Dead or Alive: Xtreme 3 - Test, Sport, PlayStation 4 - 4Players.de

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Dead or Alive: Xtreme 3 (Sport) von Koei Tecmo
Kurvige Körper, flaches Spieldesign
Sommersport
Entwickler: Team Ninja
Publisher: Koei Tecmo
Release:
03.2016
10.2016
03.2016
10.2016
Spielinfo Bilder Videos
Vor 13 Jahren war der erste Beachvolleyball-Urlaub der Schönheiten aus Dead or Alive für einige ein Grund, sich eine Xbox anzuschaffen. Bei der Fortsetzung auf der Xbox 360 drei Jahre später gab es außer schicken Polygonrundungen eigentlich nichts zu sehen. Und Dead or Alive Xtreme 3 erscheint nicht einmal mehr außerhalb Asiens. Davon lassen wir uns jedoch nicht abhalten und haben für den Import-Test einen Strandurlaub auf der PlayStation 4 gebucht.

Frivol, schlüpfrig oder langweilig?

Fast möchte ich meinen, dass die Entwickler auf den so genannten und mir mittlerweile beinahe schon verhassten "Fanservice" immer dann zurückgreifen, wenn ihnen die Ideen ausgehen. Vor allem, wenn es sich um Spiele aus Fernost handelt, bei denen dieser Service nicht aus überzogener Gewalt oder Popkultur-Referenzen besteht, sondern sich einzig auf die Darstellung sexueller Reize, Fetische oder Fantasien bezieht. Das war vor kurzem erst bei Senran Kagura: Estival Versus der Fall und wird jetzt in Ansätzen auch von Tecmo Koei bei Dead or Alive Xtreme 3 bedient. Das wird im Gegensatz zu den Vorgängern, die noch auf Microsoft-Systemen erschienen sind, auf PS4 sowie Vita veröffentlicht - allerdings nur in Fernost. Doch der Import ist kein Problem: Die Texte und Menüs der Asia-Version sind in Englisch.

Über die Urlaubsschönheiten wurde abgestimmt - diese neun haben es ins Spiel geschafft.
Über die Urlaubsschönheiten wurde abgestimmt - diese neun, darunter die deutsche Hitomi, haben es ins Spiel geschafft.
Natürlich hätten mir die bislang veröffentlichten Videos eine Warnung sein sollen. Die aus den Prügelspielen bekannten Schönheiten wie Helena, Kokoro oder Hitomi (neun stehen zur Auswahl) räkelten sich am Strand, nahmen mehr oder weniger laszive (mitunter peinliche) Posen ein oder vergnügten sich mit simplen Minispielen. Dennoch hatte ich die Hoffnung, dass sich Team Ninja auf die Ursprünge der Serie bezieht, die einst als Dead or Alive Xtreme Beach Volleyball begann. Allerdings schmolz diese Hoffnung schneller dahin als ein Eiswürfel in der Sahara. Xtreme 3 macht genau dort weiter, wo Xtreme 2 aufgehört hat: Als belanglose Minispiel-Sammlung mit minimalem Voyeur-Faktor.

Ansehnliches, aber belangloses Strandhopping

Die von Team Ninja verwendete Soft Engine 2.0 setzt die weiblichen Rundungen dabei gekonnt in Szene. DieUmgebungen könnten zwar detaillierte Texturen vertragen und auch das leichte Flimmern in der Entfernung stört. An die wächsernen, beinahe puppenhaften Gesichter mit relativ starren Animationen, die von mitunter ebenso starren Haaren
Hinsichtlich der emotionalen Bandbreite der Mimik werden die DoA-Schönheiten selbst von Steven Seagal geschlagen.
Hinsichtlich der emotionalen Bandbreite der Mimik werden die Hauptdarstellerinnen selbst von Steven Seagal geschlagen.
eingerahmt werden (hier hätten Technologien wie AMDs TressFX  oder nVidia Hairworks Wunder gewirkt), gewöhnt man sich nach kurzer Zeit. Der Fokus liegt wie immer auf den Körperrundungen. Und deren Bewegungen wirken in der Tat realistischer als bislang. Keine Spur mehr von Wackelpudding, so dass die zur Schau gestellten Badeanzüge oder Bikinis ordentlich zur Geltung kommen. Mit diesem neu entdeckten Realismus wird natürlich auch der „Fanservice“ eingeschränkt – wobei Xtreme 3 im Vergleich zu Senran Kagura ohnehin sehr zahm und züchtig bleibt. Gelegentlich sorgt eines der Kostüme, mit denen man die Damen ausrüsten kann, für das sanfte Bedienen von Fetischen. Und wenn man genau aufpasst, wird man bei den überschaubaren Strandaktivtäten die eine oder andere Animation oder Pose entdecken, die man als lasziv oder devot einstufen kann. Doch im Großen und Ganzen ist das, was man hier sieht, extrem harmlos im Vergleich zu dem, was selbst im öffentlich-rechtlichen TV läuft - und damit kaum der Rede wert.


