Shadow of the Tomb Raider - Test, Action, PlayStation 4, Xbox One - 4Players.de

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Shadow of the Tomb Raider (Action) von Square Enix
Kann Lara die Apokalypse verhindern?
Action-Adventure
Publisher: Square Enix
Release:
14.09.2018
14.09.2018
14.09.2018
Spielinfo Bilder Videos
Square Enix, Crystal Dynamics und Eidos Montreal wollen zum Abschluss der Reboot-Trilogie eine Lara Croft in Bestform zeigen, die in Shadow of the Tomb Raider nicht weniger als die Apokalypse verhindern muss. Ob die Grabräuberin dabei über ihren Schatten springt und sich neben Action und Sammelkram wieder verstärkt den explorativen Abenteuern in finsteren Gruften zuwendet, erfahrt ihr im Test...

Der Dschungel ruft

Es war ja schon immer bekannt, dass man Grabstätten der Maya, Azteken oder Inka aufgrund möglicher Todesfallen und finsteren Prophezeiungen mit einer gewissen Vorsicht erkunden sollte. Das hindert Lara Croft in ihrer mittlerweile fast schon krankhaften Besessenheit im Kampf gegen die Illuminaten-Sekte Trinity aber nicht daran, beim Fund eines wunderschön verzierten Dolches beherzt zuzugreifen. Dumm nur: Ohne die dazugehörige Schatulle, mit der man im Zusammenspiel mit dem mächtigen Artefakt eine neue Welt formen kann, kommt die Apokalypse mit Riesenschritten näher. Dessen wird man sich bereits kurz nach der fatalen Aktion bewusst, wenn das beschauliche Cozumel von einem verheerenden Tsunami heimgesucht wird, dem viele unschuldige Menschen zum Opfer fallen. Lara überlebt knapp und macht sich gemeinsam mit ihrem treuen Begleiter Jonah auf den Weg von Mexiko in den peruanischen Dschungel. Dort warten auf der verzweifelten
Der Dschungel sieht einfach klasse aus!
Der Dschungel sieht einfach klasse aus!
Suche nach dem rettenden Artefakt und dem Wettlauf gegen Trinity nicht nur zahlreiche mit Fallen gespickte Gräber und Gruften, sondern auch wieder jede Menge Feinde, Rätsel und Sammelkram.

Shadow of the Tomb Raider verwendet im Prinzip die Schablone, mit der man schon den Vorgänger erschaffen hat. Es werden also wieder Unmengen an Ressourcen gesammelt, mit denen man Kräutermischungen für Gesundheit, Ausdauer und Konzentration herstellen, mit diversen Vorteilen behaftete Klamotten nähen oder das Waffenarsenal vom einfachen Messer über Gewehre bis hin zum Bogen aufwerten kann. Letzterer erweist sich einmal mehr als mächtiges Allzweck-Werkzeug, mit dem man nicht nur Feinde und Tiere lautlos erlegen, sondern auch Seilvorrichtungen spannen oder versperrte Zugänge einreißen darf. Darüber hinaus hat Lara für ihren vorerst finalen Auftritt noch ein paar neue Tricks auf Lager: Zum einen kann sie sich jetzt endlich von Mauern abseilen und hat mittlerweile auch den Wandlauf gelernt. Zum anderen ist auch ein spektakuläres Überhang-Klettern mit dem entsprechenden Equipment kein Problem. Kurzum: Auch wenn die Positionierung hin und wieder immer noch etwas fummlig ausfällt und das Treffer-Feedback mitunter zu wünschen übrig lässt, stellt Shadow of the Tomb Raider spielmechanisch den besten Teil innerhalb der Reboot-Reihe dar.

Mehr Spannung und Möglichkeiten beim Schleichen

Generell wird außerdem der Schleichaspekt gestärkt. Zwar kann man sich meist immer noch mit purer Feuerkraft ins offene Gefecht gegen die recht stupiden Trinity-Schergen oder Plünderer stürzen. Aber der Schleichweg verspricht trotz der auch dort spürbaren KI-Defizite deutlich mehr Spannung. Lara stehen mit Ranken an Wänden, zahllosen Büschen und Bäumen eine ganze Reihe an Versteckmöglichkeiten zur Verfügung, mit denen sie sich an Feinde heranpirschen kann, um sie anschließend
Gegner lassen sich wieder gezielt durch Wurfobjekte ablenken. Oder man bastelt sich direkt einen Molotow-Cocktail.
Gegner lassen sich wieder gezielt durch Wurfobjekte ablenken. Oder man bastelt sich direkt einen Molotow-Cocktail.
lautlos zu eliminieren. Dabei attackiert sie neuerdings auch von oben und schnürt die Widersacher in bester Batman-Manier an Ästen fest.

