Strategie (Runden-Strategie)
Special: Robinson Crusoe: Adventure on the Cursed Island
So testet 4PlayersDie Frage der Inselrolle
Das Schiff ist gesunken, es gibt nur wenige Überlebende und der Winter naht. Schon nach sieben Tagen muss man drei miese Wetterwürfel über Schnee und Regen entscheiden lassen – oh je! Ob das Dach bis dahin steht, ob wieder wilde Tiere auftauchen? Aber es hätte schlimmer kommen können, denn nur ausgewiesene Spezialisten sind auf der Insel gestrandet. Vier Charaktere mit jeweils vier Fähigkeiten sowie einer potenziellen Erfindung stehen in männlicher und weiblicher Variante zur Wahl, wobei das Geschlecht keine spielerischen Auswirkungen hat: Koch, Handwerker, Soldat oder Entdecker. Sie alle können bis zu zwei Aktionen ausführen, darunter das Erkunden, Sammeln, Bauen und Jagen.
Nur der Soldat kann die Palisade verstärken oder sich kurzfristig im Kampf steigern, nur der Handwerker spart beim Bau an Holz und kann neue Erfindungen aufdecken, nur der Entdecker darf unliebsame Inselkarten ablegen oder die Moral erhöhen. Und der Koch? Er kann z.B. für Heilung und Nahrung sorgen, denn am Abend müssen die Gestrandeten essen, sonst verlieren sie Lebenspunkte. Haben sie genug gesammelt oder gekocht? Schon vor dem Tod drohen durch zu viel Hunger oder Verletzungen bittere Moralverluste: Dann hat man weniger Spezialaktionen und muss im schlimmsten Fall noch mehr Verwundungen hinnehmen.
Kooperatives Survival-Erlebnis
Das Problem: Stirbt nur einer von ihnen, heißt es für alle Game Over! Also muss man so clever zusammen arbeiten, dass alle überleben und die Ziele erfüllen. Im ersten Szenario gilt es innerhalb von zehn bis maximal zwölf Tagen ein Signalfeuer zu errichten – dafür braucht man fünfzehn Einheiten Holz und muss die Erfindung des Feuers bewerkstelligen. Aber wo gibt es Holz? Und braucht man das nicht auch für seinen Unterschlupf, für Palisade und Dach? Für Werkzeuge und Waffen? Könnte man damit nicht jagen und Felle sammeln? Richtig. Schon früh entpuppt sich die Qual der Wahl als ein Motivationsfaktor, denn man muss jeden Tag sowohl das Überleben sichern als auch die Entwicklung von Lager sowie Erfindungen meistern.
Es geht also um Erkundungs-, Forschungs- und Rohstoffmanagement. Trotz des komplexen Regelwerks entsteht umgehend angenehmes Abenteuerflair – die Zeichnungen von Hütten, Waffen und Tieren sowie das vergilbte Papier entführen stilistisch ins 19. Jahrhundert. Für Stimmung sorgt vor allem die große und überaus edel designte Karte mit den freien Hexfeldern, auf der man zunächst nur ein Inselteil auslegt und dann weitere anlegt, wenn man weitere Regionen abseits der Basis erforscht. Der rechte Bereich der Karte ist für die knapp 30 Erfindungen reserviert: Dort liegen z.B. Schaufel, Gürtel, Karte, Seil, Feuer, Schild, Messer, Schleuder oder Floß und Trommel. Alles kann nützlich sein, vor allem der Damm: Er sorgt dafür, dass man zwei Nahrung bekommt, die nicht verrotten kann. Wie, was? Richtig gehört: Überschüssige normale Lebensmittel werden am nächsten Tag vernichtet, so dass man nicht einfach alles bunkern kann.
Schon das Artdesign macht neugierig auf Robinson Crusoe: Adventure of the Cursed Island. Und der Survival-Trip für 1 - 4 Spieler hält, was es verspricht! Auf der Spielemesse in Essen war es für 50 Euro erhältlich; die offizielle deutsche Version erscheint 2013 bei Pegasus.
Nur der Soldat kann die Palisade verstärken oder sich kurzfristig im Kampf steigern, nur der Handwerker spart beim Bau an Holz und kann neue Erfindungen aufdecken, nur der Entdecker darf unliebsame Inselkarten ablegen oder die Moral erhöhen. Und der Koch? Er kann z.B. für Heilung und Nahrung sorgen, denn am Abend müssen die Gestrandeten essen, sonst verlieren sie Lebenspunkte. Haben sie genug gesammelt oder gekocht? Schon vor dem Tod drohen durch zu viel Hunger oder Verletzungen bittere Moralverluste: Dann hat man weniger Spezialaktionen und muss im schlimmsten Fall noch mehr Verwundungen hinnehmen.
Kooperatives Survival-Erlebnis
Die große Karte mit der modularen Insel links und den Erfindungen rechts. Auch der Rest der Ausstattung kann sich sehen lassen: Es gibt zwar keine Spielfiguren, aber sehr gute Zeichnungen.
Es geht also um Erkundungs-, Forschungs- und Rohstoffmanagement. Trotz des komplexen Regelwerks entsteht umgehend angenehmes Abenteuerflair – die Zeichnungen von Hütten, Waffen und Tieren sowie das vergilbte Papier entführen stilistisch ins 19. Jahrhundert. Für Stimmung sorgt vor allem die große und überaus edel designte Karte mit den freien Hexfeldern, auf der man zunächst nur ein Inselteil auslegt und dann weitere anlegt, wenn man weitere Regionen abseits der Basis erforscht. Der rechte Bereich der Karte ist für die knapp 30 Erfindungen reserviert: Dort liegen z.B. Schaufel, Gürtel, Karte, Seil, Feuer, Schild, Messer, Schleuder oder Floß und Trommel. Alles kann nützlich sein, vor allem der Damm: Er sorgt dafür, dass man zwei Nahrung bekommt, die nicht verrotten kann. Wie, was? Richtig gehört: Überschüssige normale Lebensmittel werden am nächsten Tag vernichtet, so dass man nicht einfach alles bunkern kann.