Gravity Rush 2 - Test, Action, PlayStation 4 - 4Players.de

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Gravity Rush 2 (Action) von Sony
Die Welt steht Kopf
Action-Adventure
Entwickler: Sony Japan
Publisher: Sony
Release:
18.01.2017
kein Termin
Spielinfo Bilder Videos
Und plötzlich ist unten dort, wo gerade noch oben war. Was das heißt? Das heißt, die junge Dame fällt an die Decke, als wäre dort das Zentrum der Schwerkraft. Und dann hebt sie diese falsche Schwerkraft einfach auf, verlegt sie dorthin, wo eine fliegende Insel hoch über den Wolken schwebt, und fällt sofort drauf zu... Der Vorgänger war eines der aufregendsten Erlebnisse auf Sonys Vita-Handheld! Deshalb muss Gravity Rush 2 im Test erst mal beweisen, dass dieser freie Fall auch auf PlayStation 4 Spaß macht.

In Richtung Kopf gefallen

Ich liebe Bewegungsfreiheit, im echten wie im virtuellen Leben! Deshalb begeistern mich vor allem solche Spiele, deren Helden besonders akrobatisch oder in Windeseile Distanzen überwinden, um ihre Gegner zu überlisten oder prachtvolle Aussichten zu genießen. Und Gravity Rush 2 hat all das.

Kat, die junge Dame, von der ich sprach, fällt… so schnell man eben gen Boden fällt… über Wolkenkratzer, an Flugzeugen vorbei, unter ganzen Stadtvierteln hindurch. Ihre Welt sind fliegende Berge, schwebende Städte – und zu Beginn des Spiels eine kleine Flotte hölzerner Luftschiffe, deren Passagiere in einer scheinbar ewigen, in alle sechs
Kats zweites Abenteuer startet bei einer Gemeinschaft kleiner Holzschiffe.
Kats zweites Abenteuer startet bei einer Gemeinschaft kleiner Holzschiffe.
Richtungen ausgedehnten Wolkendecke Edelsteine schürfen. Sie haben Kat bei sich aufgenommen, nachdem sie von einem Strudel aus ihrer Heimat gesogen wurde.

Wer wird sich denn streiten wollen?

Eine interessante Geschichte erzählt Keiichiro Toyama da, der auch für den Vorgänger, die Forbidden-Siren-Serie sowie das ursprüngliche Silent Hill verantwortlich zeichnet. Denn Kat erlebt kein Gut-gegen-Böse aus dem Handbuch der Dramaturgie. Vielmehr ist Gravity Rush 2 eine Sammlung in sich geschlossener, wie Comics erzählter Kurzgeschichten, alle mit ihren eigenen Bösewichten, vermeintlichen Feindbildern und moralischen Erkenntnissen. Im übergeordneten Bogen folgt Toyama Kats Suche nach ihrer Heimat und ihren Freunden. Doch in deren Rahmen erlebt die verschmitzte „Königin der Schwerkraft“ etliche kleine Episoden.

Dabei ist dem Spieleregisseur eine furchtbar sympathische Heldin gelungen: Kat kämpft ganz selbstverständlich für die Freiheit, die Rechte der Schwächeren sowie das Leben aller und stolpert nur deshalb durch moralische Dilemmas, um diese ebenso schnell aufzulösen wie sie Edelsteine der Reichen zu hungernden Armen transportiert. Konflikte beendet sie einfach mit ihrem großen Herz und einem frohen Lachen.

Die Erzählweise ist naiv. Schwere Themen spricht Toyama zwar an, überspielt sie aber mit einer beinahe ignoranten Unbeschwertheit. Dazu geschehen viele Entwicklungen dermaßen abrupt, das von einem dramaturgischen Aufbau nur am Rande die Rede sein kann. Urplötzlich rappelt sich ein fauler Schurke zu einer letzten Heldentat auf; Sekunden später ist seine Geschichte schon abgeschlossen.

