The Witcher 3: Wild Hunt - Test, Rollenspiel, PC, PlayStation 4, Xbox One - 4Players.de

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3D-Rollenspiel
Entwickler: CD Projekt RED
Publisher: Bandai Namco
Release:
19.05.2015
19.05.2015
19.05.2015
Spielinfo Bilder Videos

Aktualisierung vom 19. Mai:

Der Hexer auf dem Rechner


Wie fühlt sich das Kampfsystem auf dem PC an? Ich habe jetzt natürlich zig Stunden an der PlayStation 4 hinter mir: Die Maus- und Tastatursteuerung ist mir im direkten Vergleich zu fummelig, zumal das leicht schwammige Gefühl damit deutlicher wird. Ja, man kann sich daran gewöhnen, aber gerade in den Gefechten gegen mehrere Gegner wird es hektisch. Sie bringt mir allerdings einen kleinen Vorteil gegenüber dem Gamepad. Wenn man mit WASD & Co spielt, gibt es keine Überschneidung von Hexersinn und Parade auf der linken unteren Schultertaste. Sobald man sich mit dem Gamepad einem Lager von Banditen nähert und z.B. Pfeile mit L2 parieren oder reflektieren will, wird auf Konsolen manchmal Geralts Fokus statt seine Defensive aktiviert.

Ihr könnt auf dem PC zig grafische Funktionen anpassen.
Ihr könnt auf dem PC zig grafische Funktionen anpassen.
Sehr komfortabel ist der schnelle Wechsel der Steuerung, ohne dass man überhaupt in ein Menü gehen muss: Das Gamepad wird bei Knopfdruck ebenso erkannt wie die Maus bei Berührung. Falls euch die Belegung der Tastatur nicht gefällt, könnt ihr sie zudem individuell anpassen. Für das Gamepad ist das zwar nicht möglich, aber ihr könnt z.B. nicht nur die Achsen für die Kameradrehung ändern, sondern auch die Empfindlichkeit des linken und rechten Sticks separat einstellen sowie die Vibration deaktivieren. Viel interessanter dürfte sein, dass man all die Texte auf dem PC natürlich deutlich besser lesen kann!

Eine noch prächtigere Kulisse?

Wie sieht The Witcher 3: Wild Hunt auf Xbox One im Vergleich zur PlayStation 4 aus? Etwas schlechter. Zum einen wird das Bild dort auf 1080p hochskaliert und zum anderen fallen Sichtweite sowie Objektdetails wie Bäume in der Ferne auf Microsofts System geringer aus. Auch dort kommt es mitunter zu Bildratenproblemen und Pop-ups. Der Rechner ist natürlich die Königsplattform, wenn ihr grafisch alles rausholen wollt.

Vor allem das Licht und die Konturen auf Stoffen bzw. Rüstungen fallen positiv auf.
Vor allem das Licht mit einzelnen Strahlen sowie die feineren Konturen auf Stoffen bzw. Rüstungen fallen positiv auf.
Im Gegensatz zu den Konsolen könnt ihr dort zig Einstellungen vornehmen, um das sichtbare Erlebnis an eure Hardware anzupassen. Unter „Nachbearbeitung“ lassen sich zunächst in drei Stufen (niedrig, mittel, hoch) zehn Aspekte vom Weichzeichnen über Blooming bis zur Umgebungsverdeckung und Lichtstrahlen ein- bzw. ausschalten. Allerdings vermisst man eine Beschreibung der Effekte: Wer außer Fotografen oder Grafikern weiß schon, was er mit „Vignettierung“ oder „Chromatischer Abweichung“ deaktiviert? Aber keine Bange: Mit Spielspaß hat das nichts zu tun. Falls euch die Kulisse allgemein „zu bunt“ ist, könnt ihr hier übrigens keine Anpassungen hinsichtlich der Farbpalette oder Sättigung vornehmen.

Nicht nur Geralt hat die Haare schön


 Unter „Allgemein“ kann man dann in vier Stufen (niedrig, mittel, hoch, höchste) nochmal über ein Dutzend für die Auslastung sowie Kulisse wichtige Aspekte wie Grasdichte, Detailgrad, Objektsichtweite, Wasser-, Textur-, Gelände- und Schattenqualität sowie die Anzahl an Charakteren anpassen. Dazu gehört auch „HairWorks“. So stolz ATI auf seine TressFX bei Lara Croft war, so laut trommelt NVIDIA jetzt für das bewegte Haar in The Witcher 3. Wie
Haare auf Mensch, Pferd und Monster? Voll, bewegt und ansehnlich - auf dem PC nur noch voller, bewegter, ansehnlicher.
Haare auf Mensch, Pferd und Monster? Voll, bewegt und ansehnlich - auf dem PC nur noch voller, bewegter, ansehnlicher.
wichtig ist die einzelne bewegte Strähne in einem Spiel? Und wie wichtig sind dann erst tausende im Pelz eines Ungeheuers? Keine Frage: Das sieht klasse aus, auch voller als auf Konsolen – zumal es nicht nur um Menschen geht, sondern auch um Pferde und vor allem riesige Monster bis hin zu deren Hufhaar.

