Red Dead Online (Beta) - Vorschau, Action, PlayStation 4 Pro - 4Players.de

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Action-Adventure
Entwickler: Rockstar Games
Publisher: Rockstar Games
Release:
27.11.2018
27.11.2018
27.11.2018
27.11.2018
Spielinfo Bilder Videos
Mysteriöse Lady sucht Hilfe

Ihr Mann wurde ermordet und sie will die Täter zur Rechenschaft ziehen, die sie alle per Foto vorstellt; einer davon versteckt sich z.B. in Blackwater. Jetzt erfährt man auch, warum man im Gefängnis war und befreit wurde: Weil man als Fremder zu Unrecht für genau diesen Mord verurteilt wurde - und die Witwe weiß das. Sie ist aber keine gewöhnliche Frau, sondern verfügt scheinbar über so viel Mittel und Einfluss, dass sie einem einen neuen Start samt Handlanger sowie einem kleinen Lager ermöglicht. Dabei ist ihr egal, ob man brutal oder ehrenhaft vorgeht: Genau wie im Hauptspiel gibt es eine Leiste für die Moral, die sich je nach Annahme von Aufgaben sowie Taten anpasst. Rockstar verspricht, dass sich je nach eigenem Status auch die Missionen ändern - was zumindest gut klingt.

Orange Punkte? Da kommen andere Spieler, die in der Beta meist wild um sich schießen...
Orange Punkte? Da kommen andere Spieler, die in der Beta meist wild um sich schießen...
Auf der von Anfang an frei zugänglichen Karte, die vom äußersten Südwesten an der mexikanischen Grenze bis nach Lemoyne reicht, erkennt man gelbe Symbole, die die Story vorantreiben, weiße Symbole für Gruppenereignisse, aber auch orange Symbole mit Fremden. Und gerade diese sind interessant: Dahinter verbergen sich unbekannte Nichtspielercharaktere, die Aufträge erteilen - ob es sich um ehrenhafte oder skrupellose Jobs handelt, weiß man erstmal nicht. Aber es ist schön, dass es einige alte Bekannte aus der Kampagne als auch neue Figuren wie ein Billy-the-Kid-Verschnitt gibt. Gelungen ist auch die interne Suche: Sind für eine Mission zwei bis vier Spieler nötig, wird man zufällig mit anderen zusammen gebracht und kann sich vorher in einer Art Lobby über sie informieren, die Waffen checken etc.

Mehr Komfort, weniger Details

Man kann alleine oder mit bis zu sieben Gesetzlosen losziehen, um die Colts zusammen oder gegeneinander rauchen zu lassen. Dazu gibt es spezielle Ereignisse, die auf spektakuläre Schussduelle zwischen Banden oder Wettrennen zu Pferd ausgelegt sind. Leider werden viele Missionen noch von schweren Bugs geplagt - da verheddern sich Pferde im gebälk oder verschwinden plötzlich oder Anführer bzw. Nichtspielercharaktere bewegen sich nicht weiter, so dass man abbrechen muss. Zudem sind die Städte deutlich weniger belebt und man kann aktuell weder pokern noch andere Minispiele austragen. Außerdem wirkt die Spielwelt nicht mehr so gefüllt mit Tieren, obwohl man auf zig Arten trifft und theoretisch genauso jagen und Nahrung über Rezepte herstellen kann. Jäger und Angler dürften aktuell jedoch kaum Muße dafür finden, denn man wird ja selbst gejagt.

 Hier zeigen sich dann auch faule Kompromisse für den Multiplayers-Modus, denn vieles der Ausrüstung ist an einen von hundert Rängen gebunden, die man über Erfahrungspunkte erreichen kann: den Bogen gibt es z.B. erst ab dem zehnten Rang
Rockstar setzt die filmische Regie fort.
Rockstar setzt die filmische Regie fort.
und die Angel erst ab Rang 14 - selbst ein Fernglas hat man nicht sofort zur Verfügung!

