Duell im Felsental - Brettspiel-Test, Brettspiel, Spielkultur - 4Players.de

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Duell im Felsental (Brettspiel) von Pegasus Spiele
Drei Zwerge gegen einen Drachen
Tabletop (Miniaturengefechte)
Entwickler: Adam Kaluza
Publisher: Pegasus Spiele
Release:
23.05.2013
Spielinfo Bilder Videos
Drei gegen einen? Das ist doch unfair! Moment: Wenn dieser eine dreimal so groß ist wie die anderen und dazu fliegen sowie Feuer spucken kann, relativiert sich das wieder. Denn so einen Drachen besiegen selbst schwer bewaffnete Zwerge nicht so leicht. Warum dieses Duell für zwei Spieler kurzweilig unterhält, klärt der Brettspiel-Test.


Eine Karte, ein Hieb - der Sieg?

"Duell im Felsental" ist komplett auf Deutsch bei Pegasus Spiele für knapp 20 Euro erschienen. Es ist für zwei Spieler ausgelegt.
"Duell im Felsental" ist komplett auf Deutsch bei Pegasus Spiele für knapp 20 Euro erschienen. Es ist für zwei Spieler ausgelegt.
Gleich habe ich die Bestie – ein Schlag mit der Axt fehlt noch! Mein Gegenüber sortiert nervös seine Handkarten. Aber da gibt es gar nichts zu grübeln, denn es gibt in diesem Duell keine Heilung und keine verflixte Zauberei. Nein, es geht ganz knallhart um den Kampf, um erlegen oder gefressen werden. Und in den letzten Runden haben meine drei Zwerge tapfer ausgeteilt. Okay, zwei sind mittlerweile tot. Der Armbrustschütze wurde gebissen und der Netzwerfer vom miesen Feueratem gebrutzelt.

Aber diese Verluste dienen der tapferen Sache: Denn in diesem nahezu kreisrunden, nur 19 Hexfelder großen Felsental ist der Zwergenspieler siegreich, wenn er den Drachen besiegt. Die Echse gewinnt, wenn sie bis zum Ausspielen der letzten Karte überlebt oder alle Krieger vernichtet. Davon ist sie weit entfernt: Ich habe bereits so viel Schaden angerichtet, dass das Ungeheuer weder fliegen noch Feuer spucken kann. Ich muss jetzt nur noch die richtigen Karten ziehen, dann schicke ich die Bestie in die ewigen Drachengründe.

Flotter Schlagabtausch

In diesem Spiel wird für Angriff, Verteidigung und Bewegung nicht gewürfelt, sondern eine von vier Handkarten ausgelegt. Der letzte verbliebene Zwerg greift an, indem er eine Axt mit Ziffer 2 für den Schaden spielt; aber er wird sofort vom Drachen gekontert, der eine Karte mit Schuppenschild abwirft – kein Schaden! Der Zwerg wirft eine weitere Axt mit einer 1 ab, die der Drache nicht kontern kann. Jetzt muss er einen roten Blutmarker auf sein Tableau legen, wobei der Zwerg den Ort des Schadens bestimmen darf, sobald er dem Drachen vier Treffer auf den Körper zugefügt hat. So kommt es zu einem flotten
Mit Äxten angreifen, Netze werfen oder die Armbrust benutzen?
Mit Äxten angreifen, Netze werfen oder die Armbrust benutzen?
Schlagabtausch, bei dem man sich die vier Gestalten im Tal abwechselnd umrunden und attackieren. Es gibt weder Ausgänge noch Felder mit Sondereffekten

Man hat in seinem Zug jeweils zwei Aktionen zur Verfügung, die man frei kombinieren kann: Zum einen zwei Karten ziehen, zum anderen eine ausspielen – man kann also auch vier Karten ziehen, darf dann jedoch nicht mehr angreifen. Wann zieht man nach, wann schlägt man zu? Diese Freiheit lässt sich auch taktisch für Doppel- oder Dreifachangriffe ausnutzen, wenn man sie z.B. mit der Fähigkeit „Raserei“ der Zwerge kombiniert. Aber stehen die Krieger auch richtig? Da der Drache auch auf jedes beliebige Feld fliegen kann, muss man ihn immer wieder in die Enge treiben. Und dabei muss man natürlich auch Karten abwerfen, vielleicht auch welche mit Angriffen, denn auch die Bewegung muss bezahlt werden.

Kommentare

calmon schrieb am
Das Spiel kaufe ich mir heute Nachmittag anhand dieses Reviews. Mein Sohn ist 7 Jahre alt, das hört sich nach einer netten Einführung in Tabletop/Dungeon Crawl Spiele an :)
schrieb am

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