 

Aber mitunter wirkt das Gesamtbild auf dem PC auch überdreht: Es stürmt und pustet so schon genug in der Welt, so dass Bäume und Sträucher permanent in Bewegung sind. Und jetzt peitschen Locken und Felle auch noch wild hin und her – man fühlt sich ab und zu wie in einem Windkanal für die nächste Shampoo-Werbung. Früher gab es den Wasserfetisch, heute sind es eben die Haare. Wenn sie natürlich einzeln verbrennen, sich dabei kräuseln und…okay, lassen wir das.

Kommentare

herrdersuppen schrieb am
@Interrex
Ich würde "sehr gut" geben, bzw. auf der 4Players Skala 90%.
Interrex schrieb am
herrdersuppen hat geschrieben: ?
24.02.2017 21:45
So das erste Mal durch mit dem Hauptteil (DLCs folgen dann noch. Vielleicht leg ich eine kurze Atempause ein)
Habe damals begeistert Witcher 1 und 2 gespielt und kann sie jedem auch heute noch empfehlen der etwas zur Vorgeschichte erfahren will und nicht ganz empfindlich zur veralteten Grafik eingestellt ist (Zumindest Teil 2 sieht noch ansprechend aus, kA ob es eventuell sogar HD Mods gibt)
Bücher wurden natürlich auch alle verschlungen.
So nun zu Teil 3.
Ich war am Anfang skeptisch ob es CDPR gelingt, die dichte Atmosphäre/Story aus den Vorgängern auch auf eine offene Spielwelt zu übertragen. Das haben sie ganz klar geschafft. Kaum 0815 Bring und Holquest, sondern viele interessante Handlungen, selbst bei vermeintlich unwichtigen Nebencharakteren. Das führte dazu, dass ich schon aus Neugier jede Quest gemacht habe, die ich in die Finger bekam. Nach kurzer Eingewöhnungsphase finde ich den Soundtrack wieder mal grandios (Da macht man doch gern mal einen Abstecher nach Skellige :-)).
Im aktuellen Zustand lief es bei mir super flüssig und ohne Abstürze (Das war gerade bei Teil1 noch anders).
Wunscherschön (gerade Wetter und Lichtverhältnisse, Tag/Nacht Wechsel).
Insgesamt spielt es sich im Vergleich zu den Vorgängern noch runder, was Geralts Animationen und Steuerung angeht.
Das was der dichten Atmosphäre entgegen wirkt sind die typischen Open-World Probleme wie,
viel zu viel und zu oft nutzloser Loot, der an manchen Stellen auch störend bzw. zu künstlich wirkt.
Zusammen mit dem...
herrdersuppen schrieb am
So das erste Mal durch mit dem Hauptteil (DLCs folgen dann noch. Vielleicht leg ich eine kurze Atempause ein)
Habe damals begeistert Witcher 1 und 2 gespielt und kann sie jedem auch heute noch empfehlen der etwas zur Vorgeschichte erfahren will und nicht ganz empfindlich zur veralteten Grafik eingestellt ist (Zumindest Teil 2 sieht noch ansprechend aus, kA ob es eventuell sogar HD Mods gibt)
Bücher wurden natürlich auch alle verschlungen.
So nun zu Teil 3.
Ich war am Anfang skeptisch ob es CDPR gelingt, die dichte Atmosphäre/Story aus den Vorgängern auch auf eine offene Spielwelt zu übertragen. Das haben sie ganz klar geschafft. Kaum 0815 Bring und Holquest, sondern viele interessante Handlungen, selbst bei vermeintlich unwichtigen Nebencharakteren. Das führte dazu, dass ich schon aus Neugier jede Quest gemacht habe, die ich in die Finger bekam. Nach kurzer Eingewöhnungsphase finde ich den Soundtrack wieder mal grandios (Da macht man doch gern mal einen Abstecher nach Skellige :-)).
Im aktuellen Zustand lief es bei mir super flüssig und ohne Abstürze (Das war gerade bei Teil1 noch anders).
Wunscherschön (gerade Wetter und Lichtverhältnisse, Tag/Nacht Wechsel).
Insgesamt spielt es sich im Vergleich zu den Vorgängern noch runder, was Geralts Animationen und Steuerung angeht.
Das was der dichten Atmosphäre entgegen wirkt sind die typischen Open-World Probleme wie,
viel zu viel und zu oft nutzloser Loot, der an manchen Stellen auch störend bzw. zu künstlich wirkt.
Zusammen mit dem freizügigen Stehlen stört etwas die Immersion.
Es gibt wie üblich Massen an Highlights auf der Karte und das HUD ist etwas überfrachtet.
(Lässt sich aber u.a. durch Mods prima ausblenden und man läuft nicht Gefahr ferngesteuert jeder Wegmarkierung hinterher zu jagen und ist somit kein echter Kritikpunkt).
Der...
mr archer schrieb am
Ich bin gerade bei Durchgang 2, und diesmal gibt´s das Happy End für Djikstra.
hydro-sunk_416 schrieb am
geopfert ist hier ja wohl das falsche wort. Übrigens auch einer der enttäuschenden momente im writing. Ein Dickstar hätte den move nie so ausgeführt, viel zu plump und dumm.
schrieb am

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