Trotzdem ist es gut, dass Rockstar z.B. die Waffen teurer und später zugänglich macht. Man startet mit einem einfachen Revolver und Karabiner, kann einen Schofield- oder Double-Action-Revolver erst ab Rang 9 oder 17 führen, wobei diese noch mit fast 200 Dollar zu Buche schlagen. Wer ein Scharfschützengewehr wie das Rolling-Block haben will, muss ab Rang 13 fast 700 Dollar investieren. Das könnte dem zu schnellen Reichtum der Kampagne abhelfen, zumal sowohl das Lager als auch das Pferd im Stall jeden Tag einen kleinen Beitrag kosten.

Mikrotransaktionen im Anmarsch


Rockstar will mit Red Dead Online zusätzlich verdienen, daher hat man Gold als neue virtuelle Währung auserkoren: Damit kann man z.B. Gegenstände sofort freischalten, für die man sonst deutlich länger spielen müsste, weil man dafür, wie oben erwähnt, einen speziellen Rang benötigt. Wer die Angel sofort haben will, kann sie für vier Gold kaufen. Das klingt nicht nach viel, aber erst hundert Nuggets ergeben ein Goldstück. Noch hat Rockstar seinen Shop nicht geöffnet, so dass man nicht weiß,
Neuerdings hat man einen Katalog dabei. bestellte Waren landen in der Lagerkiste.
Neuerdings hat man einen Katalog dabei; bestellte Waren landen in der Lagerkiste.
was dieser Pay-to-Shortcut-Unsinn letztlich kostet. Auf jeden Fall raubt er auch dieser Spielwelt ein Stück Glaubwürdigkeit.

Immerhin ist jetzt schon ersichtlich, dass man nicht nur an Gold kommt, wenn man sein echtes Geld einsetzt, sondern auch, wenn man Schätze findet oder Aufträge meistert - nur ist nicht ganz klar, wann genau diese glitzernde Belohnung ausgeschüttet wird. Apropos Schätze: Auch hier musste man bisher Abstriche machen, denn statt gezeichneter Karten mit geografischen Andeutungen, konnte man lediglich einer Markierung auf der Karte folgen.
 

AUSBLICK



Rockstar Games hat noch viel zu tun! Einerseits ist es lobenswert, dass man die filmische Regie in diesem Red Dead Online fortsetzt. Vor allem der gelungene Einstieg mit der freien Charakterentwicklung sowie die Storymissionen mit neuen Figuren haben mich zunächst richtig neugierig gemacht: Hey, das fühlt sich ja fast an wie eine zweite Kampagne! Aber meine anfängliche Lust auf diesen Online-Western verging mit jeder Stunde. Dass es aktuell zu Abstürzen, Verbindungsproblemen und Bugs kommt, ist ärgerlich, aber immerhin ist das ja noch eine Beta. Auch über die Ränge und Fähigkeiten kann man streiten, die alle künstlich gestreckt werden. Und natürlich lauern am Ende des Tages die Mikrotransaktionen über das neue Gold. Es war aber aus einem anderen Grund als der Technik oder Charakterentwicklung sehr weise von Rockstar, erstmal Feedback in diesem Early Access zu sammeln: Denn was mich richtig ankotzt, ist die fehlende Konsequenz für asoziales Verhalten. Wenn es zum Start keine Server für Rollenspieler oder wirkungsvolle Maßnahmen gegen alles weg ballernde oder pöbelnde Idioten gibt, wird das Potenzial dieses Spiels vor die Säue geworfen. Nicht falsch verstehen: Man soll einen Outlaw spielen können! Es muss PvP und offene Gefechte geben! Aber selbst dafür braucht man Regeln. Wenn es keine Clints, sondern nur Kevins gibt, mutiert diese Spielwelt zu einem anarchistischen Battle Asozial. Und das wäre sehr schade, denn es gibt richtig gute kooperative Ansätze inklusive moralischer Entscheidungen in kleinen Gruppen. Aber manchmal kommt man ja gar nicht zur nächsten Mission...sorry, da vergeht mir der Spaß.