Kommentare

gEoNeO schrieb am
gEoNeO hat geschrieben:
Euer Endgegner hat geschrieben:Mir tun einfach die ganzen Fans leid die DOA als Kampfspiel schätzen. Der Name DOA stand mal für ein schnelles Kampfspiel mit Kontern ohne Ende. Jetzt wird die Marke wie eine Nutte dargestellt die Geld für Klamotten braucht.
DOA5 ist doch der Beweis das es nicht mehr ums Kämpfen sondern nurnoch ums Geldverdienen mit absolut sinnosen Klamotten DLC geht. DOA E ist nur der nächste logische Schritt. Warum noch ein Spiel mit Anspruch entwickeln? Die fahren quasi die Free to Play schiene. Vor allem die DLC Preise und die übertriebene Menge machen jedes Gegenargument hilflos.
Zumal mit Marie Rose , Honoka und wie die neuen so alle heißen in meinen Augen sogar auf das geld von pedophilen gezielt wird.
Ich als Tekken Fan hab ernsthaft Angst das Tekken bald auch in die Richtung wandeln wird und deswegen ganz ernst gemeint:
Mein Beileid liebe DOA fans.
Wenn ich "Trash" will spiel ich EDF 2025. (bin mit inferno noch nicht ganz durch) Das Spiel wirkt zwar oberflächlich und wird auch oft unterschätzt (Ja ich rege mich immer noch über den schlecht kopierten und inhaltslosen 4p test zu edf 4.1 auf !) aber wer da sich nicht mit den Klassen und Waffen auskennt geht gnadenlos unter wenns ernst wird.

"DOA : X soll auf das Geld von Pedophilen abzielen" hab schon lang nicht mehr so einen murks gelesen. Warum bezieht man eine Kultur, die eben mit Animes, Hentais uvm. zu tun hat, immer die "Pedophilen" Karte.
Japan ist ein anderes Land eben und nicht Deutschland. Immer diese Moralapostel.
Bei dem Rest gebe ich dir teils sogar Recht! Ich habe sogar das beknackte Spiel "Road to Hell" durchgespielt und fand es ganz witzig - weil eben ultra Trash. Ist halt eben alles subjektiv und auch hier kann es jemand geben, der eben mit dem Spiel DOA: X3, sein Spaß hat.
Tekken ist...
gEoNeO schrieb am
Euer Endgegner hat geschrieben:Mir tun einfach die ganzen Fans leid die DOA als Kampfspiel schätzen. Der Name DOA stand mal für ein schnelles Kampfspiel mit Kontern ohne Ende. Jetzt wird die Marke wie eine Nutte dargestellt die Geld für Klamotten braucht.
DOA5 ist doch der Beweis das es nicht mehr ums Kämpfen sondern nurnoch ums Geldverdienen mit absolut sinnosen Klamotten DLC geht. DOA E ist nur der nächste logische Schritt. Warum noch ein Spiel mit Anspruch entwickeln? Die fahren quasi die Free to Play schiene. Vor allem die DLC Preise und die übertriebene Menge machen jedes Gegenargument hilflos.
Zumal mit Marie Rose , Honoka und wie die neuen so alle heißen in meinen Augen sogar auf das geld von pedophilen gezielt wird.
Ich als Tekken Fan hab ernsthaft Angst das Tekken bald auch in die Richtung wandeln wird und deswegen ganz ernst gemeint:
Mein Beileid liebe DOA fans.
Wenn ich "Trash" will spiel ich EDF 2025. (bin mit inferno noch nicht ganz durch) Das Spiel wirkt zwar oberflächlich und wird auch oft unterschätzt (Ja ich rege mich immer noch über den schlecht kopierten und inhaltslosen 4p test zu edf 4.1 auf !) aber wer da sich nicht mit den Klassen und Waffen auskennt geht gnadenlos unter wenns ernst wird.

