Mount & Blade: Warband - Test, Rollenspiel, PlayStation 4 - 4Players.de

4Players.de Das Spielemagazin. Kritisch. Ehrlich. Aktuell. 4Players.de Das Spielemagazin. Kritisch. Ehrlich. Aktuell.

Um dieses Feature zu nutzen, musst du
"4Players pur" nutzen:

Du hast schon einen pur-Account? Dann logge dich ein!
Noch kein pur-Nutzer? 4Players pur – Zahl, was du willst!

Hinweis schließen.


Mount & Blade: Warband (Rollenspiel) von Paradox Interactive
Ritter aus der Mottenkiste
3D-Rollenspiel
Release:
16.04.2010
16.09.2016
16.09.2016
Spielinfo Bilder Videos
Mit Mount & Blade gelang TaleWorlds Entertainment 2008 ein Überraschungserfolg auf dem PC, der zwei Jahre später mit Mount & Blade: Warband u. a. um einen Mehrspielermodus ergänzt wurde. Sechs Jahre später hat das mittelalterliche Ritterabenteuer auch die aktuelle Konsolengeneration erreicht. Ob liebevoll restauriert oder lieblos konvertiert, verrät der Test.

Vom Stalljungen zum Ritter

In Mount & Blade: Warband geht es nach wie vor darum, Mitte des 13. Jahrhunderts im fiktiven Calradia als aufstrebender Rittersmann oder auch Rittersfrau Fuß zu fassen und sich im stetig währenden Machtkampf zwischen sechs Königreichen einen Namen zu machen. Wie weit unten man dieses Vorhaben beginnen und wie schwer man es auf dem Weg nach oben haben möchte, kann man sich im Rahmen der Charaktererstellung bereits selbst aussuchen, da sowohl Herkunft, Stand als auch Geschlecht entscheidenden Einfluss auf die mittelalterliche Karriereleiter haben.

Beim optischen Erscheinungsbild darf man ebenfalls detailliert Hand anlegen, auch wenn der Editor trotzdem nur verstörende Gesichtsbaracken zuzulassen scheint. Aber egal, die adligen Damen des Landes sind mit Dicht- und Kampfkunst ohnehin mehr zu beeindrucken, falls man sich mit einer von ihnen einlassen oder gar vermählen möchte.
Auch der hässlichste Vogel kann in die Adelshäuser Calradias einheiraten.
Auch der hässlichste Vogel kann sich in Calradia einen Namen machen und eine Braut finden.
Ob man damit politische Ziele oder persönliche Vorlieben verfolgt, bleibt einem freigestellt. Und auch sonst genießt man angenehm viele Freiheiten, sein Leben als Ritter zu bestreiten.

Man kann sich völlig frei durch die leider sehr trostlos anmutende Spielwelt bewegen und Dörfer, Burgen oder Städte besuchen. Hält man an oder ruft ein Menü auf, wird das Spiel automatisch pausiert. Trifft man unterwegs auf andere Reisende, kann man Gespräche oder Kampfhandlungen anzetteln oder auch von selbigen überrascht werden. Mit entsprechend hohem Aufklärungswert erkennt man mögliche Aggressoren schon von Weitem, mit ausreichendem Geschwindigkeitswert kann man versuchen, rechtzeitig zu fliehen, mit einem geschulten Fährtenleser Truppenbewegungen schon anhand von Spuren einschätzen.

Zwischen Freiheit und Orientierungslosigkeit


Sowohl bei der Entwicklung des eigenen Charakters als auch seiner aktuellen Gefährten genießt man viele Freiheiten, kann Attribute und Fähigkeiten, aber auch Talente für bestimmte Waffengattungen gezielt stärken. Zudem gibt es weder eine vorgegebene Rahmenhandlung noch konkrete Zielsetzungen - allerdings auch keinen roten Faden, an dem man sich als Neueinsteiger abseits weniger mickriger Tutorials orientieren könnte. Was man aber auf alle Fälle braucht, sind Sold und Verpflegung für sich und seine Gefolgsleute.
Generell kann man sein Ritterdasein gestalten wie man möchte - auf seine Gold- und Nahrungsvorräte sollte man allerdings stets ein Auge haben.
Generell kann man sein Ritterdasein gestalten wie man will. Um Schlachten zu gewinnen, braucht man allerdings eigene Truppen und die wollen regelmäßig entlohnt und verpflegt werden.
Die kann man in Dörfern und Schänken rekrutieren, Erfahrung sammeln lassen und je nach Bedarf als Infanterist, Schütze oder Kavallerist ausbilden. Je größer und erfahrener der eigene Trupp, um so weniger muss man sich vor feindlichen Übergriffen fürchten, aber um so höher sind auch die Unterhaltskosten.

