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Thief (Action) von Square Enix
Ein Meisterdieb schlittert in die Moderne
Stealth-Action
Entwickler:
Publisher: Square Enix
Release:
28.02.2014
28.02.2014
28.02.2014
28.02.2014
28.02.2014
Spielinfo Bilder Videos

Was verbirgt sich hinter einem "Reboot"? Eidos Montreal will das Spielerlebnis von Thief neu interpretieren. Meisterdieb Garrett soll nicht nur die Fans klassischer Stealth-Action  unterhalten, die ihn seit zehn Jahren (Thief: Deadly Shadows) schmerzlich vermisst haben. Er soll auch unbelastete Langfinger begeistern, die ihn vielleicht gar nicht kennen. Das Schleichen soll quasi allen Spaß machen. Ob das gelingt ist, klärt der Test.



Nostalgische Momente


Es gibt Momente wie diesen vor der Gießerei. Als Garrett wie ein Raubvogel auf einem Balken kauert, während um ihn herum die Asche gen Boden rieselt. Dann dreht man die Kamera langsam, beobachtet die patrouillierenden Wachen, die viktorianisch anmutende Architektur, das diffus durch die Wolken brechende Licht und denkt sich: Diese namenlose Stadt sieht verdammt schick aus. Zwar kommt das Artdesign hinsichtlich der Kleidung und der Architektur nicht an die fantasievolle Vielfalt eines Dishonored heran, aber Stadt und Interieur sind gelungen.

Und es gibt Momente, in denen das clevere Austricksen von Wachen richtig Laune macht – man kann sie gezielt ablenken, muss ihre Fackelkreise meiden und ihre Laufwege studieren. Man löscht das Licht mit Wasser, huscht in dunkle Ecken und fühlt sich fast wie Zuhause. Man findet wie damals mehrere Wege zum Ziel, über die Dächer, durch die Kanalisation, direkt an Wachen vorbei, die teilweise Hunde mit sich führen. Man kann zudem sehr gut mit Ablenkungen arbeiten, wie etwa einen gezielten Flaschenwurf. Dabei muss man gut auf seine Umgebung achten: Vögel kreischen z.B. auf, wenn man sich zu schnell bewegt - da hilft nur Langsamkeit oder einer der neuen Erstickungspfeile.

Klassische Stealth-Action

Auf den ersten Blick weckt dieses Thief wohlige Erinnerungen an beste Stealth-Action-Tage. Aber über die knapp zwölf bis fünfzehn Stunden Spielzeit folgt aufgrund vieler Designschnitzer die Ernüchterung.
Auf den ersten Blick weckt dieses Thief wohlige Erinnerungen an beste Stealth-Action-Tage. Aber über die knapp zwölf bis fünfzehn Stunden Spielzeit folgt aufgrund vieler Designschnitzer die Ernüchterung.
Man muss auf Glasscherben beim Schleichen achten, sonst lockt man Wachen an. Man kann sich in Schränken verstecken, Gemälde nach Schaltern abstasten oder durch Schlüssellöcher spicken, um beim Öffnen der Tür nicht überrascht zu werden. Alles scheint in diesen Momenten wie gemacht für ein packendes Abenteuer, für eine lebendige Spielwelt, in der das Schleichen hinsichtlich Atmosphäre, Figurenverhalten und situativer Spannung auf ein fortschrittlicheres Niveau gebracht wird. Immerhin sind seit dem letzten Auftritt von Garrett satte zehn Jahre vergangen.

Aber es bleibt bei Momenten in einer nicht enden wollenden Serie von Designschnitzern und Drehbuchmurks über knapp zwölf bis fünfzehn Stunden. Unterhaltsam ist dieses Spiel für Kenner des Meisterdiebs ohnehin nur, wenn man vor dem Start selbst Hand anlegt und über mehr als ein dutzend Optionen zwei, drei vier weitere Schritte zurückgeht, bis man ungefähr auf dem Stand der Jahrtausendwende ist. Wenn man also all das abschaltet, was sich Eidos Montreal abseits der klassischen Notwendigkeiten an modernen Unsinnigkeiten ausgedacht hat.