"DOA : X soll auf das Geld von Pedophilen abzielen" hab schon lang nicht mehr so einen murks gelesen. Warum bezieht man eine Kultur, die eben mit Animes, Hentais uvm. zu tun hat, immer die "Pedophilen" Karte.
Japan ist ein anderes Land eben und nicht Deutschland. Immer diese Moralapostel.
Bei dem Rest gebe ich dir teils sogar Recht! Ich habe sogar das beknackte Spiel "Road to Hell" durchgespielt und fand es ganz witzig - weil eben ultra Trash. Ist halt eben alles subjektiv und auch hier kann es jemand geben, der eben mit dem Spiel DOA: X3, sein Spaß hat.
Tekken ist doch seit dem 5ten Teil auch nur noch Trash. Allein...
7yrael schrieb am
billy coen 80 hat geschrieben:
adventureFAN hat geschrieben:Achso sorry. Falsch aufgefasst ^^
Finde ich aber wirklich fragwürdig... glaube aber auch nicht, dass das jede Frau in Japan auch wirklich nutzt.

Dazu kann ich hier nichts sagen. Ich habe aber gelesen, dass in Österreich, wo es ebenfalls schon Frauenabteile gibt, diese bei Frauen tatsächlich keinen besonderen Anklang finden.
Vor kurzem gab es in einem anderen Thread einen Verweis auf die nicht immer wirklich gegebene Seriosität der Wikipedia. Der von mir verlinkte Artikel ist da ein gutes Beispiel, was auch nicht überrascht, denn gerade bei Themen, die sich irgendwie rund um den Feminismus ranken, wird gerne Partei ergriffen. So wird darauf hingewiesen, dass bei Bedarf diese Waggons auch für die Allgemeinheit freigegeben werden (bei hohem Passagieraufkommen). Und das wird dann mit Verweis auf die gerade dann gegebene Enge im Waggon, die ja schließlich Übergriffigkeiten befördert, problematisiert. Dabei wird nicht etwa eine Quelle zitiert, sondern es wurde vom Autor des Eintrags selbst so angeführt, womit er zu erkennen gibt, dass er / sie diese Praxis gutzuheißen scheint, als Schutz "der Frauen" vor der allgegenwärtigen Bedrohung durch die Übergriffigkeit "der Männer".

Wow, danke für die interessanten Einblicke und durchdachten Kommentare.
billy coen 80 schrieb am
adventureFAN hat geschrieben:Achso sorry. Falsch aufgefasst ^^
Finde ich aber wirklich fragwürdig... glaube aber auch nicht, dass das jede Frau in Japan auch wirklich nutzt.

Dazu kann ich hier nichts sagen. Ich habe aber gelesen, dass in Österreich, wo es ebenfalls schon Frauenabteile gibt, diese bei Frauen tatsächlich keinen besonderen Anklang finden.
Vor kurzem gab es in einem anderen Thread einen Verweis auf die nicht immer wirklich gegebene Seriosität der Wikipedia. Der von mir verlinkte Artikel ist da ein gutes Beispiel, was auch nicht überrascht, denn gerade bei Themen, die sich irgendwie rund um den Feminismus ranken, wird gerne Partei ergriffen. So wird darauf hingewiesen, dass bei Bedarf diese Waggons auch für die Allgemeinheit freigegeben werden (bei hohem Passagieraufkommen). Und das wird dann mit Verweis auf die gerade dann gegebene Enge im Waggon, die ja schließlich Übergriffigkeiten befördert, problematisiert. Dabei wird nicht etwa eine Quelle zitiert, sondern es wurde vom Autor des Eintrags selbst so angeführt, womit er zu erkennen gibt, dass er / sie diese Praxis gutzuheißen scheint, als Schutz "der Frauen" vor der allgegenwärtigen Bedrohung durch die Übergriffigkeit "der Männer".
adventureFAN schrieb am
Achso sorry. Falsch aufgefasst ^^
Finde ich aber wirklich fragwürdig... glaube aber auch nicht, dass das jede Frau in Japan auch wirklich nutzt.
schrieb am

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