Battlefield of Duty
Schon in den ersten Szenen wird deutlich, dass die Entwickler nach dem durchschnittlichen Vorgänger technisch gewaltig zulegen – Frostbite 2.0 sei Dank! Die DICE-Engine zaubert prachtvolle Kulissen auf den Bildschirm, die dank toller Beleuchtung, feinen Partikeleffekten und Physikspielereien wie wackelnden Kronleuchtern sowie aufwirbelnden Blättern sehr lebendig wirken. Wenn man es nicht besser wüsste, könnte man auch glauben, bei Battlefield gelandet zu sein. Ein Gedanke, der auch aufgrund der ähnlich wuchtigen Soundabmischung entsteht, wenn Maschinengewehre rattern und gewaltige Explosionen den Raum erschüttern, während die KI-Mitstreiter hektisch Feindpositionen durch den Funk brüllen.
Wie bei Rainbow Six bekommt man neuerdings die Möglichkeit, die Erstürmung eines Raums taktisch zu planen: Soll die Tür bloß eingetreten werden oder schickt man gleich noch eine Blend- oder Splittergranate hinterher? Die obligatorische Zeitlupeneinstellung darf jedenfalls nicht fehlen – Call of Duty lässt grüßen! Leider sieht es nicht danach aus, dass man den Raum im Vorfeld mit einer Glasfaseroptik ausspähen und die so gewonnenen Erkenntnisse in die Entscheidung einfließen lassen kann.
Wuchtig? Ja. Authentisch? Nein.
Überhaupt kommt der von den Entwicklern versprochene authentische Ansatz etwas zu kurz, denn spätestens wenn man mit einem bewaffneten Schnellboot bei Blitz und Donner in einer Railsequenz alles über den Haufen ballert oder es die kleine Taskforce mit einer Übermacht von gefühlten 50 Widersachern aufnimmt, erinnert Warfighter doch eher an einen Michael Bay-Streifen als an einen authentischen Militäreinsatz. Zumindest gibt auch der Berater im Team zu, der früher selbst in einer Seal-Einheit als Tier 1 aktiv war, dass man keine langweilige Simulation erschaffen will, sondern der Spielaspekt im Vordergrund steht.
Über den Mehrspielermodus will man noch nicht viel sagen: Fest steht nur, dass hier zwölf internationale Spezialeinheiten (darunter auch das deutsche KSK) in einer Art Wettbewerb gegeneinander antreten, die gewisse Parallelen mit der interaktiven Liga von Fifa aufweist. Genau wie dort soll der Mehrspielermodus auch hier ein „Kampf der Nationen“ werden, bei dem die Spieler „ihre“ landeseigene Spezialeinheit unterstützen.
Viel Krawumm in ansehnlicher Kulisse: Die Frostbite 2.0-Technologie inszeniert Gefechte rund um den Globus.
Wie bei Rainbow Six bekommt man neuerdings die Möglichkeit, die Erstürmung eines Raums taktisch zu planen: Soll die Tür bloß eingetreten werden oder schickt man gleich noch eine Blend- oder Splittergranate hinterher? Die obligatorische Zeitlupeneinstellung darf jedenfalls nicht fehlen – Call of Duty lässt grüßen! Leider sieht es nicht danach aus, dass man den Raum im Vorfeld mit einer Glasfaseroptik ausspähen und die so gewonnenen Erkenntnisse in die Entscheidung einfließen lassen kann.
Wuchtig? Ja. Authentisch? Nein.
Die Geschichte stammt aus der Feder von zwei Tier 1-Spezialisten. Zwölf internationale Spezialeinheiten kämpfen im Multiplayer-Modus; darunter auch das deutsche KSK.
Über den Mehrspielermodus will man noch nicht viel sagen: Fest steht nur, dass hier zwölf internationale Spezialeinheiten (darunter auch das deutsche KSK) in einer Art Wettbewerb gegeneinander antreten, die gewisse Parallelen mit der interaktiven Liga von Fifa aufweist. Genau wie dort soll der Mehrspielermodus auch hier ein „Kampf der Nationen“ werden, bei dem die Spieler „ihre“ landeseigene Spezialeinheit unterstützen.
