Ni No Kuni 2: Schicksal eines Königreichs - Vorschau, Rollenspiel - 4Players.de

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Ni No Kuni 2: Schicksal eines Königreichs (Rollenspiel) von Bandai Namco Entertainment
Die Rückkehr eines Katzen-Königs
3D-Rollenspiel
Entwickler: Level-5
Release:
23.03.2018
23.03.2018
Spielinfo Bilder Videos
Fünf Jahre ist es her, dass Level 5 und Studio Ghibli eine liebenswürdige Reise ins zweite Königreich inszenierten. Am 23. März soll der Nachfolger Ni No Kuni 2: Schicksal eines Königreichs erscheinen. Auch wenn offiziell keine Zusammenarbeit mehr besteht, sind mit Designer Yoshiyuki Momose (u.a. Chihiros Reise ins Zauberland) und Komponist Joe Hisaishi (fast jeder Miyazaki-Film) erneut ehemalige Ghibli-Mitarbeiter beteiligt. In London haben wir Kapitel 3 und 4 des Rollenspiels angespielt.


Ein neuer Katzen-König

Wenn ich ehrlich bin, wäre es schon unterhaltsam gewesen, einfach nur ein weiteres Abenteuer mit Oliver und seinem Feen-Begleiter Tröpfchen zu erleben. Die beiden sind mir in der emotionalen Geschichte des ersten Teils ganz schön ans Herz gewachsen. Doch Ni No Kuni 2 will ein anderes Kapitel aufschlagen und scheint das Spieldesign mit neuen Mechaniken noch mehr darauf abzustimmen.

Die Geschichte setzt 100 Jahre nach "Der Fluch der weißen Königin" an. Diesmal startet man nicht als Nobody aus dem Menschenreich, sondern als Evan Pettiwhisker Tildrum des Katzen-Stamms, der nach dem Ableben seines Vaters als neuer König aus dem Schloss vertrieben wurde. Auch Katzen-König Tom aus dem Vorgänger trug den Namen Tildrum, dessen
Katzenkönig Evan macht sich mit seinen Begleitern auf dem Weg, um sein Königreich zurückzuerobern.
Katzenkönig Evan macht sich mit seinen Begleitern auf dem Weg, um sein Königreich zurückzuerobern.
Enthusiasmus man wieder herstellen musste und der an den Herrscher aus dem Ghibli-Film "Der Katzenkönig" erinnerte. Erneut scheinen Tiere eine wichtige Rolle zu spielen: der Katzen-Stamm liegt im Clinch mit einer bedrohlichen Maus-Armee. Laut Entwickler Akihiro Hino soll die Geschichte zwar aus Kinder- und Erwachsenensicht erzählt werden, jedoch diesmal ernstere Themen ansprechen. Es bleibt abzuwarten, ob die Tier-Thematik zumindest im Ansatz einen ähnlich metaphorischen Charakter wie Art Spiegelmans "Maus" aufweisen kann.

Königreich-Aufbau mit Herz

In der Welt der Videospiele bleibt in der Regel jedoch nur wenig Zeit für Traurigkeit. So ist Evan höchst motiviert, sich einfach ein neues Königreich aufzubauen. Unterstützt wird er dabei von der Bevölkerung, so lange er zusammen mit seinen Begleitern kleine Aufgaben für sie erledigt. Erst nachdem ich mit meinen Begleitern Roland und Shanty eine Gruppe Plasma-Skelette für ein junges Mädchen erledigte, konnte ich sie als Zauberin für mein Königreich rekrutieren und dadurch im neuen Regierungsmodus weitere Zaubersprüche lernen. Dieser ist nicht, wie anfangs von mir angenommen, nur ein separates Gimmick, um Aufbau-Fans etwas Abwechslung zu bieten. Das Ausbauen, Rekrutieren und Forschen im Königreich wurde zumindest in den von mir angespielten Kapiteln 3 und 4 homogen in die Hauptgeschichte eingebettet. Man
Der neue Regierungsmodus ist toll mit der Hauptgeschichte verknüpft und sorgt für Abwechslung.
Der neue Regierungsmodus ist toll mit der Hauptgeschichte verknüpft und sorgt für Abwechslung.
kann aktiv daran teilhaben, Evan zurück zu seiner alten Stärke zu führen, indem man Leuten während der Hauptstory hilft und sie dann passend zu ihren Talenten in der Kaserne, Waffenwerkstatt, Küche oder im Magielabor einsetzt.