Kann man die nicht mehr aufbringen, sinkt nicht nur die Moral der Soldaten, es begehen auch immer mehr von ihnen Fahnenflucht. Gleiches gilt für unehrenhafte Taten wie das Opfern von Kameraden zur eigenen Flucht oder das Plündern friedfertiger Bauern. Darüber hinaus hat das eigene Handeln auch Einfluss auf die Beziehungen zu den verschiedenen Königshäusern und Adligen Calradias. Kleinere Missbilligungen wie verpatzte Aufträge kosten lediglich ein paar Sympathiepunkte, während größere Vergehen sogar Kriege provozieren und persönliche Rachegelüste wecken können.

Kommentare

Baazin schrieb am
Das Spiel hat mich auf den Pc sehr lange unterhallten. Hab es über die Zeit auch immer wieder mal ausgepackt, zuletzt vor ein halben Jahr. Ohne die Mods ist das Spiel aber nur die hälfte Wert. Es gibt auf den PC wirklich tolle Mods die aus dem Spiel was besonderes machen, nehme nicht an das es die auch auf den Konsolen gibt oder geben wird.
Marobod schrieb am
Jondoan hat geschrieben:
Dann muss ich wohl demnächst nochmal Vanilla ausprobieren :D bei meiner Mod habe ich gerade gesehen, dass so ziemlich jeder Banidt Skillpunkte auf Level 9 hat (also Energie und Angrissstärke z.B.), da sind dann auch spezialisierte Helden nicht mehr so der Burner. Aber gerade habe ich erstmal rausgefunden, wie ich meine Truppengröße auf 2000 Mann und mehr schalten kann :D jetzt kann ich endlich mal fette Belagerungen spielen, ohne das der doofe König meines Reiches seine Vasallen zur Stadt lotsen muss, was gefühlt einmal alle hundert jahre vorkommt :p
Evtl. spare ich mir den Söldnertrupp auf, wenn ich mir doch mal Warband für die PS4 hole, mal schauen.

Du brauchst hohe Fuehrungskraft, dann kannst Du pro Punkt mehr Truppen haben, wenn Du nen hohen Wert hast, kannst Du auch eine große Armee haben :D
Ich glaub der ganze Charismazweig ist nur auf die Groeße der Truppe,die Menge der moeglichen Rekruten,Moral und die Anzahl moeglicher Gefangener ausgelegt.
Wenn Du uebrigens einen dabei hast,der hohe Werte beim Pluendern hat, kannst Du bessere Ausruestung direkt auf dem Feld finden(nach der Schlacht) , die sich ordentlich verscheuern laeßt (hat man einen Haendler dabei , umso guenstiger ^^
Naja in Vanilla sind es die Elite Krieger,die einem zusetzen koennen, aber mit genug Skill ist das auch machbar.
Jondoan schrieb am
Marobod hat geschrieben:
Jondoan hat geschrieben:
Das muss ich echt mal probieren, nur die Frage ist, ob ich das auch bei Mods geht? Spiele gerade Prophecy of Pendor, was mir vor allem deshalb gefällt weil es riesige, übertrieben große Banditenarmeen gibt :D spiele quasi immer ein Battle nach dem anderen, die Strategiekarte lässt mich meistens kalt. Auch die KI der Fraktionen lässt einfach zu wünschen übrig. Z.B. gerade habe ich mich einem Feldzug angeschlossen, was natürlich ewiges Warten erfordert hat, als wir dann endlich die Stadt belagerten, wurde die Belagerung nach paar Tagen abgebrochen... so ergeht es mir meistens. Wenn ich selbst die Stadt belagere und nen Turm baue, muss ich seltsamerweise trotzdem alleine gegen die Stadt kämpfen :-(
Deswegen klingt Söldnertruppe umso cooler, mal frischen Wind reinbringen :mrgreen:

