The Last of Us - gc-Vorschau, Action, PlayStation 3 - 4Players.de

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The Last of Us (Action) von Sony
The Last of Us
Survival-Horror
Entwickler: Naughty Dog
Publisher: Sony
Release:
14.06.2013
30.07.2014
Spielinfo Bilder Videos

Auf der E3 war The Last of Us einer der vielversprechendsten Titel, auf der gamescom zeigte Sony trotzdem nicht all zu viel Neues aus dem postapokalyptische Survival-Abenteuer. Die beiden Köpfe des Teams bei Naughty Dog Neil Druckmann Bruce Straley meldeten sich nur in einer Videobotschaft zu Wort.



Joel und Ellie aus Fleisch und Blut
Ellie und Joel im Spiel...
Ellie und Joel im Spiel...
Neben dem Bildschirm saßen allerdings die beiden Hauptdarsteller Troy Baker (synchronisierte zahlreiche Animes und Videospiele) und Ashley Johnson (hatte z.B. eine Nebenrolle in The Avengers). Sie waren angereist, um einen Einblick in ihren Alltag vor der Kamera zu geben und Fragen zu beantworten. Im bereits auf der Comic-Con vorgestellten Trailer sieht man, wie die junge Allie und ihr eigenbrötlerischer Mentor Joel sich beim ehemaligen Automechaniker Bill einschleichen. Gespielt wird Letzterer von William Earl Brown, welcher z.B. in der HBO-Serie Deadwood vor der Kamera steht. Zunächst gibt es einen kleinen Kampf, bis die drei schließlich voneinander ablassen und die Lage diskutieren. Joel überredet den älteren Mann nach einem Streitgespräch schließlich dazu, ein Fahrzeug zu reparieren – er schulde ihm schließlich noch einen Gefallen. Die dafür benötigten Teile liegen allerdings – wie könnte es anders sein – am anderen Ende der Stadt. Und auf dem Weg dorthin wimmelt es nur so vor Sprengfallen und anderen Gefahren.

In ihrem Grußwort an die gamescom-Besucher erklären die Entwickler Druckmann und Staley mit abwechselnden Statements, warum sie in ihrem Spiel zu derart schroffer, hart dargestellter Gewalt greifen. Egal ob in anderen Medien oder in einem Videospiel: Es sei allgemein schwer, die Opfer darzustellen, welche Figuren wie Ellie und Joel in einer Extremsituation bringen müssten. Realistisch inszenierte Gewalt sei bei ihrem harten Überlebenskampf das geeignetste Stilmittel.

Moralisches Dilemma

...und ihre Darsteller Ashley Johnson und Troy Baker auf der gamescom.
...und ihre Darsteller Ashley Johnson und Troy Baker auf der gamescom.
Auch Troy Baker empfand das moralische Dilemma seines Charakters Joel beim Casting als interessantesten Aspekt an der Rolle: „Meine Entscheidung fiel, als ich eine spezielle Zeile in der Beschreibung der Rolle las. 'Es gab keine moralische Grenze, welche Joel noch überschreiten konnte.' Das hat mich interessiert. Ich würde nie so sein wollen wie Joel, aber diesen Gegenpol zu meiner Einstellung wollte ich kennenlernen.“ Auch wenn Joel es sich nicht eingestehe - seine Hauptmotivation sei, durch seine Beschützerrolle für Ellie seine Sünden zumindest ein wenig rein zu waschen. Die Details zu Joels Vergangenheit blieben aber auch in Köln weiter im Dunkeln. „Es ist gar nicht so einfach darauf einzugehen, ohne zu viel zu verraten“, erklärt Baker.

Ashley Johnson ging vor allem auf die Besonderheiten ein, welche das Performance Capturing in einem sterilen Raum mit sich bringen. Mit Hilfe mehrerer Kameras, speziellen Leuchtpunkten und Anzügen fängt Naughty Dog die Muskelbewegungen ein. Für sie sei das Drehen mit purer Vorstellungskraft kein Problem, erklärt Johnson. „Den Anzug anzuziehen, ist zunächst seltsam. Und dann schaut man auch einen anderen Darsteller in einem albernen Kostüm an.

