God of War - E3-Vorschau, Action, PlayStation 4 - 4Players.de

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God of War  (Action) von Sony
Erziehung auf nordische Art
Action-Adventure
Entwickler: Sony Santa Monica
Publisher: Sony
Release:
kein Termin
Spielinfo Bilder Videos

Cory Barlog will das kommende God of War dazu nutzen, eine Vater-Sohn-Geschichte zu erzählen. Ein paar Jahre nachdem der Creative Director von Sony Santa Monica Vater wurde, soll auch Kratos einen Sohn aufwachsen und aufleveln sehen, aus einer neuen freien Schulterperspektive. In LA zeigte Sony uns ein paar weitere wuchtige Kämpfe in nordischer Kulisse.



Neue Perspektiven

 

Wer die Pressekonferenz gesehen hat, wird die Schönheit des Waldes gesehen haben, durch den Kratos sich in Begleitung seines Sohns kämpft. Zwischen idyllisch verschneiten Zweigen und zerklüfteten Felsen begegnen dem Duo immer wieder magisch glühendes Wild, Skelettkrieger aus der nordischen Mythologie und fette Trolle. Gelungen wirken auch die geschmeidigen Animationen bei wuchtigen Hieben und die unsicheren Gesten des Jungen. Wo genau die beiden unterwegs sind, wollte Leveldesigner Rob Davis nicht verraten und auch davon abgesehen gab es zum Großteil der Fragen nicht wirklich eine Antwort. Da nur eine leicht erweiterte Version der Demo aus der Pressekonferenz gezeigt wurde, gab es also nicht all zu viel Neues zu erfahren.

 

Aller Anfang ist schwer...was sich gut an der natürlichen Gestik ablesen lässt.
Aller Anfang ist schwer...was sich gut an der natürlichen Gestik ablesen lässt.
Zu Beginn werde ich Zeuge davon, wie der aus der Antike scheinbar in nordische Gefilde umgezogene Held seinen Sohn mit aus der Hütte nimmt, um ihn auf die Jagd mitzunehmen. Ein prägender Moment ist natürlich, als der Vater die Hand seines zögernden Sohnes führt, um mit der Klinge einen blau glimmenden Elch zu erlegen. Solche Situationen sollen immer wieder ins Spiel eingestreut werden, um die Bindung zu stärken. Aus diesem Grunde habe man auch im Vergleich zu den Vorgängern die Perspektive gewechselt – damit der Spieler in emotionalen Momenten beide Figuren aus nächster Nähe sieht. Auch im Gemetzel soll man den Jungen so besser im Auge behalten können, da er auf eigene Faust mitkämpft. Mit Hilfe der Quadrat-Taste lassen sich auch Befehle zum forscheren Angriff erteilen, damit er z.B. in brenzligen Situationen elektrische Pfeile statt der gewöhnlichen Exemplare benutzt.

 

 

Erfahrung macht groß und stark

Der Sprössling soll vor allem dabei helfen, das Gewusel kleinerer Gegner auf Abstand zu halten. In brenzligen Momenten zieht er sich laut Davis meist geschickt aus der Affaire, so dass man sich offenbar nicht all zu sehr um ihn sorgen muss. Eine wichtige Motivation soll seine Verbesserung sein, da er die Erfahrungspunkte einstreicht und im Laufe des Spiels auch größer wird. An Kratos gehen dagegen die Ressourcen, mit denen sich die Ausrüstung aufrüsten lässt.

 

Gestatten: Troll. Nordischer Troll.
Gestatten: Troll. Nordischer Troll.
Der für das Szenario erstaunlich luftig gekleidete Held schleudert für Distanzattacken einfach seine Axt wie einen Boomerang, wodurch er auch ein wenig Beute an entlegenen Orten erreichen kann. Das Action-Adventure spielt zwar nicht in einer offenen Welt – hier und da sollen sich aber abseits des Weges oder an Gabelungen abgelegene Pfade erkunden lassen. Die fetten Trolle stampfen zwischen herumwuselnden Skeletten mit einem riesigen geschulterten Steinpfeiler auf den Spieler zu und sprühen ihm immer wieder Lava-Schwälle entgegen. Die Gefechte wirken wuchtig, aber trotzdem noch dynamisch – ab und zu wird beim finalen Schlag auch mal ein Gegner zur Hälfte mit der Axt gespalten.

 

Leicht zu lernen, schwer zu meistern

Trotzdem bleibt der Ablauf natürlich entsprechend dem mystischen Thema etwas arcadelastiger als z.B. im realgetreueren Klingenkampf For Honor. Passend dazu ist das Kampfsystem laut Davis leicht zu lernen, aber schwer zu meistern. Neuerdings werden Nahkampfattacken mit R2 und R1 gestartet; per L2 zielt man mit der Axt als Wurfgeschoss. Die Kombination L3 + R3 entfesselt schließlich das Rage-Meter, welches sich durch kassierten Schaden auffüllt.