Einschätzung: ausreichend

Kommentare

4P|IEP schrieb am
So, jetzt ist hier Schicht im Schacht. Da sich alle an der Kevin-Geschichte aufhängen und der Ton nur noch rauher wird, mache ich hier einfach zu.
Closed, bis jemand etwas anderes sagt. Um die News ging es ja sowieso von Anfang an nicht.
UtahderSchweizer schrieb am
Peter__Piper hat geschrieben: ?
03.12.2018 15:53
UtahderSchweizer hat geschrieben: ?
03.12.2018 15:26
Skabus hat geschrieben: ?
03.12.2018 09:26
Mich amüsiert es übrigens köstlich, wie hier die betroffenen Hunde bellen, weil sie nicht damit klarkommen, dass jemand sie als das bezeichnet was sie sind:
Asoziale Online-Gamer, die anderen den Spielspaß versauen, rumpöbeln und sich im Schutz der Anonymität wie die allerletzten Menschen benehmen.
Und dann sich tötlich beleidigt fühlen, weils genau da trifft, wo es weh tut. :lol:
MfG Ska
Hier wurde keiner so genannt. Sie worden als Kevins benannt. Du sagst also jeder der Kevin heißt ist ein asozialer Gamer? Dann bin ich froh, dass du dich als das outest, was du bist ;) Und ähm töDlich... aber was erwarte ich von jemanden, der seine Niveaulosigkeit so dermaßen verteidigt, dass es für den Schulbesuch wohl nicht mehr gereicht hat.
Diskriminiert...
Peter__Piper schrieb am
UtahderSchweizer hat geschrieben: ?
03.12.2018 15:26
Skabus hat geschrieben: ?
03.12.2018 09:26
Mich amüsiert es übrigens köstlich, wie hier die betroffenen Hunde bellen, weil sie nicht damit klarkommen, dass jemand sie als das bezeichnet was sie sind:
Asoziale Online-Gamer, die anderen den Spielspaß versauen, rumpöbeln und sich im Schutz der Anonymität wie die allerletzten Menschen benehmen.
Und dann sich tötlich beleidigt fühlen, weils genau da trifft, wo es weh tut. :lol:
MfG Ska
Hier wurde keiner so genannt. Sie worden als Kevins benannt. Du sagst also jeder der Kevin heißt ist ein asozialer Gamer? Dann bin ich froh, dass du dich als das outest, was du bist ;) Und ähm töDlich... aber was erwarte ich von jemanden, der seine Niveaulosigkeit so dermaßen verteidigt, dass es für den Schulbesuch wohl nicht mehr gereicht hat.
Diskriminiert mich die Bibel dann auch ? :Kratz:
Schließlich behauptet sie ich sei ungläubig :ugly:
Sei...
J.R. Dobbs schrieb am
Pommern hat geschrieben: ?
03.12.2018 15:38
Was bist du denn für ein Kevin? Kleines Internet ABC. Nicht mehrere Posts am Stück verfassen. Extra noch mal angemeldet, um mal Dampf abzulassen? :)
Hier werden Trolle zur persönlichen Belustigung mit Schweizer Schokolade fett gefüttert um dann mit ihnen zu spielen, echtes Kevin Niveau.
Ich habe jetzt gerade die aktuelle Tüte Popcorn leer und bin zu faul mir eine neue zu holen... Aber diesen Schweizer muss man wirklich mal abstellen, kann da kein Moderator mal nach seinen gefühlten 10 Postings am Stück schauen?
Ist der Typ auf Grund seiner Inselbegabung echt nicht in der Lage seine sabberigen Schmähschriften wenigstens in EINEN Beitrag zu editieren, auch wenn er so langsam denkt, dass ihm erst alle 5 Minuten später noch einfällt was er "wichtiges" zu sagen hat?
Kevin @work :ugly:
Pommern schrieb am
Was bist du denn für ein Kevin? Kleines Internet ABC. Nicht mehrere Posts am Stück verfassen. Extra noch mal angemeldet, um mal Dampf abzulassen? :)
schrieb am