Ausblick
Ersteindruck: gut
Kommentare
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The Incredible Hojo schrieb:
Also eine Militär- / Schlachtfeldsimulator brauche ich eigentlich nicht, zumal das Spiel sofort zerrissen werden würde - zu Recht. Wieso sollte ein Spiel, dass eine Konfliktsituation mehr oder weniger realistisch darstellt, zerrissen [...] The Incredible Hojo schrieb:
Also eine Militär- / Schlachtfeldsimulator brauche ich eigentlich nicht, zumal das Spiel sofort zerrissen werden würde - zu Recht. Wieso sollte ein Spiel, dass eine Konfliktsituation mehr oder weniger realistisch darstellt, zerrissen werden? Mit realistisch meine ich jetzt nicht, dass der Spieler nach einem Treffer auf dem Boden liegen sollte, während er seine Eingeweide festhält und nach Mutter schreit - nein,sowas braucht wirklich keiner, aber ein Spiel, dass sich mal ein bisschen kritisch mit dem Thema Krieg auseinander setzt, wäre in der Tat mal mehr als angebracht. Ich für meinen Teil finde es wesentlich besorgnisserregender, dass die Spielerschaft von heute auf solche Titel wie CoD losgelassen wird (Ja schon wieder CoD,mir fällt einfach kein besseres Beispiel ein). Hier wird das Thema Krieg,inszenierter Terrorismus und und und in ein Häschenkostüm verpackt und kaum ein Mensch fragt wieso. Der gute Ami verteidigt sein Vaterland gegen den bösen Russen - ja okay,wieso nicht. Aber wieso wird der Spieler nicht mal mit seinen Taten konfrontiert - was ich bei CoD erlebt habe, war der patriotische Ami, der stets gewissenhaft handelt, alles tut und jeden rettet (oder zumindest nichts unversucht lässt). Wie wird der allgemeine Russe dargestellt? Hinterfotzig, rachegeil, plündernd, mordend und strohdoof. Allein was die Ausrüstung anbelangt, bediente man sich auch kaum an der Klischeekiste. Der Ami im ACU-Tarn, mit Masada,Scar und co. im Anschlag, während der Russe sich an rotem Urbantarn, den in wirklichkeit höchstens 12 jährige als kurze Hose tragen, und westlichen Polizeiwaffen bedient und auch noch so schlau ist, über bewohntem Gebiet mit dem Fallschirm ab zu springen (...). Na klar, da hat das Budget nicht mehr ausgereicht, um den Russen nicht als kompletten Vollidioten dar zu stellen. Als Spieler mäht man eine Welle nach der anderen um und kommt gar nicht auf die Idee, dass die Soldaten der anderen Seite auch nur Soldaten sind und keine fiesen Meuchelmörder. Liegt ein Gegner verwundet am Boden, holt er mit dem letzten Atemzug noch die Pistole raus und versucht dir den Gar aus zu machen - Hilfe, oder halbwegs menschliches Verhalten von der KI?Fehlanzeige - alles hirlose Roboter. Stattdessen werden schlafende und wehrlose Gegner (vom Spieler, oder den KI Kameraden) freundlicherweise niedergestreckt. Also warum nicht mal einen Shooter haben, der mal nach dem "warum" fragt? Der Konflikte und Befehle wiederfragt? Ich könnte hier als Beispiel Raven Shield nennen, das letzte Spiel an das ich mich errinere, bei dem ich für meinen Teil Interesse hatte, nicht einen Kameraden nach dem anderen zu verlieren. Ich errinere mich daran, dass die Entwickler sehr viel Liebe in die einzelnen Charakterbeschreibungen gelegt haben - und ich für meinen Teil hatte auch Interesse daran,dass möglichst das ganze Team nach dem Einsatz noch lebt. Dieses Gefühl "Wie stürme ich jetzt diesen letzten Raum,ohne dass mein halbes Team draufgeht?" hatte ich persönlich dannach nie wieder. Hat es nicht geklappt, konnte man entweder mit den Verlusten leben, oder den Einsatz von vorne beginnen.... Auch Gegner, die sich ergeben haben konnte man noch festnehmen, anstatt sie einfach in CoD-Art hin zu richten. Alles in allem fehlte auch hier noch einiges, allerdings hatte das Spiel schon sehr gute Ansätze, die ich gerne mal wieder in einem aktuellen Shooter wiedersehen würde. Dabei kann man Moralfragen auch in einem Kriegsshooter wesentlich besser rüberbringen, denke ich. Den Umang mit den aktuellen Shootern finde ich deshalb mehr als fraglich und würde einen "realistischen" Shooter, in dem Menschen sich verhalten wie Menschen, echt mal begrüßen. Allerdings ist der Markt von heute vermutlich noch nicht bereit für sowas. So ein Spiel würde in den Regalen stehen bleiben, von der Presse als "böser Tötungssimulator" abgestempelt werden und der Publisher würde pleite gehen. Wärend CoD 18 wiedermal beweist wie lustig und ehrenvoll Krieg und Soldat der U.S. Army zu sein doch ist. -
The Incredible Hojo schrieb:
bomberdomme schrieb:
ThePanicBroadcast schrieb:
Also warum darauf rumgeritten wird, dass es "endlich" technisch gut ist kann ich nicht verstehen. Der Vorgänger sah großartig aus, und die [...] The Incredible Hojo schrieb:
bomberdomme schrieb:
ThePanicBroadcast schrieb:
Also warum darauf rumgeritten wird, dass es "endlich" technisch gut ist kann ich nicht verstehen. Der Vorgänger sah großartig aus, und die Singleplayer-Kampagne war die Beste die seit 2010 erschienen ist. Gefiel mir jedenfalls viel besser als BF3, BO, Crysis2 usw... Wenn sie jetzt allerdings weiter in die Richtung geht, dann siehts eher düster aus. Naja mal abwarten. 100%zustimmung ! ich fand moh 2010 das beste was die letzten jahre so an shooter erschienen ist. allein schon das man endlich mal wieder ne feuermodus wahl hatte ... und ein mk 14 ebr auch endlich mal im feuerstoss verschiessen durfe... (weil es eben ein ganz normales umgebautes m14 ist auch wenn es häufig als DMR eingesetzt wird.) aber ganz ehrlich am liebsten hätte ich ne richtig gute militär simulation. eine die nicht verbugt ist (arma) oder mit schlechter ki (arma) und schleter engine (arma, ofp2) oder vercasualisiert ist ( OFP 2) etwas das ein würdiger nachfolger für das orginale operation flashpoint währe... aber eben auch häuserkampf hat... was sowohl weites feld, open world, sandbox sein kann als auch schlauch und gescripted. das währe cool. mit einer waffenauswahl und modifiezierbarkeit wie in jagged alliance 2 1.13. Ein spiel in der die grösse des kalibers endlich mal realistisch ne rolle spielt. Spiele produzent müsste man sein... und ein team haben was meine ideen umsetzt ... Also eine Militär- / Schlachtfeldsimulator brauche ich eigentlich nicht, zumal das Spiel sofort zerrissen werden würde - zu Recht. zum glück ist es mir egal wer was zerreißt. operation flashpoint 1 war ein hit punkt fertig aus. es gibt eben unterschiedliche auffassungen was ein gutes spiel ausmacht für mich ist es immer eine simulation. das holodeck währe für mich das perfekte spiel. andere leute wollen etwas haben was spielerischer ist also spielrisch im sinne von diesem spiessigen famillien-unterhaltungs-müll-der-in-langweiler-haushalten-freitag-abends-nach-dem-essen-mit-würfeln(igitt zufallsscheisse)-ausgetragen-wird-sinne. für andere sind finger akrobatik übungen ala mario und hauptsache bunt die königsklasse der spiele. andere wollen gerne rätseln ...(weil ihnen soduku keine lustige bunte grafik bietet) die nächsten wollen ein sportlichen aspekt und sich trophäen in ihr virtuelles regal stellen egal ob es irgendwelche ranglisten oder archivment kacke ist ich will das tun was ich in der realität aus moralischen/gestzlichen gründen nicht tun kann und oder will. jeden den ich scheisse finde abknallen am liesbten mit feindbildern die ich auch in der realität nicht mag: islamisten, nazis, ostblock kommunisten und ähnliches gesocks. umso realistischer umso besser. und ich glaube ich steh mit dieser haltung nicht alleine da. bzw. der markt für sowas ist groß genug. egal welch merkwürdig eingestellter jounalist hinterher meint es "zerreißen" zu müssen weil er 2003 mal auf ner friedensdemo war und die bösen bösen amis hasst. -
bomberdomme schrieb:
ThePanicBroadcast schrieb:
Also warum darauf rumgeritten wird, dass es "endlich" technisch gut ist kann ich nicht verstehen. Der Vorgänger sah großartig aus, und die Singleplayer-Kampagne war die Beste die seit 2010 erschienen [...] bomberdomme schrieb:
ThePanicBroadcast schrieb:
Also warum darauf rumgeritten wird, dass es "endlich" technisch gut ist kann ich nicht verstehen. Der Vorgänger sah großartig aus, und die Singleplayer-Kampagne war die Beste die seit 2010 erschienen ist. Gefiel mir jedenfalls viel besser als BF3, BO, Crysis2 usw... Wenn sie jetzt allerdings weiter in die Richtung geht, dann siehts eher düster aus. Naja mal abwarten. 100%zustimmung ! ich fand moh 2010 das beste was die letzten jahre so an shooter erschienen ist. allein schon das man endlich mal wieder ne feuermodus wahl hatte ... und ein mk 14 ebr auch endlich mal im feuerstoss verschiessen durfe... (weil es eben ein ganz normales umgebautes m14 ist auch wenn es häufig als DMR eingesetzt wird.) aber ganz ehrlich am liebsten hätte ich ne richtig gute militär simulation. eine die nicht verbugt ist (arma) oder mit schlechter ki (arma) und schleter engine (arma, ofp2) oder vercasualisiert ist ( OFP 2) etwas das ein würdiger nachfolger für das orginale operation flashpoint währe... aber eben auch häuserkampf hat... was sowohl weites feld, open world, sandbox sein kann als auch schlauch und gescripted. das währe cool. mit einer waffenauswahl und modifiezierbarkeit wie in jagged alliance 2 1.13. Ein spiel in der die grösse des kalibers endlich mal realistisch ne rolle spielt. Spiele produzent müsste man sein... und ein team haben was meine ideen umsetzt ... Also eine Militär- / Schlachtfeldsimulator brauche ich eigentlich nicht, zumal das Spiel sofort zerrissen werden würde - zu Recht.