Horizon Zero Dawn - E3-Vorschau, Action, PlayStation 4 - 4Players.de

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Horizon Zero Dawn (Action) von Sony
Die kleine offene Welt
Action-Adventure
Entwickler: Guerilla Games
Publisher: Sony
Release:
01.03.2017
kein Termin
Spielinfo Bilder Videos
Horizon: Zero Dawn – umwerfend schöne Landschaften und Maschinen, die zumindest äußerlich an Tiere, teilweise an riesige Dinosaurier erinnern, die aber auch von einer geheimnisvollen "Fäulnis" verdorben sind, welche sie zu aggressiven Monstern macht. In einer Präsentation ging Entwickler Guerilla Games genauer auf das ungewöhnliche Szenario ein, anschließend durften wir selbst gegen die Maschinen kämpfen. Begeistert waren wir danach allerdings nicht.

Es ist was faul...

Was ist diese Fäulnis, von der die Bewohner der futuristischen Welt 1.000 Jahre in der Zukunft sprechen? Eine riesige Maschine liegt vor den Zäunen ihrer Siedlung; im letzten Moment konnten sie den Angreifer stoppen, der sonst wohl ihr Zuhause einfach zerstört hätte. Aloy, die Heldin des Abenteuers, will der Ursache des Fehlverhaltens auf den Grund gehen und macht sich deshalb auf den Weg in die offene Welt.

Holz und Stein für einen Pfeil

Dabei steht ihr nicht nur die Welt offen, sondern auch die Art und Weise, wie sie sie erkunden will. Bei einem Händler erhält sie etwa Kleidung, die ihr vielleicht das heimliche Umgehen der Maschinen erleichtert, sie dafür aber schwächer
Aloy will der Ursache für die "Fäulnis" der  Maschinen auf den Grund gehen.
Aloy will der Ursache für die "Fäulnis" der Maschinen auf den Grund gehen.
gegen bestimmte Angriffe schützt. Mit Modifikationen könnte sie deshalb die Resistenz gegen Kälteschaden und andere Werte erhöhen.

Um selbst Munition oder heilende und andere Tränke herzustellen, benötigt Aloy Materialien, die sie in der Natur findet, Händlern abkauft oder ausgeschalteten Maschinen abnimmt. Wie anspruchsvoll das Beschaffen der Ressourcen sein wird, ließ sich den Entwicklern nicht entlocken – in aktuellen Spielszenen sind immerhin zahlreiche Symbole zu sehen, an deren Position Aloy natürliche Ressourcen aufliest. Wer mehr Materialien sucht, wird einen Überschuss haben, sagt Guerilla nur.

Tiermaschinen, aber keine Tiere

Interessant sind Unterhaltungen mit anderen Menschen, denn in denen wählt man hin und wieder zwischen verschiedenen Antworten. Das werde selbstverständlich nicht die große Geschichte ändern, könne aber durchaus Aloys Beziehung zu manchen Personen beeinflussen. Und man werde auf diesem Weg durchaus Entscheidungen über Leben und Tod treffen!

Die Entwickler heben außerdem hervor, dass die Maschinen zwar so aussehen, sich aber nicht wie Tiere verhalten. Immerhin sind alle mit ein und demselben Netzwerk verbunden, jagen sich also z.B. nicht gegenseitig. Und beim
Ihre Ausrüstung kauft die Heldin bei Händlern, Munition und Tränke stellt sie selbst her.
Ihre Ausrüstung kauft die Heldin bei Händlern, Munition und Tränke stellt sie selbst her.
Anspielen zeigte sich, dass sie sich – vermutlich deshalb – auch gegenseitig unterstützen. Denn attackiert man eine von ihnen, gehen in der Nähe befindliche Maschinen zum Angriff über.

Die kleine offene Welt

Die Nähe war allerdings auch das Problem der spielbaren E3-Demo, denn Guerilla platzierte in einem vielleicht 500 mal 500 Meter großen Bereich lediglich etwa ein Dutzend Maschinen. Verließ man das Gebiet, wurde die Demo prompt zurückgesetzt. Verständlich, dass man eine noch nicht fertig gebaute offene Welt nicht ohne Weiteres präsentieren kann. Dennoch ist ein bisschen Action ohne Kontext leider kein Ersatz für z.B. ein belebtes Dorf und wenigstens einen Auftrag, zwei Nebenmissionen oder Ähnliches. All das gab es in der E3-Demo nicht.

