Call of Duty 3 - Test, Shooter, Xbox, Xbox 360, PlayStation 2, PlayStation 3 - 4Players.de

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Ego-Shooter
Entwickler: Treyarch
Publisher: Activision
Release:
07.11.2006
kein Termin
20.11.2006
22.01.2009
30.11.2006
15.03.2009
Spielinfo Bilder Videos

Noch bis vor ein paar Jahren konnte man fast die Uhr nach dem Veröffentlichungs-Rhythmus von WW2-Shootern stellen - alle Schlachtfelder von Omaha Beach bis Stalingrad wurden chronisch abgegrast. So langsam beruhigte sich der Strom der Stahlhelm-Ballereien, neue Szenarien gewannen an Oberwasser. Aber genau wie die Römer das rebellische gallische Dorf immer wieder auf dem Kieker haben, bleiben auch derlei Spiele hartnäckig im Visier der Entwickler. Call of Duty 3 an die Front!



Hier war ich ja noch nie!

Frankreich 1944: Der Himmel brennt, die Straßen sind düster, von Nord bis Süd wird erbittert gekämpft - die Nazis haben Paris erobert! Zur Abwechslung könnt ihr mal die Gummistiefel zuhause lassen, denn Omaha Beach wird nicht besucht: Stattdessen durchstreift ihr die zertrümmerten Straßen von St. Lô, ballert euch durch die saftigen Landschaften um Toucy oder überquert den Fluss Mayenne. Wie gewohnt seid ihr dabei nicht auf einen Soldaten bzw. eine Fraktion beschränkt, sondern nutzt derer gleich vier: Amerikaner, Briten, Kanadier u

Die Schlachtfelder sind mal wieder brillant inszeniert - und Call of Duty 3 versetzt euch in ein einigermaßen frisches Szenario!
nd Polen schicken euch an die Front, die Russen bleiben dieses Mal zuhause. Genauso wie PC-Soldaten, denn Entwickler Treyarch, der vorher u.a. das gute CoD 2: Big Red One produzierte, hat ein Faible für Konsolen - und da Original-Entwickler Infinity Ward gerade anderweitig beschäftigt ist und CoD 3 im Grunde wie ein Add-On zu CoD 2 aussieht, erscheint es ausschließlich für Konsolen.

Huch, habe ich da gerade »Add-On« gesagt? Ja, der erste Eindruck zeigt tatsächlich sehr vertraute Bilder: Die Grafik wirkt ähnlich, spielerisch gibt's ohnehin kaum Unterschiede. Die pompös inszenierten Schlachtfelder sind nach wie vor zum größten Teil völlig linear, kniehohe Mauern oder zerbrechlich wirkende Zäune bleiben unüberwindbare Hindernisse - wo einen das Spiel nicht haben will, kommt man auch nicht hin. Nur gelegentlich habt ihr die Wahl zwischen zwei Wegen (sprich: zwei Einsatzzielen), die aber immer am selben Endpunkt münden. Das Gesundheitssystem wurde aus CoD 2  importiert; Heilpäckchen gibt es also auch hier nicht - stattdessen müsst ihr nach schwerem Beschuss, während sich der Bildschirm rot färbt, einfach eine Zeit lang ein ruhiges Fleckchen aufsuchen und die Selbstheilungskräfte eures virtuellen Körpers wirken lassen - eine kurze Genesung später seid ihr wieder voll einsatzbereit. Auch die vielen hervorragend geskripteten Szenen dürften dem Kenner vertraut vorkommen, füllen sie doch die Szenarien mit makabrem Leben. Gleichzeitig führen spätestens sie einem überdeutlich vor Augen, dass man wie auf Schienen durch die Levels geleitet wird: Selbst Türen oder Tore zu öffnen ist beispielsweise nicht drin, das muss immer ein Kamerad übernehmen. Oder ihr sitzt mal auf dem soliden Rücken eines Panzers und gebt dem Schützen Feueranweisungen zum Ausradieren gegnerischer MG-Nester. Das Ergebnis: Wenn der

Ihr dürft diverse Fahrzeuge nutzen - hier im Bild der schwer bewaffnete Jeep »Vera«.
Panzer feuert, bleibt kein Stein auf dem anderen, der Bildschirm wackelt, das Haus bröselt, dicke Rauchwolken umwabern die Stelle, an der zuvor noch ein grimmig blickender MG-Schütze hockte - auf der anderen Seite habt ihr aber klar definierte Ziele, etwas anderes könnt ihr nicht beschießen. Immerhin ist der Tank nicht eure einzige Mitfahrgelegenheit: Ab und an springt ihr selbst hinter das Steuer eines flotten Jeeps, rudert bedächtig über einen Fluss oder steuert persönlich einen quietschenden, rumpelnden, Feuer speienden Panzer. Neu sind interaktive Spielereien: Sprengsätze werden nicht einfach platziert, sondern müssen mit einer Kombination aus Knöpfchendrücken und Analogstick-Rundern manuell an das zu sprengende Objekt gepappt. Und werdet ihr von einem Gegner geskriptet überrascht, entwickelt sich ein launiges Gerangel um die Waffe, in dem ihr schnell abwechselnd die Schultertasten drücken und anschließend eurem Feind noch ordentlich eins mit dem Kolben verpassen müsst.

Nichts als Details

Die Änderungen der PS3-Fassung im Vergleich zur 360-Version:

- Der Sixaxis-Controller kann beim Gerangel um eine Waffe geschüttelt werden, außerdem lassen sich damit u.a. Nahkampfattacken auslösen und die Fahrzeuge steuern - wer das nicht will, kann all das mit klassischer Steuerung kontrollieren.

- Die Grafik unterstützt kein Anti-Aliasing, was viele Texturen flimmern lässt. Außerdem gibt es mehr Ruckler.

