Hanuda? Nie wieder!
Zurück zu den Wurzeln - und das schon im zweiten Nachfolger: Blood Curse entführt euch wie schon der erste Teil in ein verwahrlostes Dorf namens Hanuda. Der Plot dreht sich diesmal um ein amerikanisches Fernsehteam, das über den verwunschenen Ort berichten soll. Doch anstatt das Geschehen nur zu filmen, werden die Kollegen hinter den Kulissen bald selbst zu den Hauptdarstellern ihrer Horror-Doku...
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| Die Handlung beginnt mit Howard Wright, doch schon bald erlebt ihr den Horror auch aus der Sicht anderer Charaktere. |
Später wechselt immer wieder die geografische und chronologische Perspektive zwischen den sieben Protagonisten; ein Stilmittel, von dem schon die stimmungsvollen Vorgänger profitierten. Neu ist lediglich das Episoden-Format, dem sich nach den Vorreitern Valve
Traditionell gemächlich
Die kurzen Erinnerungs-Schnipsel tun aber nur das Nötigste, um die Handlung zusammenzuhalten. Viele Informationen erhaltet ihr nämlich erst beim Studium des Archivs, wo häppchenweise hinzukommende Video- und Audiosequenzen sowie Notizen und Skizzen einen Großteil der Geschichte erzählen. Zusätzliche Bruchstücke erhaltet ihr nach sorgfältigem Abrasen der Umgebung - und das fällt zum Glück deutlich leichter als in den zwei bockschweren ersten Teilen. An der Steuerung liegt das nur bedingt,
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| Schaut genau hin: Was hat die Einwohner Hanudas in mörderische Zombies verwandelt? |
Sei's drum, wegen des traditionell gemächlicheren Ablaufs werdet ihr selten fluchen, zumal die schon im letzten Siren vorgestellte Egoperspektive etwas mehr Übersicht ins Spiel bringt und sogar gänzlich neue Möglichkeiten hinzukommen. So könnt ihr jetzt z.B. Türen schließen und euch gegen den Knauf stemmen, damit die Gegner nicht durchkommen. Mitunter trennen euch somit nur marode Holzplanken von einem stöhnenden Zombie - was für angenehmes Herzrasen sorgen kann. Besonders spannend sind Quasi-Filmszenen, in denen ihr das Geschehen aus der Sicht eurer Verfolger seht. Wer live erleben will, wie sich ein ächzendes, murmelndes Etwas seinem Versteckt nähert, darf sich schon mal mit Beruhigungstabletten eindecken...