Kommentare

schefei schrieb am
Bloody Sn0w hat geschrieben:Deine ganzen "Bedenken" wurden bereits von den Entwicklern und einigen Magazinen thematisiert.
Ich verfolge die Berichterstattung bei 4P nicht sonderlich, aber wenn man so ein inhaltsloses Interview als Vorschau verkaufen will, kann ich mir schon denken, wo der Hund begraben liegt.
viewtopic.php?p=3340515#p3340515

Bei Naughty Dogs neuem Spiel erwarten wahrscheinlich viele Spieler nichts weiter als ein neues Uncharted mit neuem Helden und Setting. Völlig falsch, wie wir nach recht ausführlicher Beschäftigung mit The Last of Us auf der E3 sagen können! Der Überlebenskampf von Hauptfigur Joel und seiner Begleiterin Ellie, die beide Überlebende einer schrecklichen Pandemie sind, setzt kaum auf geskriptete Ereignisse und Zwischensequenzen, um die Story voranzutreiben. In The Last of Us findet vielmehr fast die komplette Handlung direkt in der Spielwelt statt. Letztere ist dynamisch, erlaubt also unterschiedliche Herangehensweisen.
Verdeutlicht hat Sony uns das anhand desselben Spielabschnitts, der schon auf der Pressekonferenz des Publishers zu sehen war. Was dort allerdings nach typischem Scripting aussah, erwies sich bei näherer Betrachtung als dynamisches Geschehen: Statt die direkte Konfrontation zu suchen, wie in der PK, bewegen sich Joel und Ellie heimlich durch das verfallene Gebäude. Den dort patrouillierenden Feinden (Angehörige von einer der Fraktionen im Spiel) gehen sie dabei größtenteils aus dem Weg.
Naughty Dog überlässt es zudem dem Spieler, wie er die knappen Ressourcen in der rauhen Spielwelt nutzt. Während Joel in der PK ein Leintuch zur Herstellung eines Molotowcocktails nutzte, kann er es genauso gut als Verband verwenden, um einige Hitpoints zu regenerieren. Und anstatt direkt durch...
Battlemonk schrieb am
nawarI hat geschrieben:
Battlemonk hat geschrieben:Bei mgs 4 gabs eigentlich mindestens genauso viele möglichkeiten, wie beim dritten.
Bis auf dieses heilungssystem ( auf das ich auch verzichten kann).
Mgs kaut einem halt nicht jeden möglichen lösungsweg vor. Man muss selber experimtieren.
Das man da nicht alle möglichkeiten voll ausschöpfen kann, ist klar.
Und der abspann war meiner meinung nach einer der besten in der geschichte der viedeospiele.
Den hab ich mir wirklich gerne 90 minuten angeschaut.