Kommentare

ChrisJumper schrieb am
Gesichtselfmeter hat geschrieben:Wow, was ne positive Überraschung. Hätte einen derartig epischen Plot von GR2 gar nicht erwartet. Das Ende von Chapter 2 ist absolut erste Sahne. Das Spiel fühlt sich einfach groß an - als hätte man zwei Spiele aneinandergepappt. Toll.

:) - Bei mir hat es 18 Stunden verschlungen und ich liebe dieses Spiel. Mittlerweile auch den Onlinemodus. Es ist umfangreicher als der erste Teil und es gibt auch einige Spielentscheidungen wo man gezwungen ist auf eine bestimmte Art zu spielen oder es durch die Hinweise nicht gut ersichtlich wie man spielen soll. Aber es ist trotzdem eines der besten Spiele der letzten Monate. Schade das es nicht 2016 erschienen ist sonst wäre es mein GotY.
Gesichtselfmeter schrieb am
Wow, was ne positive Überraschung. Hätte einen derartig epischen Plot von GR2 gar nicht erwartet. Das Ende von Chapter 2 ist absolut erste Sahne. Das Spiel fühlt sich einfach groß an - als hätte man zwei Spiele aneinandergepappt. Toll.
ChrisJumper schrieb am
So ich habs jetzt, spiele es auf der Ps4-Pro und bin doch ziemlich begeistert. Die Steuerung ist halt erst mal wieder eine Eingewöhnung. Aber wie schon bei den ganzen Infamous Games, hängt der eigene Spaß auch von der Spielweise ab.
Sicherlich nur Casual Kost, aber genau wie bei einem Jump n Run, es ist das Gesamt-Paket was man mögen muss. Ich mag Kat, die Story, Katze Dusty und vor allem auch die NPCs und die Welt welche hier erschaffen wird. Wie aber schon beim ersten Teil.
Alles in allem ist GR2 wie schon im 4P Test beschrieben eine konsequente solide Weiterentwicklung mit größerem Umfang. Ich finde ja man hat mehr Abwechslung als beim Vorgänger und alles sieht schöner aus.
Ach noch was zur Demo: Wie Digital Foundtry schon mitteilte stammt die Demo noch aus einer früheren Revision. Demnach läuft sie nicht so rund und hatte auch noch keine Optimierungen für die Pro. Auf der Pro läuft das spiel auch in 30fps mit 2160p und hoch skaliert auf 4K. Hat dadurch etwas mehr Schärfe bei entfernten Objekten.
Aktuell habe ich das Spiel noch nicht durch, bin erst jetzt in der Stadt angekommen nach 2,5 Stunden Spielzeit. Spiele auf Schwer, musste auch schon etwas mehr suchen.. aber die Karten sind viel größer als beim ersten Teil, das heißt es gibt pro Gebiet in der Regel mehr zu erforschen als noch im ersten Teil.
Wegen den Kostümen: Wenn man im ersten Teil welche frei geschaltet hat, kann man die in GR2, sofern ein Savegame vorhanden war, auch nutzen. Nur die Schuluniform fehlt und muss erneut freigeschaltet werden. Aber erst sobald Kat die Kamera bekommen hat, denn das Umziehen läuft hier über den Foto-Modus.
Auch gibt es Online-Features wie Schatz-Suchen, Fotos machen und oder bewerten...
Josch schrieb am
Ich hatte mir im Januar Sale auch GR Remastered gekauft, da ich die Grafik/Präsentation sehr stimmig fand und die Story mal abgefahren anders zu sein schien. Aber leider hat mich auch das Gameplay nach einigen Stunden tierisch angeödet, man macht immer das Gleiche und das Kampfsystem ist extrem simpel und eintönig. Da kann es dann noch so viel Charme haben, letztlich spiel ich ein Spiel nun einmal wegen des Gameplays.
Spiritflare82 schrieb am
hmm, hört sich für mich nach "mehr vom selben" an. Was im Falle von Gravity Rush ansich nichts schlechtes ist, fand GR1 ganz witzig...aber nicht witzig genug für vollpreis. Nehme ich mal in einem Sale mit
schrieb am

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