Neben menschlichen Widersachern wird man aber auch mit der Fauna konfrontiert. Zwar dienen viele Tiere wie Hasen oder Käfer vornehmlich als weitere Quelle für wichtige Ressourcen und lassen sich recht einfach erlegen, doch bekommt man es auch mit Raubtieren zu tun – allen voran die majestätischen Jaguare, die sowohl eine größere Gefahr ausstrahlen als auch mehr einstecken können. Und auch unter Wasser lauern Gefahren in Form von Muränen oder Schwärmen von Piranhas, vor denen man sich im dichten Schilf verstecken sollte. Trotzdem hätte es gerade im Dschungel gerne noch mehr aggressive Spezies geben dürfen, darunter z.B. Giftschlagen, denen man hier allerdings nur in einer Todessequenz begegnet, wenn man sich bei einem Rätsel dumm anstellt.   


Kommentare

Leon-x schrieb am
Dem Momentum hat man wohl schon geschadet als man RotTR mitten zwischen die großen Titel der anderen Thirds gepackt hat.
Glaube nicht dass eine spätere Veröffentlichung das Interesse an einem Genre komplett absinken lässt. Dafür gibt es zu viele andere Marken die später für eine Plattform kommen und trotzdem erfolgreich sind. Zumal es nur paar Monate und nicht über ein Jahr war. Es kommt halt immer darauf an was für eine Konkurrenz innerhalb eines Genre herrscht. Der Mainstream halt nicht 2-3 Games im Monat kauft wenn wesentlich bekannte Titel wie AC, CoD oder Battlefield anstehen.
Grundsätzlich ist halt auch die PR durch die Test von 70 bis 91% nicht im Konsens wie bei anderen Titeln.
VincentValentine schrieb am
Leon-x hat geschrieben: ?
Heute 18:11
Schon seltsam dass es bei RotTR noch geheißen hat dass es nur wegen der Xbox Zeit-Exklusivität untergeht und auf der PS4 sich 100x besser abgesetzt hätte. Jetzt kommt der Teil auf allen Plattformen zu gleichen Zeit und hat ebenfalls nicht den riesen Erfolg.

was vlt damit zusammenhängt das man dem Momentum der Serie durch die Exklusivität geschadet hat und somit die Popularität & das Interesse an der Marke gesunken ist.
Leon-x schrieb am
Schon seltsam dass es bei RotTR noch geheißen hat dass es nur wegen der Xbox Zeit-Exklusivität untergeht und auf der PS4 sich 100x besser abgesetzt hätte. Jetzt kommt der Teil auf allen Plattformen zu gleichen Zeit und hat ebenfalls nicht den riesen Erfolg.
Bin jetzt mit der Story auch durch. Hat sehr gut unterhalten und statt dem Storystrang natürlich mehr die Gegend erkundet. Habe 82% bei dem Durchgang und jede Menge Höhlen und Gräber hinter sich. Teil hat genau die Balance von 70% Klettern, Rätseln und 30% Action. Bei der Inszenierung lässt man immer noch Federn. Gespräche und manche Bewegungen sind etwas hölzern. Einige Actionszenen hätte man mehr Dynamik geben können. Da fehlt der Feinschliff. Geschichte ist nur Zweckmäßig aber lässt doch eine veränderte Lara zurück. Trotzdem haben die Gräber eine tolle Atmosphäre und man bekommt sehr schone Ausblicke auf die Natur und Statuen. Gutes Artdesign blitzt schon gut durch. Vom Gameplay gibt es einiges zu tun.
Hoffe die DLC Gräber werden trotzdem noch eine Ecke größer und kniffliger. Für das Hauptspiel waren die Bestehenden in Ordnung. Vermutlich noch nicht mal alle gesehen.
VincentValentine schrieb am
rainynight hat geschrieben: ?
Heute 12:30
Ich hoffe mal stark, dass sich TR künftig nicht weiter zu sehr an UC orientiert und wieder mehr seinen eigenen Weg geht.
Was ich nicht brauche, ist noch ein Abenteuer, welches mit tollen Charakteren und einer schicken Welt auftrumpft, aber am Ende in der schicken Kulisse nix zu bieten hat. Außer komplett sinn- und bezugsfreie Schätze, um den Sammlern noch ne Beschäftigung zu geben und nem Third-Person-Geballer, welches sich selbst nach dem x-ten Ableger nicht rund anfühlt.
Und falls jemand Zweifel hat: ich bin überzeugter PS Spieler und mag UC.
Aber das war jedes Mal ein One Night Stand - nicht mehr.
ich glaube in nächster Zeit wird es überhaupt keine Tomb Raider Spiele geben wenn man sich die Verkaufszahlen der ersten Woche anschaut.
rainynight schrieb am
Ich hoffe mal stark, dass sich TR künftig nicht weiter zu sehr an UC orientiert und wieder mehr seinen eigenen Weg geht.
Was ich nicht brauche, ist noch ein Abenteuer, welches mit tollen Charakteren und einer schicken Welt auftrumpft, aber am Ende in der schicken Kulisse nix zu bieten hat. Außer komplett sinn- und bezugsfreie Schätze, um den Sammlern noch ne Beschäftigung zu geben und nem Third-Person-Geballer, welches sich selbst nach dem x-ten Ableger nicht rund anfühlt.
Und falls jemand Zweifel hat: ich bin überzeugter PS Spieler und mag UC.
Aber das war jedes Mal ein One Night Stand - nicht mehr.
schrieb am

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