Sherlock Holmes: The Devil's Daughter - Test, Adventure, PlayStation 4 - 4Players.de

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Sherlock Holmes: The Devil's Daughter (Adventure) von Bigben Interactive
Krimi-Abenteuer in London
3D-Adventure
Entwickler: Frogwares
Release:
10.06.2016
10.06.2016
10.06.2016
Spielinfo Bilder Videos
Mit The Devil's Daughter geht Frogsters Sherlock-Holmes-Reihe nun schon in die achte Runde - und das endlich wieder komplett auf Deutsch. Zudem ist die Adoptivtochter des Meisterdetektivs mit von der Partie. Was einen sonst noch alles in dem von Bigben Interactive vertriebenen Krimi-Adventure erwartet, klärt der Test.

Ermittlung in Episoden

Wie zuletzt in Crimes & Punishments ermittelt Sherlock Holmes auch in The Devil's Daughter episodisch. Insgesamt fünf Fälle, die nur indirekt etwas miteinander zu tun haben, gilt es dieses Mal zu knacken. Unterstützt wird Londons Meisterdetektiv dabei wie immer von Dr. Watson, den man gelegentlich sogar direkt kontrollieren kann. Auch Jungassistent Wiggins und Hund Toby treten nicht nur passiv in Erscheinung. Zudem stattet Sherlocks Adoptivtochter Katelyn der Baker Street 221B einen Besuch ab.

Viel Zeit für familiäre Aktivitäten bleibt aber nicht, denn schon im ersten Fall muss Sherlock um sein Leben bangen. Eingeflochtene Actionsequenzen sollen dabei für zusätzliche Spannung sorgen, wirken aber nicht immer rund. Auch werden Spielmechaniken oft nur halbherzig oder gar nicht erklärt.
Sherlock Holmes
Sherlock Holmes' Ermittlungen führen ihn u. a. auf den örtlichen Friedhof.
Frust kommt dank automatischer Speicherung, regelmäßiger Kontrollpunkte und beliebig vieler Neuversuche allerdings nicht auf. Wer will, kann Reaktionstests, Rätsel oder Minispiele sogar jederzeit überspringen - nur Trophäen gibt’s dann keine.

Zu leicht gemacht

Echte Herausforderungen sind allerdings selbst auf höchster Schwierigkeitsstufe selten. In der Regel bekommt man dann nur weniger, der ohnehin viel zu vielen, Hinweise serviert und steht gelegentlich unter moderatem Zeitdruck, wenn es um Charakteranalysen geht, bei denen man äußere Merkmale entdecken und zum Teil richtig zuordnen muss. Mehr als zwei mögliche Einschätzungen gibt es allerdings nie. Auch beim Herleiten von Tatbeständen gibt es nie mehr als zwei Wahlmöglichkeiten.

Zudem kann man vorhandene Hinweise so lange kombinieren bis die Zusammenhänge passen und Entscheidungen beliebig oft revidieren und schauen, welche Konsequenzen einem letztendlich am liebsten sind.
Die Spielwelt ist sehr offen gestaltet und lässt einen zum Teil auch zu Fuß ans Ziel gelangen.
Die Spielwelt ist sehr offen gestaltet und lässt einen zum Teil auch zu Fuß ans Ziel gelangen.
Selbst finale Urteile können nach Einsicht der Folgen, nochmals völlig umgekrempelt werden. Dadurch wirken die Fallabschlüsse einerseits sehr willkürlich, erlauben auf der anderen Seite aber verschiedene Ausgänge, die mitunter sogar Einfluss auf das Spielende haben.

Übersinnliche Kräfte

Während der Ermittlungen kann man aber nicht nur gefundene Hinweise und  Charaktereinschätzungen sowie archivierte Dokumente und Gesprächsprotokolle, heranziehen, sondern auch übernatürliche Fähigkeiten bzw. Talente nutzen. So kann Sherlock jederzeit auf Knopfdruck seine Detektivsicht aktivieren, um versteckte Spuren zu enttarnen. Ein Kunststück ist das aber nicht, da man stets automatisch auf die Nutzung der Spezialsicht hingewiesen wird und die grellgelben Spuren kaum zu übersehen sind.

