Wettstreit im 18. Jahrhundert
Drei bis fünf Spieler kämpfen in Magister Navis um Ruhm - wer am Ende die meisten Punkte hat, gewinnt den strategischen Wettstreit. Jeder schlüpft mit einer Farbe in die Rolle eines europäischen Herrschers, der sich zum einen um die Wirtschaft, Forschung und Bevölkerung seiner Heimat und zum anderen um Kolonien in Übersee sowie Kriege kümmern muss. Alle haben allerdings nur sieben Runden Zeit, um Märkte, Docks und Universitäten zu bauen, Städte zu erobern oder neue Länder von Afrika bis zur Karibik zu besetzen. Ähnlich wie in Agricola
muss man sich also spezialisieren und seinen Machtbereich clever ausbauen.
Zunächst haben alle Spieler lediglich Zugriff auf Europa, wo man Städte besetzen und Handelsstraßen dominieren kann; außerdem kann man Sklavereikarten ziehen, um sich Vorteile zu verschaffen. Aber Vorsicht: Man darf es damit nicht übertreiben, denn es kann im Laufe des Spiels auch zur Abschaffung des Menschenhandels kommen und dann zählen am Ende keine Boni, die man damit bekommen hat. Die Karibik, Afrika, Nord- und Südamerika sowie der Ferne Osten und Indien müssen erst über Schiffe angesteuert und als Kolonien besetzt werden.
Wer wird Gouverneur?
Der exotische Reichtum dieser Länder wird über Kartenstapel symbolisiert: Wer als Erster ein fernes Land erreicht, bekommt z.B. die ganz oben liegende Gouverneurskarte, die direkt Ruhmpunkte und andere Boni einbringt - sehr nützlich, wenn man früh irgendwo landet. Danach kann diese Kolonie aber auch von anderen Spielern angesteuert und ausgebeutet werden, sobald man ein eigenes Schiff dorthin segeln lässt.
Was kann man auf der edlen Weltkarte alles tun? Zunächst sieht sie aus wie ein bunter Flickenteppich: Überall liegen kleine Plättchen für die Bereiche Industrie, Kultur, Finanzen und Politik - jeder kann also sehen, wo es was zu holen gibt, so dass kein Glück beim Ziehen von Karten die Entwicklung beeinflusst. Sobald man einen seiner Bevölkerungssteine platziert, kann man sein Reich in diesem Gebiet ausbauen. Dann wandert ein Marker z.B. in der Reihe "Kultur" weiter. Und das kann sofort zu einem Bonus im Wachstum führen. Wandert er in der "Politik" weiter, darf man vielleicht mehr Karten auf der Hand haben. Und wer vornehmlich Industrieplättchen ergattert, wird Gebäude höherer Stufe bauen dürfen - man hat die freie Wahl der Entwicklung.
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| Magister Navis ist im Oktober 2009 bei Lookout Games erschienen und für knapp 30 Euro erhältlich. |
Zunächst haben alle Spieler lediglich Zugriff auf Europa, wo man Städte besetzen und Handelsstraßen dominieren kann; außerdem kann man Sklavereikarten ziehen, um sich Vorteile zu verschaffen. Aber Vorsicht: Man darf es damit nicht übertreiben, denn es kann im Laufe des Spiels auch zur Abschaffung des Menschenhandels kommen und dann zählen am Ende keine Boni, die man damit bekommen hat. Die Karibik, Afrika, Nord- und Südamerika sowie der Ferne Osten und Indien müssen erst über Schiffe angesteuert und als Kolonien besetzt werden.
Wer wird Gouverneur?
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| Drei bis fünf Spieler kämpfen mit ihren Kolonialreichen um Ruhmpunkte. Man kann allerdings auch zu zweit loslegen, dann leitet man zwei Reiche parallel. |
Was kann man auf der edlen Weltkarte alles tun? Zunächst sieht sie aus wie ein bunter Flickenteppich: Überall liegen kleine Plättchen für die Bereiche Industrie, Kultur, Finanzen und Politik - jeder kann also sehen, wo es was zu holen gibt, so dass kein Glück beim Ziehen von Karten die Entwicklung beeinflusst. Sobald man einen seiner Bevölkerungssteine platziert, kann man sein Reich in diesem Gebiet ausbauen. Dann wandert ein Marker z.B. in der Reihe "Kultur" weiter. Und das kann sofort zu einem Bonus im Wachstum führen. Wandert er in der "Politik" weiter, darf man vielleicht mehr Karten auf der Hand haben. Und wer vornehmlich Industrieplättchen ergattert, wird Gebäude höherer Stufe bauen dürfen - man hat die freie Wahl der Entwicklung.