Solange man leveln kann und auch die helden, sehe ich keinen Anlaß darin, daß das nicht funktionieren wuerde.
Ich hab natuerlich nie solche Mods gespielt ,wie den den Du zockst, aber naja :D
Faustregel aus der reinen helden- Soeldnertruppe ist ,man kann Allein gegen Gruppen von banditen die maximal 3 mal so viel Mann haben wie man selbst antreten,daß ist bei entsprechender Ausruestung und Skill sogar mit der 4fachen Anzahl an Gegnern noch moeglich.
Wie gesagt Spezialisierungen sind Klasse, selbst Belagerungen kann man dadurch beschleunigen etc, und man kann sich selbst auf wesentliche Skills konzentrieren. Ich habe Spurenleser, Bogenschuetzen,Nahkaempfer, Haendler, mein Char ist aufs kaempfen mit Zweihaender geskillt und zusaetzlich auf Charakterstaerken um besser verhandeln zu koennen und die Truppengroeße zu erhoehen etc, man muß sich mal durchwuseln,da ist einiges drin in der Angelegenheit :D

Dann muss ich wohl demnächst nochmal Vanilla ausprobieren :D bei meiner Mod habe ich gerade gesehen, dass so...
Marobod schrieb am
Jondoan hat geschrieben:
Das muss ich echt mal probieren, nur die Frage ist, ob ich das auch bei Mods geht? Spiele gerade Prophecy of Pendor, was mir vor allem deshalb gefällt weil es riesige, übertrieben große Banditenarmeen gibt :D spiele quasi immer ein Battle nach dem anderen, die Strategiekarte lässt mich meistens kalt. Auch die KI der Fraktionen lässt einfach zu wünschen übrig. Z.B. gerade habe ich mich einem Feldzug angeschlossen, was natürlich ewiges Warten erfordert hat, als wir dann endlich die Stadt belagerten, wurde die Belagerung nach paar Tagen abgebrochen... so ergeht es mir meistens. Wenn ich selbst die Stadt belagere und nen Turm baue, muss ich seltsamerweise trotzdem alleine gegen die Stadt kämpfen :-(
Deswegen klingt Söldnertruppe umso cooler, mal frischen Wind reinbringen :mrgreen:

Solange man leveln kann und auch die helden, sehe ich keinen Anlaß darin, daß das nicht funktionieren wuerde.
Ich hab natuerlich nie solche Mods gespielt ,wie den den Du zockst, aber naja :D
Faustregel aus der reinen helden- Soeldnertruppe ist ,man kann Allein gegen Gruppen von banditen die maximal 3 mal so viel Mann haben wie man selbst antreten,daß ist bei entsprechender Ausruestung und Skill sogar mit der 4fachen Anzahl an Gegnern noch moeglich.
Wie gesagt Spezialisierungen sind Klasse, selbst Belagerungen kann man dadurch beschleunigen etc, und man kann sich selbst auf wesentliche Skills konzentrieren. Ich habe Spurenleser, Bogenschuetzen,Nahkaempfer, Haendler, mein Char ist aufs kaempfen mit Zweihaender geskillt und zusaetzlich auf Charakterstaerken um besser verhandeln zu koennen und die Truppengroeße zu erhoehen etc, man muß sich mal durchwuseln,da ist einiges drin in der Angelegenheit :D
captainschwarz schrieb am
Ich kann den Test leider nicht nachvollziehen. Hier steht eigentlich nur wie sich das Spiel spielt. Könnte man auch aus dem alten Test der PC-Version lesen.
Über die Portierung auf Konsole steht leider nur sehr wenig. Zwei Informationen konnte ich erkennen:
Die Grafik wurde nicht verbessert und die Menüs sind schwer zu lesen.
Über die Steuerung wird zwar gemeckert, aber kein Vergleich zu PC-Steuerung mit der Maus gezogen. Wie wurde die eigentlich portiert?
Ich kann mich erinnern, dass man die Kampf-Steuerung am PC sehr genau einstellen konnte. Z.B. Automatischer Block bei Tastendruck. Block mit Richtungsvorgabe durch die Maus, einschließlich einer Hilfefunktion oder ohne Hilfefunktion.
Von daher steht für mich in 2 Seiten Test über eine Portierung eines alten PC-Spiels nichts von Interesse.
Cheers
schrieb am

Angebote

Billiger.de Angebotshinweise:

Preise können jetzt höher sein.

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der angegebene Preis seit der letzten Aktualisierung gestiegen sein kann, da eine Echtzeit-Aktualisierung der vorstehend angegebenen Preise technisch nicht immer möglich ist.

Der maßgebliche Verkaufspreis ist derjenige, welcher zum Zeitpunkt des Kaufs auf der Webseite des Verkäufer-Shops ausgewiesen wurde.

Facebook

Google+