Einseiter 
Um dieses Feature zu nutzen, musst du
"4Players pur" nutzen:

Du hast schon einen pur-Account? Dann logge dich ein!
Noch kein pur-Nutzer? 4Players pur – Zahl, was du willst!

Hinweis schließen.
 1   2   3   So testet 4Players 


Star Wars: X-Wing Grundspiel (Strategie) von Heidelberger Spielverlag
Dogfights im Tabletop-Stil
Star Wars: X-Wing Grundspiel
Runden-Strategie
Entwickler: Jason Little
Release:
09.09.2012
Spielinfo Bilder Videos
Ihr mögt den Krieg der Sterne? Ihr habt ein Faible für Miniaturen? Und ihr würdet gerne mit oder gegen Luke Skywalker im Luftkampf antreten? Dann solltet ihr euch Star Wars: X-Wing vom Heidelberger Spielverlag näher anschauen. Zwei Piloten können sich hier spannende Dogfights am Tisch liefern.

Die Qual der Manöverwahl

Star Wars: X-Wing - Das Grundspiel ist für knapp 25 Euro beim Heidelberger Spielverlag erschienen. Es simuliert Tabletop-Dogfights für zwei Personen.
Star Wars: X-Wing - Das Grundspiel ist für knapp 25 Euro beim Heidelberger Spielverlag erschienen. Es simuliert Tabletop-Dogfights für zwei Personen.
Fliege ich eine leichte Drehung nach links, um den einen TIE-Fighter zu attackieren? Oder doch ein starkes Wendemanöver ausführen, um aus dem Schussradius des anderen heraus zu kommen? Der hängt nämlich wie eine verdammte Klette hinter mir. Einmal konnte ich seinem Beschuss elegant ausweichen, danach haben meine zwei  Schilde die Treffer abgefangen. Aber ob das ein drittes Mal klappt? Das Gesicht meines Gegenspielers an der anderen Tischseite wirkt jedenfalls zufrieden. Und während er die nächsten Manöver für seine beiden TIE-Fighter einstellt, meine ich ein süffisantes Grinsen entdeckt zu haben.

So ja nicht! Ein Anflug von Verwegenheit lässt mich fliegerisch umdenken. Wenn ich schon mit Luke Skywalker in einem X-Wing unterwegs bin, will ich auch das volle heroische Jediprogramm – kühn und gefährlich. Also wähle ich auf meinem Manöverrad eine andere Taktik: Die heroische Koiogran-Wende! Dabei jagt der X-Wing vier Felder geradeaus und dreht sich um 180 Grad. Und danach hätte ich den verfolgenden TIE-Fighter voll im Visier. Danach dürfte ich auch noch als Erster schießen, weil der flinke Luke die Initiative hat – und mit satten drei roten Würfeln würden die Laser über den Tisch jagen und „Mauler Mithel“ vernichten!

Die Ausführung der Flugaktionen

Dem Spiel liegen drei detaillierte Raumschiffmodelle bei, die man mit Schablonen bewegt.
Dem Spiel liegen drei detaillierte Raumschiffmodelle bei, die man mit Schablonen bewegt: Hier fliegt der X-Wing ein leichtes Manöver nach links.
Wie sich beim Aufdecken der geheim gewählten Manöver heraus stellt, waren das zu viele Konjunktive und zu viel Heldenmut: Zum einen muss ich für das riskante rote Manöver einen Stressmarker neben meinen X-Wing legen, so dass ich keine Möglichkeit habe, taktische Finessen wie Fokussierung oder  Zielerfassung für den Angriff zu wählen. Mit Ersterer könnte ich alle gewürfelten Augen in Treffer verwandeln – sehr nützlich; mit Letzterer könnt ich einen X-Wing im 360-Grad-Radius markieren, um später gegen ihn beliebige Würfel erneut neu zu werfen – noch nützlicher. Aber beide Sonderaktionen, die je nach Pilot variieren, sind für Luke aktuell tabu.

Wesentlich fataler ist, dass die TIE-Fighter besser geflogen sind. Mein direkter Verfolger muss die Koiogran-Wende gerochen haben, denn er schwenkte mit einer 90-Grad-Wende drei Felder nach rechts – gerade eben raus aus meinem Schussfeld, wie der Messstab aus Pappe leider beim Anlegen offenbart. Mist! Und der andere? Tja, der hat mich jetzt voll im Visier. Auf seiner Pilotenkarte steht „Nachtbestie“ und weil er ein einfaches grünes Manöver geflogen ist, darf er auch noch fokussieren. Er würfelt einen vollen Stern sowie ein Auge – das wäre ein Treffer. Letzteres darf er erneut würfeln und erreicht tatsächlich einen verflixten gelöcherten Stern.

Kommentare

  • Für alle Turnierspieler aus dem Norden: Am Freitag und Samstag findet in Hamburg Eimsbüttel ein offizielles Turnier zu Star Wars: X-Wing statt. Mehr dazu hier:  [...] Für alle Turnierspieler aus dem Norden: Am Freitag und Samstag findet in Hamburg Eimsbüttel ein offizielles Turnier zu Star Wars: X-Wing statt. Mehr dazu hier: http://www.4players.de/4players.php/spielinfonews/Spielkultur/4888/2131605/Spielkultur|Hamburger_Spieletage_vom_10_bis_11_Mai.html
  • Super. Leute die 60 euro für ein PC/Konsolenspiel bezahlen, bezeichnen andere als Idioten wenn sie Geld für ein Brettspiel ausgeben Topic Sieht interresan aus, werde ich mir wohl zulegen.
  • Ich hab letztend ein paar Leuten (unter anderem einem erstaunlich hübschen Weibchen... was im Tabletop irgendwie selten ist) beim Tunier zugesehen. Die Manöver fand ich echt gut. Sie lassen sich viel besser ausführen als bei Warhammer. Blöd fand ich hingegen das es durchaus vorkam das Falcon gegen  [...] Ich hab letztend ein paar Leuten (unter anderem einem erstaunlich hübschen Weibchen... was im Tabletop irgendwie selten ist) beim Tunier zugesehen. Die Manöver fand ich echt gut. Sie lassen sich viel besser ausführen als bei Warhammer. Blöd fand ich hingegen das es durchaus vorkam das Falcon gegen Falcon kämpfte. Die Bemalung der Modelle ist recht gut und sieht nicht so nach Ü-Ei aus wie bei manchen anderen vorbemalten Spielen. Trotzdem bleibe ich lieber bei Warmachine und Warhammer. Denn das Basteln und Bemalen ist für mich ein integraler Bestandteil des Spiels. Achso und was den Preis angeht... Bei GW und Privateer Press muss man mal dran denken was die Gussformen kosten und wieviel Aufwand darin steckt die Modelle zu designen... Und man darf nicht vergessen das hinter den Spielen Unternehmen stehen die Umsatz machen wollen. Ich hab lange genug an Autos gebastelt und gesehen wieviel Geld manche in eine wertlose Schrottkiste investieren. Dagegen ist Tabletop wirklich ein günstiger Spass =) P.S.: Ab wann ist man denn Großverdiener... Vielleicht gehöre ich ja auch schon zu dem erlauchten Haufen =D

Facebook

Google+