Kommentare

superboss schrieb am
fand diesen übersinnlichen Kram auch blöd, was fast dazu geführt hätte, dass ich Cnp nicht gespielt hätte.
Was ich gott sei dank spontan dann doch getan hab,....
ChrisJumper schrieb am
adventureFAN hat geschrieben:Find sowiso lustig, das viele meinen die Reihe hatte ihren Beginn mit Crimes & Punishments x]
Ich hab den ersten Fall abgeschlossen und bin sehr angetan von der Abwechslung.
Frogwares haben sich von Titel zu Titel immer mehr gesteigert, besonders in Sachen Präsentation und Grafik. Aber auch was die Abwechslung betrifft, haben sie immer versucht neue Sachen einzubauen. Am besten war wirklich der einbau des Deduktionssystem <3
Kaufen kaufen kaufen, damit es auch noch einen 3. Teil (hihi) gibt!

:D sag das nicht zu laut sonst gibt es keinen dritten Teil sondern nur Remasterd Versions...
Kann man in dem Game denn auch Sound auf Englisch lassen und Untertitel auf Deutsch oder die Texte auf Deutsch? Ich spiele zwar auch immer gerne auf Englisch, aber hatte bei CnP das ein oder andere Problem mit bestimmten Englischen begriffen.
Eine andere Frage: Kann man diese "Übernatürliche Sicht" auch komplett weg lassen und so fälle lösen? Glaub das war in CnP auch nicht möglich so erinnere ich mich an den Fall des verschwundenen Zugs, wo ein Hinweis zwar sichtbar aber nicht Triggerbar war ohne diese Ansicht. Ich würde lieber ohne diese Einsteigerhilfe spielen. Ärgere mich immer wieder wenn ein Studio hier nicht direkt zwei "Schwierigkeitsgerade" einplant. Auch das Deduktions-System war bei CnP richtig gut. Ist das jetzt in der Form denn nicht wieder dabei? Gamestar und andere Magazine haben das ja fast zerrissen. Das es jetzt viel einfach ist... stimmt das?
monthy19 schrieb am
Randall Flagg78 hat geschrieben:
monthy19 hat geschrieben:Was mich nach dem Schauen einiger LPs am meisten stört ist, dass das Spiel erst richtig weiter geht, wenn man bestimmt Dinge gtriggert hat. So kann es passieren das man vor einer geschlossenen Tür steht, diese nicht passieren kann, weil man einen bestimmten Brief nicht gelesen hat.

Ja blöd, wenn man sich richtig konzentrieren muss und Dinge nicht einfach auslassen kann, wenn man achtlos war.
Es wäre viel besser, wenn man die Geheimnisse gleich lösen könnte, quasi von Anfang an. Das würde einem das lästige Sammeln von Hinweisen ersparen und diesen nachzugehen. Ist ja auch irgendwie abwegig, bei einem Spiel namens Sherlock Holmes..oh wait.. :roll:

Was hat das damit zu tun. Teilweise blockiert einen das Spiel absichtlich, in dem es einen einen Minifitzel suchen lässt und wenn man diesen nicht sieht bzw. findet, geht es nicht weiter.
Man muss einen Zettel zb. genau so betrachten wie das Spiel es will. Wenn man dies aber rein von der Mechanik her nicht sofort schafft, den Zettel wieder weg legt, zum nächsten Ziel rennt und dieses verschlossen ist, dann nervt es nur.
Besonders schwierig ist das Spiel dazu ja auch nicht. Das Meiste wird einem ja per Knopfdruck angezeigt...
adventureFAN schrieb am
Und ich als Fan mag die Actionpassagen, weil sie das Gameplay und die Inszenierung ein wenig auflockern.
Antimuffin schrieb am
NewRaven hat geschrieben:Ich bin erstaunt, dass das Spiel hier nach den doch eher bescheidenen Reviews auf Steam so gut weg kommt. Und damit meine ich nicht die Zweizeiler von Leuten, die eigentlich völlig genrefremd über das Spiel gestolpert sind, sondern insbesondere auch von Fans der Serie. Da ist das Feedback doch ziemlich gemischt. Vielleicht sollte ich doch noch einen Blick riskieren...

Was viele stört sind die Actionpassagen im Spiel. Den Rest mögen die Fans.
schrieb am

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