Kommentare

Legacy of Abel schrieb am
Mir wäre ehrlich gesagt langweilig geworden, wenn ich ausschließlich die Hauptquest gespielt hätte. Die Mischung macht's und die Mischung stimmt insbesondere bei B&W, das einige erinnerungswürdige Sidequests enthält.
Mir sagen einige Teile des Spieldesigns auch nicht wirklich zu - Beispiel: die mMn zu große Weltkarte -, aber wenn es darauf ankommt, hat sich CDProjekt sehr viel Mühe gegeben. Nicht mit dem Crafting, nicht mit dem Lootsystem oder den Level-Ups, sondern vorrangig mit den Quests.
VincentValentine schrieb am
also ich finde einige Nebenquest in the Witcher hatten es in sich und waren teilweise ganz spannend (die verschwunde Frau deren Leiche man im Wald findet --> Wolf) etc.
Und wie Mojo schon erwähnt hat ist dies doch alles optional - optional heißt aber nicht automatisch schlechte Umsetzung/keine Bemühung in dieses Element eines Spiels.
Selbiges gilt doch für die Quest in Fallout New Vegas....die wurden nicht einfach hingeklatscht, da steckt Liebe & Detail dahinter.
Mojo8367 schrieb am
Tja dein Problem, wie gesagt dann sind derartige Spiele wohl einfach nichts für dich.
Wo wir auch wieder bei den Möglichkeiten wären, wenn du nur die Hauptquest spielen möchtest kannst du das gerne tun un den Rest einfach weglassen.
Du musst keine NQ machen um zu leveln, du musst keine NQ machen um zu grinden...
Aber aus reinen Bashing-Gründen wirst du wohl sicher noch was finden um die schlecht zu machen!
Achso un nur rein informativ, wo is die emotionale Bindung zu der x-beliebigen Prinzessin in Super Mario nun eigentlich?
Vinterblot schrieb am
Es tut mir sehr leid, dass ich nicht jede einzelne Nebenquest aufgeschlüsselt habe. Wenn du meinst, dich daran aufzuhängen, ist das dir überlassen. Das ändert nichts an meiner Kritik. Blood & Wine Hauptquest konnte ich fünf Stunden am Stück spielen ohne mich zu langweilen, sobald ich auch nur einen Fuß in Nebenquests gesetzt habe wurde es sprungartig so fundamental schlecht, dass ich es keine 20 Minuten ertragen habe.
Mojo8367 schrieb am
Vinterblot hat geschrieben:Und du setzt hier ja vorraus, dass es ein Witcher Spiel werden muss - aber möglicherweise würde man ein erheblich besseres Spiel realisieren, würde man sich nicht dem Zwang aussetzen, dass Witcher-Universum einzufangen. Und dass an der Erzählweise des Spieles so einiges im argen liegt, ist ebenfalls nicht von der Hand zu weisen - als Spieler, der die Bücher nicht gelesen hast, verbringst du 2/3 des Spiels damit, eine Person zu jagen, von der dir das Spiel erklärt, du hättest eine emotionale Bindung zu ihr - aber du als Spieler hast das gar nicht. Da funktioniert das "Show, don't tell" überhaupt nicht.
Genauso ist Witcher 3 ebenfalls ERHEBLICH besser, lässt man all die Nebenmissionen links liegen und konzentriert sich nur auf die Hauptquest - dann wird man nämlich an interessante Orte geführt, erlebt spannende Charaktere und liebevoll gestaltete Szenarien und vorallem auch einfach GUTE Ideen. Sobald man anfängt, Nebenquests zu machen trifft man auf so MMO-Schemas wie "Begleite diesen NPC zu drei Stellen, damit er Fotos machen kann". Schnarch.

Wow du nimmst dir eine Nebenquest aus einem DLC un projezierst das komplett auf alle Nebenquests un nennst das dann MMO- Schemas, wer keine Ahnung hat sollte vllt. einfach den... usw.
Gerade die Nebenquests eines Witcher3 sind so abwechslungsreich wie es in einem Open World Spiel selten is.
Ein simples töte 10 Wildschweine gibt es hier gar nicht.
Wenn man schon ein Spiel zu so einem Universum macht wär es lächerlich alles außen vor zu lassen was nich mit der Hauptstory zu erzählen is.
So viele Charaktere die man verpasst, soviel gute Geschichten die man nie zu Gesicht bekommt, um mal nur bei B&W zu bleiben, allein Passierschein A38 oder die Aussprache mit Plötze sind geniale Nebenquests.
Übrigens in einem Super Mario jagt man einer Prinzessin hinterher mit der man weit weniger Bindung hat.
schrieb am

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