 

AUSBLICK



Nachdem die Pressekonferenz unsere Neugier geweckt hat, blieb Sony auf der E3 leider ziemlich sparsam mit der Präsentation neuer Szenen. Viel mehr als am Montagabend bekam man hinter verschlossenen Türen nicht zu sehen und auch die Fragestunde hatte meist nur ein mannigfaltig umformuliertes „No Comment“ zum Ergebnis. Das Gezeigte kann sich aber bereits sehen lassen und macht Lust auf mehr. Das hübsch inszenierte nordische Szenario und die neue Perspektive verschaffen der Serie frische Impulse und auch das martialische Axt-Geschnetzel schien bereits locker-flockig von der Hand zu gehen. Das Aufwachsen und Aufleveln des Sohnes könnte ebenfalls motivieren, falls die Kooperation im Kampf gut umgesetzt wird. Wir freuen uns schon darauf, mehr zu erfahren!

Einschätzung: gut



Vergleichbare Spiele

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Kommentare

TheLaughingMan schrieb am
Hab gestern erst GoW 3 Remaster beendet, und meiner Meinung ist das Gameplay einfach völlig veraltet. Eine Frischzellen Kur war dringend nötig. Ob es unbedingt ein etwas arcadigeres TLoU sein muss weiß ich nicht, aber ich bin auch nicht komplett abgeneigt.
Stalkingwolf schrieb am
auf Areagames steht das der kleine einem nicht zur Last fallen soll. Klingt eher nach einem Sidekick der das ganze Game einen begleitet.
CryTharsis schrieb am
m85nrw hat geschrieben:Wenn man sich die Demo genau ansieht, sieht man, dass der Junge nach dem Treffer mit dem Bogen 50 Erfahrungspunkte erhalten hat. Demnach gehe ich davon aus, dass man früher oder später mit ihm weiterspielen wird

Könnte gut sein, denn es gibt auch keine Erfahrungspunkte, wenn Kratos die Gegner tötet. Also entweder geht man davon aus, dass Kratos schon genug Erfahrung hat...oder das was du schreibst. :wink:
m85nrw schrieb am
Wenn man sich die Demo genau ansieht, sieht man, dass der Junge nach dem Treffer mit dem Bogen 50 Erfahrungspunkte erhalten hat. Demnach gehe ich davon aus, dass man früher oder später mit ihm weiterspielen wird, da Kratos stirbt oder aufgrund von Altersschwäche in den Ruhestand tritt ;-)
casanoffi schrieb am
Irgendwie witzig - auf der einen Seite wird bereits vom GOTY-Anwärter gesprochen, obwohl man bisher nur ein paar Minuten gesehen hat und auf der anderen Seite tun hier einige so, als müsste man sich als Fan direkt schämen, nur weil man sich auf den Titel freut...
Ich glaube (und hoffe), Sony könnte mit GoW4 einen Geniestreich hinlegen.
Einfach nur ein neuer GoW-Aufguss mit gleichem Gameplay und wieder mit griechischer Mythologie und ich wäre auf jeden Fall raus gewesen. Absolut kein Interesse mehr.
Ich liebe GoW1-3, aber spätestens mit Ascension spürte ich enorm starke Ermüdungserscheinungen, von daher glaube ich, dass der Schritt zu einem anderen Gameplay-Stil absolut notwendig ist.
Außerdem haben wirklich viele Fans nach einem Kratos mit nordischer Mythologie gerufen.
Ja, die möglichen Parallelen zu The Last of Us sind definitiv unverkennbar, sowohl im Gameplay als auch in der Seele des Gezeigten - aber ich denke, dass es durchaus schlechtere Vergleiche gäbe :D
Die Präsentation wird sowieso über jeden Zweifel erhaben sein, da bin ich fest überzeugt.
Meine größte Sorge ist, dass das Spiels nicht God of War 4, sondern "The Son of the God of War" wird.
Bei The Last of Us fand ich es genial, dass man auch mit der kleinen Ellie spielen durfte - aber das lag auch daran, dass Ellie von der ersten Sekunde an eine klasse Persönlichkeit zeigte und ich am Ende richtig enttäuscht war, dass der Ausflug schon wieder viel zu früh zu Ende war.
Der kleine da hingegen juckt mich so wenig, wie die Ameisen in meinem Garten...
Hoffentlich denkt Sony nicht, dass man hier etwas nachholt, was in The Last of Us am Ende vermisst wurde.
Wenn man den Kleinen nur dazu nimmt, dass ein gealterter Kratos etwas gefühlsduseliger wird, kein Problem.
Mein Vorschlag wäre: lasst den Kleinen zum Sympathieträger aufsteigen - und dann sterben.
So, dass jeder Spieler seinen inneren God of War entfachen kann und man mit Kratos...
schrieb am

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