 Auch technisch folgt CoD 3 seinem Vorgänger scheinbar auf dem Fuße, tatsächlich sogar so sehr, dass ich einfach mal ein Zitat aus unserem CoD 2-Test bemühe: »CoD 2 bietet WW2-Schlachtfelder, wie es sie noch nie zu sehen gab. Dicke Explosionen verursachen gigantische, richtig dicht und dick wirkende Rauchwolken, aus denen unheimlich die  Gegner herausquellen. Ein Schneesturm bedeutet hier nicht einfach einen Batzen Flocken, die es sich auf dem Bildschirm gemütlich machen, sondern eine weiß vorbeirauschende Front, bei der man unweigerlich die Augen zusammenkneift. Die beeindruckend zerfallene Levelarchitektur bringt eine Ruinenfülle auf den Bildschirm, bei denen man schon das Seufzen der Trümmerfrauen hören kann.« - das gilt auch im Jahre 2006! Allerdings gibt es einige wichtige Neuerungen wie z.B. die Geschwindigkeit: Call of Duty 3 läuft auch in wunderbarem HD fast immer flüssig, nur im völligen Effekt-Overkill hüpft die Framerate etwas nach unten - wird
Ihr werdet immer von KI-Kameraden begleitet - die keine besonderen Leuchten sind.
allerdings nie unspielbar!  Neben der allgemein deutlich erhöhten Detaildichte (die Graslandschaften! die Bäume! die Gesichter eurer Kameraden! die plastischen Waffen!) haben vor allem die ohnehin schon brillanten Effekte des Vorgängers nochmal einen Schub erhalten. Ein Beispiel dafür ist die coole Unschärfe, die es zu sehen gibt, wenn ihr über Kimme und Korn zielt: Jede Bewegung verändert den Fokus des virtuellen Auges, die Fixierung des neuen Ziels dauert einen kurzen Augenblick - wie auch beim echten Auge! Netterweise ist auch die Umgebung etwas interaktiver: Zwar beschränken sich eure Handlungsmöglichkeiten auf zerstörbare Fässer oder Fenster, aber man ist ja für jede Kleinigkeit dankbar.

                    

Kommentare

Atze_100Prozent schrieb am
Punisher256 hat geschrieben:nein es geht nicht darum das du den krieg verlierst so ein spiel kommt nicht mal durch die usk weil es eigentlich sinlos is stell dir mal folgendes vor du als deutscher normandie 1944 so was willste da machen allein die invasion aufhalten ^^ das is ein indizirungs und beschlagnamungs grund da die geschichte verzehrt und falsch wieder gegeben wird 8O so nächster grund du bist elite soldat im ww2 und du sollst A.H töten (schreibe den namen nicht aus) und das ende das spielst läuft darauf hinaus das du ihn tötest und das du den krieg entschiden hast das wäre das gleiche in dosen^^ :D
1.die usk indiziert keine spiele das macht die BPJM ;-)
2.Kann man das game auf der ps3 auch online zocken?
Richard Löwenherz schrieb am
Kein schlechtes Spiel, aber auch nicht wirklich Weltklasse. Der Singleplayer-Modus hat mir gefallen. Es hat Spaß gemacht, die Missionen durchzuspielen, allerdings hätten es auch ruhig ein paar mehr sein können. Der Multiplayer-Modus hingegen gefällt mir gar nicht. Am meisten nervt mich, dass es keinen Offline-Multiplayer-Modus gibt. Es wäre klasse gewesen, wenn man Missionen, wie bei Rainbow Six Vegas, zu zweit spielen könnte. Der Online-Modus bringt mir auch nichts, weil das bei mir irgendwie nicht geht. Deshalb gebe ich auch 82%.
fabi360 schrieb am
Ein gutes Game. Mehr aber auch nicht. Im SP fühl ich mich immer verarscht, wenn einige meiner Kameraden einfach nicht sterben können. Ich schau rüber zum Huxley - da landet ne Granate genau vor ihm.... BOOM!!! Und dann - nichts ist passiert! Der Typ lebt immer noch! Was soll das? Auch fühl ich mich verarscht, dass meine Kameraden z.B. Türen eintreten können - ich aber nicht! Der MP ist im Großen und Ganzen gut gelungen, aber auch hier gefällt mir einiges ganz und gar nicht, z.B. dass man immer nur einen bestimmten Soldaten (Schütze, Späher, Hilfssoldat....) auswählen kann. Und viele Waffen aus dem SP gibts im MP gar nicht - z.B. die Sten, die Bren, das FG 42 - warum kann ich mir nicht einfach eine Waffe aus dem Waffenarsenal auswählen und los geht's? Wäre viel besser gewesen. Aber naja, kann man auch nix dran ändern. Insgesamt so um die 82%.
Auf Call of Duty 4 freu ich mich allerdings riesig - endlich ma n Kriegsspiel a la Call of Duty in der heutigen Zeit!
Phobo$ schrieb am
wie gesagt, zurück zum Thema.......
Mohaa und CoD nehmen sich net viel in meinen Augen , finds nur schade das Infinity Ward mit CoD 3 auf´s Konsolengenre gewechselt hat , auch wenn CoD 4 exklusiv für den PC erscheint.Jemand der wie ich CoD2 gerne ordentlich im Multi gezockt hat weiss glaube ich was ich meine. Und da CoD 4 NICHT! mehr im WW2 Szenario spielt,is da irgendwie ne Lücke, denn für mich muss CoD schon fast im WW2 szenario spielen, das es sonst kein wirkliches CoD ist.MoH im Science-fiction szenario wäre ja auch kein wirkliches MoH mehr.
Punisher256 schrieb am
jo darüber könnte man ewig diskutieren^^ :D
schrieb am

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