt mir eigentlich noch zu gute, da es die ersten Schritte meiner Tochter in einer digitalen Welt sind und ich Sie so auch mal alleine Spielen lassen kann, da immer alles ordentlich erklärt wird. Den fehlenden Harry Potter bezug kann ich absolut nicht nachvollziehen. Ich selber habe die Bücher alle gelesen und erkenne in jedem Kapitel genug Andeutungen darauf. Das beginnt mit dem auffinden des Buches in der "Verbotenen Abteilung" der Bibliothek, der angesprochenen Häuserwahl zieht sich dann weiter über die Zaubersprüche und die Fabelwesen denen man begegnet z.B. die Alraunen die man umtopft (das haben Harry und co. auch gemacht) geht weiter über die Ranken mit denen auch Harry und co. zu kämpfen hatten und endet mit der Vergabe der Hauspunkte. Wäre mehr Harry Potter drinnen hätte man das Buch dann auch so benennen müssen. Die mangelnde Spracherkennung kann ich bestätigen, allerdings muss ich auch hier sagen das ich das eher als positiv erachte. Die Zaubersprüche sind zumindest für die kleineren wie meine Tochter relativ schwer auszusprechen wie Aquamenti, hätte man dort jetzt eine Barriere eingebaut die mein Kind dazu zwingt den Satz dutzende Male zu wiederholen und so zu demotivieren hätte ich das als schlimmer erachtet als keinen Filter auch zweifel ich daran das ein guterzogenes Kind im beiseien seiner Eltern mit solchen Worten um sich wirft. Die Spielzeit ist in der Tat kurz und auch der Wiederspielwert ist für mich gering, aber ehrlich das ist kein alleiniges Problem vom Wonderbook sondern eher ein generelles der Spielebranche und beim diesem habe ich das auch nicht wirklich erwartet, da bin ich eher von anderen Games enttäuscht. Was ich noch als negativ Kritikpunkt anführen kann ist das meine Playstation öfter "besetzt" ist und wir seit einer Woche ständig 2 Leute mehr zum Abendbrot haben (die Nachbarskinder die auch Zaubern wollen.) Mein Fazit ist also eher ein sehr positives.
  • Warum sperrt ihr solche Vögel nicht umgehend?
  • Guter Punkt. Ich hätte auch lieber den Luibl auf seinem Wohnzimmerteppich hocken sehen, als die Kiddies die da jetzt rumhängen. Aber bitte mit Brille, gemalter Narbe, Spitzhut und Umhang. Soviel Einsatz muss schon sein

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