Dies sollte eigentlich eine Antwort auf Lord Helmchens Aussage sein, dass sich bei MGS niemand über die langen Videos aufregt. Manche Videos waren mir jedenfalls zu lang - gut insziniert und spannend, aber als Spieler sollte man zumindest wissen worauf man sich einlässt.
Spielerisch... man hat viele Möglichkeiten, aber eine davon ist wie der Terminator durch die Kante zu rennen und alles niederzumähen was man sieht. Das Spiel selber bestraft so ein Vorgehen auch nciht. Mir hätte es besser gefallen, wenn mir das Spiel mehr Anreiz gegeben hätte leise vorzugehen. (beim kommenden Hitman soll heimliches Vorgehn beispielsweise belohnt und die Hammer-Methode bestraft werden, was mir ganz gut gefällt)
Der Abspann hätte meinetwegen auch etwas kürzer ausfallen können - hierbei muss ich sagen, dass ich MGS1 erst nach MGS2 gespielt habe und MGS2 erst gespielt hatte, als Snake Eater schon in der Entwicklung war. Für dich war der Abspann wahrscheinlich sowas wie ein Abschied-Nehmen von alten Freunden - ich hab die Charaktere nicht so lange gekannt. Da hätte mir ein kurzes 'schüssi' auch schon gereicht.
Bloody Sn0w hat geschrieben:
nawarI hat geschrieben:Auch sonst hat die Spielvorführung stark geskiptet und einstudiert ausgesehen - fast schon zu gut um wahr zu sein. Ein bisschen Skepsis will ich...
Bloody Sn0w schrieb am
nawarI hat geschrieben:Klingt schonmal interessant. Danke für den Link!
Aaaber (sagte nawarI, nicht gewillt seine Skepsis völlig ruhen zu lassen) es könnte sein, dass die Entwickler das Spiel genau so gespielt haben, dass die KI-Routinen der Plünderer möglichst gut darauf reagieren können. Ich bin mal gespannt darauf, was passiert, wenn ich etwas anders vorgehe und absichtlich etwas Quatsch verursache.

Gerne. :)
Klar, muss man realistisch bleiben und einfach sagen, dass E3 Demos immer auf Perfektion getrimmt sind. Aber allein die Tatsache, dass man sich genau dieser Punkte bewusst ist und etwas anderes anstrebt gibt schon Grund zur Hoffnung.
Skepsis finde ich persönlich auch immer besser als überschwinglichen Hype und was am Ende tatsächlich abgeliefert wird, muss sich erst noch zeigen. ;)
Zomboli schrieb am
Man ich freu mich soooo sehr auf das Spiel :)
AkaSuzaku schrieb am
Eigentlich will ich gar nicht allzu überschwänglich klingen, aber die Verknüpfung des Gameplays mit den Events (gar nicht mal unbedingt QTE) könnte schon revolutionär werden. Normalerweise gilt es doch immer, dass man möglichst alle Skripts auch "an den Mann bringen will" und keinen aufgenommenen Dialog nicht irgendwann abspielen.
Aber das, was man bis jetzt so an Gameplay bei Last of Us gesehen hat, weißt schon deutlich darauf hin, dass das hier nicht so ist.
Es fängt ja schon damit an, dass die beiden das Gebäude im Video - bei genügend Munition - auch einfach stürmen könnten. Zu dem Dialog zwischen Ellie und Joel ("Should we go around them?") wäre es nie gekommen. Joel hätte niemanden erwürgt Er wäre nicht mit einer Metallstange angegriffen worden, hätte den jenigen nicht schützend vor sich gehalten. Es hätte kein Gegner ausgerufen "Fuck! Let him go! Fucking drop him!" Die Schlägerei am Ende, die in einem Kopfschuss mit einer Schrotflinte mündet, wäre mit Sicherheit auch "vermeidbar" gewesen. Es ist ja nicht so, als hätte das Betreten des Raums das Event getriggert, sondern schlicht und einfach, dass der Spieler die Gegner im Faustkampf besiegen wollte.
Die beste Szene im Video ist aber sicherlich, wo Joel mit seiner Magnum einen Mann erschießen will und es geht nur "Klick": Munition alle. Der Gegner: "I know that sound." und kommt siegessicher angetrabt, um selbst freie Schussbahn zu haben. Mit dem Angriff von Ellie hatte er allerdings nicht gerechnet.
So was wär natürlich Standartware, wenn das alles von vorne herein geskriptet gewesen wäre, aber ein solches "was wäre passiert, wenn..." hat es meiner Meinung nach noch nie zuvor gegeben.
Der Fluch als er verschießt, die Sorge von Ellie, da er einen Treffer eingesteckt hat, usw., sowie die realistischen Animationen (selbst so banale Sachen, wie, dass Ellie über ihr Versteck lugt,...
schrieb am

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