Bezahlt wird das mit Einfluss, der jedes Mal ansteigt, wenn man etwas Neues erforscht. Mechanisch ist das Prinzip sehr simpel umgesetzt, die Verknüpfung zur Hauptstory macht es jedoch zu etwas Besonderem. Wenn das Mädchen, dem man geholfen hat, plötzlich völlig dankbar in der hauseigenen Suppenküche arbeitet und wenn man aktiv beeinflussen kann, welche Charaktereigenschaften die Soldaten besitzen, die im Skirmish-Modus gegen andere Truppen antreten, gewinnt das Spiel eine große Portion an Menschlichkeit. Und die spielt zumindest in der Aufbau-Strategie eher selten eine Rolle. Man bewegt die liebevoll gestalteten Charaktere nicht nur wie Schachfiguren von A nach B, sondern lernt, wenn auch nur im Kleinen, ihre Hintergrundgeschichte kennen. Wie bei einem guten Ghibli-Film scheinen auch in Ni No Kuni 2 Themen wie Hoffnung und Hilfsbereitschaft im Fokus zu stehen.

Kommentare

Stalkingwolf schrieb am
Problem hatte ich nur am Anfang. Danach, mit den richtigen Begleitern, war das alles kein Problem mehr.
ChickenJoE schrieb am
Weiß man schon irgendwas über das Kampfsystem?
Ich erinnere mich noch gut daran, dass es im 1. Teil eine komplette Katastrophe war.
Stets haben die Mitstreiter ihr bestes versucht, die absolut schlechtesten Entscheidungen zu treffen die Möglich waren.
Ich erinnere mich noch, ständig manuell hin und her switchen zu müssen, oder mein Inventar oder ähnlich zu leeren, dass ich ihnen einen bestimmten Spielstiel so aufgezwungen habe.
Chibiterasu schrieb am
4P|AliceReicht hat geschrieben: ?
12.02.2018 15:30
Chibiterasu hat geschrieben: ?
12.02.2018 14:19
Ich bin froh, dass die Gefährten wegfallen. Das Kampfsystem mit denen hat mir nicht gefallen und war der Grund warum ich Ni No Kuni bei ca. der Hälfte abgebrochen habe.
Kann ich gut nachvollziehen. Die Idee war ja zu Beginn schon niedlich, da die KI der Vertrauten sich leider sehr oft selten dämlich benommen hat, wurde es leider irgendwann sehr frustig. Jetzt kann man einfach selber zwischen den Charakteren wählen. Wobei ich natürlich trotzdem hoffe, dass sie auch eigenständig funktionieren.
Ich bin auch kein Pokémon Sammler daher hat das auch aus der Sammelsicht nicht bei mir gezündet :)
Aber ja, die KI der Begleiter muss dann schon ordentlich funktionieren damit der Spielspaß nicht flöten geht.
Ach, Teil 1 war für mich als Ghibli Fan einfach so eine Enttäuschung...
Extra sogar davor die DS Version (anderes Spiel) aus Japan importiert, weil ich da mal auf einen Fanpatch gehofft habe und das japanische Buch so toll fand.
Dann die Limited der PS3 Version.
Und dann holt mich das spielerisch wirklich gar nicht ab. Ich bin eigentlich bei JRPGs nicht mal sehr empfindlich.
Das Kampfsystem in Earthbound ist ja auch sehr rudimentär und trotzdem macht mir das...
4P|AliceReicht schrieb am
Chibiterasu hat geschrieben: ?
12.02.2018 14:19
Ich bin froh, dass die Gefährten wegfallen. Das Kampfsystem mit denen hat mir nicht gefallen und war der Grund warum ich Ni No Kuni bei ca. der Hälfte abgebrochen habe.
Kann ich gut nachvollziehen. Die Idee war ja zu Beginn schon niedlich, da die KI der Vertrauten sich leider sehr oft selten dämlich benommen hat, wurde es leider irgendwann sehr frustig. Jetzt kann man einfach selber zwischen den Charakteren wählen. Wobei ich natürlich trotzdem hoffe, dass sie auch eigenständig funktionieren.
Nghr! schrieb am
@AlastorD
Die Meinung sei dir gegönnt...
Worauf ich aber mehr hinaus wollte...mhh...
Beispiel Fallout4:
Da gabs so nen ComputerTerminal, wo Thema war, daß das "Institut" TerraForming betreiben will.
Da hab ich schon gedacht, die werden doch nicht...->FF6<-... Pustekuchen. :|
Stells dir nur mal vor... Du zockst da ewig rum, kommst ausm "Institut"-Bunker und alles ist anders. 8O
Den Impact meinte ich...den FF6 bei mir damals ausgelöst.
Hach, das warn Zeiten, wo die Fantasie noch mitgespielt hat. :cry:
schrieb am

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