Virtua Fighter 5 - Vorschau, Action, PlayStation 3 - 4Players.de

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Beat-em up
Entwickler: Sega AM2
Publisher: Sega
Release:
26.10.2007
31.12.2013
Spielinfo Bilder Videos
Es gibt Spiele, die sich zwar von Nachfolger zu Nachfolger auf den ersten Blick kaum verändern, aber ihre erstklassige taktische Substanz über Feinheiten dennoch verbessern. Pro Evolution Soccer gehört dazu. Und auch Virtua Fighter profitiert immer wieder vom Feinschliff hinter den Kulissen. Im Frühjahr erscheint Teil 5 exklusiv für die PlayStation 3.

Taktische Duelle

Ich mag nicht all zu viele Beat'em Ups. Ich brauche Prügler mit guten Kontermöglichkeiten und taktischer Finesse - Tekken ist mir zu hektisch, Dead or Alive nicht versiert genug. Eigentlich spiele ich nur zwei richtig gerne: Soul Calibur und Virtua Fighter.

El Blaze ist einer der Neuzugänge.
Der Prügler von AM2 hat mich schon damals verdammt viele Coins am Automaten gekostet und auch in Tokio habe ich mich mit Lei-Fei & Co geschlagen. Er gehört als Shaolin-Mönch mit seinen eleganten Tritten und der bizarren Reiherstellung zu den siebzehn Helden, die auf zig Stages um den Sieg kämpfen.

Ihr könnt jedem Kämpfer bis zu vier Kostüme verpassen und individuelle Ausrüstung spendieren, falls ihr Preiskämpfe gewinnt und den Shop aufsucht. In der Spielhalle sieht der Titel schon gut aus, aber auf der PlayStation 3 legt er in Sachen Feinheiten noch zu: Muskelglanz, Figurendesign und Lichtspiegelungen sind sehr prägnant. Auch die Animationen gefallen schon jetzt mit Vielfalt sowie weichen Übergängen. Der Bildausschnitt ist übrigens wesentlich größer als am Automaten; unterstützt wird auf der PS3 eine Auflösung von 720p.

Schwachpunkt: Arena-Design

Allerdings bleiben die Arenen etwas hinter den Erwartungen zurück: Mal bewegt sich kein Gras, mal klatschen alle Zuschauer im gleichen Rhythmus oder es fehlt an Brillanz - das ist noch nicht der schillernde Next-Gen-Glanz. Wer zauberhafte Hintergründe und klasse Partikeleffekte braucht, wird mit Dead or Alive auf der Xbox 360  besser bedient. Auch die Figuren haben noch lange nicht diese Natürlichkeit in Sachen Muskeltanz oder Mimik erreicht, wie etwa ein Fight Night Round 3; es liegt immer noch

Die Kampfarenen könnten noch etwas mehr Feinschliff vertragen.
eine gewisse Plastizität statt Fleischlichkeit in der Luft. Das liegt an den Arcade-Wurzeln der Serie, aber vielleicht sollte man mal überlegen, etwas mehr realistische Körperbetonung zu bieten.

Aber irgendwie ist es wie im Fußball: Auch Pro Evolution Soccer ist in Sachen Drumherum schwächer als die Konkurrenz, trumpft aber mit inneren Werten auf. Und genau so verhält es sich auch mit Virtua Fighter 5, denn die Kampfmechanik mit ihrem bewusst langsameren, aber nie lethargischen Rhythmus gehört immer noch zu den besten des Genres. Wir konnten zwar nicht mit dem PS3-Pad spielen, um die Analogsticks zu testen, aber auch die montierte Spielhallenleiste hat schnell gezeigt, dass die Steuerung so präzise wie eh und je bleibt. Schnell kommt man wieder in den Fluss von Angriff, Parade, Block und Wurf. Neu ist der so genannte Offensive Move, der den Kampf von der Seite etwas erleichtert - aber reicht dieser Zusatz aus, um diesen Nachfolger deutlich von Teil 4 abzusetzen?

Kombos und Blocks

Natürlich kann man auch mit wilden Tritten und Kicks gewinnen. Aber gegen einen guten Gegner führt erst der kluge Einsatz von Kontern und Blocks zum Sieg. Leider reichte die Zeit auf der Messe nicht, um in die Tiefe der Kampfmechanik abzutauchen. Fest steht: Es gibt herrlich akrobatische Ausweichmanöver, die fast für eine fließende Kampfchoreographie sorgen. Außerdem kann man jetzt schon im Angriff eher defensiv vorgehen, indem man

"Ich kann Kung Fu"
bewusst etwas schwächere Schläge setzt, um den Gegner zu einer harten Reaktion zu verleiten - die kann man wiederum in einen mächtigen Konter verwandeln.

