Der Eiserne Thron - Brettspiel-Test, Brettspiel, Spielkultur - 4Players.de

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Der Eiserne Thron (Brettspiel) von Heidelberger Spielverlag
Machtpolitisches Ränkespiel
Wargame (Konfliktsimulation)
Entwickler: Christian T. Petersen
Release:
03.03.2004
Spielinfo Bilder Videos
Lannister, Baratheon, Stark, Greyjoy oder Tyrell? Welches Haus erobert die sieben Königreiche von Westeros? Wer kann seinen Einfluss und seine Truppen am klügsten einsetzen? Darum geht es in diesem anspruchsvollen Strategiespiel für drei bis fünf Herrscher, das die politischen Intrigen und Konflikte der Romanvorlage von George R. R. Martin abbildet. Es ist 2004 komplett auf Deutsch erschienen und inszeniert einen überaus spannenden Wettstreit am Tisch.

Der König ist tot, es lebe der Krieg!

Der Eiserne Thron erschien 2004 in deutscher Version beim Heidelberger Spielverlag und kostet knapp 40 Euro.
Der Eiserne Thron erschien 2004 auf Deutsch beim Heidelberger Spielverlag und kostet knapp 40 Euro. Es gibt eine Hand voll Erweiterungen. In Amerika ist die zweite Edition gerade erschienen, die einige davon integriert und im März 2012 hierzulande kommt.
Der Kampf um die Macht beginnt, als König Robert stirbt. Das Brettspiel konzentriert sich auf die geostrategischen Konflikte, die zwar schon lange vorher auf dem Inselkontinent schwelen, die aber erst nach dem Tod des Herrschers ausbrechen. Wer mit dessen Haus Baratheon antritt, hat zwar zunächst  noch legitimen Anspruch auf den Eisenthron, kann in seinem Gefolge aber lediglich seine Brüder Renly und Stannis sowie einige Verbündete wie Melisandre oder Lord Davos zählen, die im Kingswood und auf Dragonstone lauern.

Ihr könnt mit all den Namen nichts anfangen? Ist egal, denn man muss die Fantasyromane nicht kennen, um am Tisch seinen Spaß zu haben. Es ist nur so, dass man mit dem Wissen im Hintergrund viele Elemente der cleveren Spielmechanik noch besser zu schätzen weiß. Autor Christian T. Petersen (Twilight Imperium, World of WarCraft – The Boardgame) hat sich sichtlich bemüht, die politischen Zusammenhänge in seiner Rundendynamik abzubilden – und das ist ihm gelungen, auch wenn er natürlich Abstriche machen musste. So spielen die Armeen der Targaryen als äußere Bedrohung im Süden keine Rolle. Dafür wird die strategische Ausgangslage überraschend gut eingefangen.

Fünf Häuser, ein Thron

Man braucht viel Platz, wenn man die Karte von Westeros ausbreitet.
Man braucht viel Platz, wenn man die Karte von Westeros komplett ausbreitet.
Die Hauptstadt selbst, King‘s Landing, ist verwaist und gehört zunächst niemandem. Genauso wenig wie viele andere Regionen auf der riesigen, an Großbritannien erinnernden Karte, die von Sunspear im Südosten bis hin zum Eismeer und Castle Black im Norden reicht. Man braucht einen großen Wohnzimmertisch, um die sieben Königreiche sowie an die 100 Holzfiguren, über zweihundert Spielmarken und Karten ordentlich auszubreiten. Die Qualität von Druck, Übersetzung und Artdesign ist gut; die Landschaft könnte noch detaillierter und üppiger illustriert sein, aber die Zeichnungen auf den Karten transportieren das mittelalterliche Flair der Low-Fantasywelt sehr gut.

Nach dem Aufbau stehen sich die fünf Häuser in ihren fünf Farben noch recht geordnet gegenüber und viele lukrative der knapp 50 Land- und Seegebiete sind unbesetzt. Das wird sich allerdings schnell ändern, denn die Lannisters ziehen ihre Truppen im Westen zusammen, die Starks und die Greyjoys formieren sich im Norden und die Tyrells heben ihre Truppen im Süden aus. Alle wollen nur eines - die Macht! Aber es geht nicht um die totale Vernichtung der Gegner wie etwa in Risiko: Wer nach zehn Runden die meisten Städte und Festungen kontrolliert, hat gewonnen. Natürlich geht es dabei um den Kampf, aber auch über Intrigen, Bluffs oder Bündnispolitik in Form von direkten Absprachen am Tisch.

Kommentare

BenB92 schrieb am
Ares101 hat geschrieben:Ich habe das geschrieben weil die Greyjoys ein den Wikingern nachempfundenes Geschlecht ist welches auf den im westen befindlichen Inseln ziemlich genau in der Mitte des Kontinents sind.

naja, mit den greyjoys kannst du schon eher den norden bedrohen als den süden ;)
lenymo schrieb am
test test 2 3 4[/url]
Wuschel666 schrieb am
Ach ich liebe dieses Spiel. Krieg ich wieder Lust drauf. habs mir mit beiden Erweiterungen zugelegt, kam leidern och nich dazu die beiden zu testen. Jetz ham se ja die 2. Edition angekündigt. Ziemlich bitter, die sieht nähmlich echt gut aus... anders als bei descent 2nd edition, dies en witz.
Dafür hab ich schöne holzfiguren, die 2nd hat plastikfiguren die genauso aussehen, das is doof^^
Leider liegt es an den Holzfiguren, dass das Spiel nicht so gut in meinem Freundeskreis ankommt, manche finden es zu langweilig weils net so tolle figuren wie descent oder axis & allies hat. Sehr schade, denn es is ein extrem gutes spiel.
Ich sollte mal wieder nen Abend mit dem Spiel verbringen
Clint schrieb am
Mr.Freaky hat geschrieben:Bin gerade mitten in der Hörfassung von Band 4. Würd mir ja das Brettspiel zulegen (bzw. bis März warten) aber ich bin mir nicht sicher, ob ich überhaupt 3 Leute zusammen bekommen. Mein Freundeskreis steht nicht so wirklich auf Brettspiele. :(

Ha! Gute Idee, Hörbücher besorgen um wieder up to date zu sein.
schrieb am

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