 

 

Kommentare

  • Ja, du hattest mich auch auf den falschen Fuß erwischt, das stimmt schon. Trotzdem halte ich deine Einstellung zu diesem Thema nach wie vor für zu "simpel gestrickt und nach Schema F". Und damit kann ich mich perfekt abfinden. Wobei ich gar nicht verleugnen will, dass das Thema in  [...] Ja, du hattest mich auch auf den falschen Fuß erwischt, das stimmt schon. Trotzdem halte ich deine Einstellung zu diesem Thema nach wie vor für zu "simpel gestrickt und nach Schema F". Und damit kann ich mich perfekt abfinden. Wobei ich gar nicht verleugnen will, dass das Thema in Wirklichkeit unglaublich komplex und die Schwelle extrem schwer feststellbar ist, an der ein äußerer Einfluss tatsächlich auch nur eine minimale Wirkung hat. Mehr als das sollte niemals Aussage meines Posts sein. Aber egal, lassen wir das Thema lieber auf sich beruhen. Immer diese theoretischen Diskussionen... schlußendlich zählt doch eh nur der praktische Gebrauch. Tja, den kann man leider schlecht diskutieren, alles subjektiv. Für mich hat AAC eine ordentliche Verbesserungen zu meinem damaligen (320kb/s) MP3-Encoder gebracht. Wobei das für mich momentan keine Rolle mehr spielt, da ich beim Rippen meiner CDs FLAC nutze und der MP3-Player sowieso nichts tolles ausspuckt.
  • Ja, du hattest mich auch auf den falschen Fuß erwischt, das stimmt schon. Trotzdem halte ich deine Einstellung zu diesem Thema nach wie vor für zu "simpel gestrickt und nach Schema F". Genauso wie jetzt zu diesem Thema. MP3 ist nicht veraltet, es gibt halt jetzt nur mehr  [...] Ja, du hattest mich auch auf den falschen Fuß erwischt, das stimmt schon. Trotzdem halte ich deine Einstellung zu diesem Thema nach wie vor für zu "simpel gestrickt und nach Schema F". Genauso wie jetzt zu diesem Thema. MP3 ist nicht veraltet, es gibt halt jetzt nur mehr Alternativ-Formate. ACC ist nur in niedrigen Bitraten der MP3 überlegen, aber wer MP3s unter 160 kbit/s hört, dem liegt anscheinend eh nicht viel an Klangqualität. Und es mag sein, das es technisch gesehen Formate gibt, die auch in hohen Bitraten die MP3 übertreffen, aber ich behaupte einfach mal, dass die Unterschiede nur für einen kleinen Teil der Menschheit überhaupt noch feststellbar sind. Immer diese theoretischen Diskussionen... schlußendlich zählt doch eh nur der praktische Gebrauch.
  • Das man einen Qualitätsverlust nicht immer erkennen kann. Eben... und wenn der Qualitätsverlust - oder besser gesagt: der Informationsverlust - minimiert wird, durch entsprechend hohe Bitraten z.B., dürfte er kaum jemandem auffallen. Ich halte es weiterhin für eine nicht belegte Theorie, daß mp3  [...] Das man einen Qualitätsverlust nicht immer erkennen kann. Eben... und wenn der Qualitätsverlust - oder besser gesagt: der Informationsverlust - minimiert wird, durch entsprechend hohe Bitraten z.B., dürfte er kaum jemandem auffallen. Ich halte es weiterhin für eine nicht belegte Theorie, daß mp3 allgemein veraltet sei und sich bei entsprechenden Songs z.B. langweilig anhöre. Dass MP3 veraltet ist, ergibt sich z.B. schon daraus, dass man beim aktuellen ACC mit geringeren Bitraten bessere Ergebnisse erzielt. Inwiefern sich der Qualitätsverlust auswirkt, ist - wie schon gesagt - natürlich höchst subjektiv und hängt noch von der Qualität von Boxen/Soundkarte ab. Zumal es ja bei deinen Posts darauf ankam WIE du es geschrieben hast. Also rechtfertigt ein Missverständnis auf einer/beiden Seiten oder eine schlechte Ausdrucksweise deinen Ausraster, nach dem du völlig unzugänglich für Vernunft warst? Das war ziemlich unnötig und hätte sich mit nachhaken problemlos lösen lassen. Zumal Psychologie hinter Werbung steckt, dass ist kein pseudointellektuelles Modewort, bei dem man gleich in Panik verfallen muss.

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