Besonders gut gefallen hat uns bereits der neue mexikanische Ringer El Blaze, der mit Maske auftritt und mächtige Würfe sowie beidfüßige Tritte mit seinem Lucha-Libre-Kampfstil aufs Parkett legt. Auch Eileen ist interessant: Sie ist zwar mit ihrem aus China stammenden Monkey-Kung Fu einen Tick schwerer zu beherrschen, aber dafür umso graziler. Die größte Herausforderung für die Entwickler bestand im Balancing, da die beiden neuen Figuren El Blaze und Eileen schnell alle Harmonie der Vorgänger durcheinander bringen können. Sprich: Eigentlich müsste jede Figur jede andere schlagen können - niemand darf die todsichere Kombo oder eine klare Überlegenheit zeigen. Wir sind gespannt, ob das klappen wird.
 

 
 

AUSBLICK



Erst in Tokio am Automaten, dann auf der Messe auf der PlayStation 3: Virtua Fighter 5 hat mich in Japan von Anfang an begleitet - und es hat richtig Spaß gemacht. In der Spielhalle konnte ich schon mit den beiden Neulingen Eileen und El Blaze proben, auf der PlayStation 3 dann in noch besserer Kulisse und höherer Auflösung die frische Seitwärtstechnik einsetzen. Viel hat sich zwar spielerisch nicht getan und den Arenen fehlt noch dieser letzte Next-Generation-Glanz. Aber ich schätze die Reihe seit jeher nicht aufgrund ihrer Prachtkulisse, sondern aufgrund ihrer ausgezeichneten taktischen Kampfmechanik. Ich mag gerade diesen etwas langsameren Rhythmus, der das kluge Blocken und Kontern ermöglicht. Wenn das Balancing stimmt und bis zum Release noch Feintuning angesetzt wird, hat die PS3 ein hervorragendes Beat'em Up im Programm.Ersteindruck: sehr gut


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Kommentare

robhappy21 schrieb am
Mortal Kombat ist auch lustig. Die kaputten Kombos über drei Kampfstile, wenn die sitzt wars das.
johndoe-freename-101657 schrieb am
Ich hab nie gesagt das man mich nicht kontern kann, aber gegen die jenigen die ich gespielt hab, hab ich 70-80% der moves gekontert. Und die kerle haben von sich behauptet das sie sehr gut in DoA sind... und haben gegen mich DoA n00b im schnitt 5 zu 20 verlohren. Also gegen VF spieler hab ich da mehr probleme.
Warscheinlich bin ich zu negativ auf DoA und Tekken spieler eingestellt, weil viele die von sich behauptet haben gut in Beat'em Ups zu sein nix drauf hatten.
Am ende gewinnt immer der, der sich besser konzentrieren kann und das spiel besser kennt, egal bei welchem spiel.
p.s. wegen schwer redet ihr vom singleplayer oder multiplayer?
johndoe478604#2 schrieb am
Ich verstehe nicht, ob ich in Cybernoob bin, oder DoA wirklich knüpelhart ist.
Tekken, DoA, VF, KoF, SF, SC und Mortal Combat; Alle haben ihre Plätze in meinem Regal, aber DoA 4 ist imho der härteste von allen.
Es stimmtk, VF ist auch schwer, aber sobald man einen Chara gefunden hat, der eine Saustarke-0815Attacke beherrscht, kommt man schnell zum Abspann.
Um es nicht falsch zu interpretieren: Ob DoA, SC oder VF; Ich liebe sie alle ;)
Evin schrieb am
Mystd hat geschrieben: @evin Du glaubst doch nicht wirklich das ich so blöd bin und dich werfen lasse. Ich seh die punches und kicks und reversle dem entsprechend. Wenn mir gegner zu nah kommen hau ich ne floating combo rein oder werf sie. DoA ist einfach viel zu leicht wenn man VF gewohnt ist.
Ja super, DU konterst alle, aber DICH kann ja keiner kontern.
Ich gratuliere dir.
johndoe-freename-101657 schrieb am
Ja die einarbeitungszeit ist der hauptgrund warum es die meisten nicht spielen. Könnte auch ruhig 10% weniger sein dann wär es perfekt. Aber Tekken und DoA sind mir da zu einfach gestrickt. Ich hab mal DoA 2 extreme gespielt und reversals ausgemacht da ging das spiel recht gut ab. Aber mit reversals ist es einfach scheisse.
Was ich an DoA mag besonders bei 4 sind die maps. Das objekete im weg sind, sachen auf die man springen kann, das sich das gelände ändert um so weiter man sich entfernt, dass ist einfach genial. Das fehlt bei VF.
Aber tiger und raptoren die einen umrennen...... wenn sie einem wenigstens ins bein beissen würden.
Bei Tekken 5 mag ich eigentlich nur das japaner japanisch, chinesen chinesisch, koreaner koreanisch und amerikaner englisch sprechen.
Soul Calibur ist einfach einmalig, gefällt mir fast so gut wie VF.
@evin Du glaubst doch nicht wirklich das ich so blöd bin und dich werfen lasse. Ich seh die punches und kicks und reversle dem entsprechend. Wenn mir gegner zu nah kommen hau ich ne floating combo rein oder werf sie. DoA ist einfach viel zu leicht wenn man VF gewohnt ist.
schrieb am

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