4Sceners: Rückblick auf die TRSAC 2016: Der Kampf um die Stammeskrone zwischen Logicoma, Cocoon und Loonies! - Special - 4Players.de

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4Sceners (Sonstiges) von 4Players
Rückblick auf die TRSAC 2016: Der Kampf um die Stammeskrone zwischen Logicoma, Cocoon und Loonies!
Sonstiges
Entwickler: 4Players
Publisher: -
Release:
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Spielinfo Bilder Videos

In Dänemark weiß man genau, wie man richtig feiert. Gute Laune, prima Musik, tolle Gäste und jede Menge Pfefferschnaps gehören zum Standard-Repertoire. Doch erst exquisite audiovisuelle Kunst, die rund um die Köpfe der Gäste schwirrt, macht aus einer guten Party eine herausragende. All diese Dinge - und mehr - gab es auf der TRSAC 2016 im Überfluss. Über exakt diese hübschen Sinnesbetörer wollen wir euch - mit etwas Verspätung - an dieser Stelle berichten.



Proximity Shift / Cocoon (Demo, 1st @ TRSAC 2016)
Viel wird in der Games-Branche über die UbiSoft-Formel geschrieben. Alles läuft nach einem bekannten Muster ab. Raum für Innovationen ist Mangelware. Nun, Cocoon-Boss und Chef-Coder Guille arbeitet bei UbiSoft - seit gefühlten Jahrzehnten. Und so kommt es, dass alle paar Monate eine neue Demo von Cocoon erscheint, die nach bekanntem Schema F gestrickt ist. Tunnel, Technik, Science Fiction. Proximity Shift ist das nächste Beispiel. Doch ist das langweilig? Beileibe nicht! Cocoon rocken wie eh und je, pfeffern uns fantastisch gestaltete Räumlichkeiten um die Sinnensorgane, treiben unseren Puls in die Höhe und zeigen uns zum Sterben schön gestaltete Szenen. Natürlich handelt es sich dabei um Tunnel, Technik und Science Fiction, doch ist uns das schnurzpiepegal! Weil die Technik umwerfend ist, die Visuals noch umwerfender und die fetten Drum 'n' Bass Klänge ebenso. Wir lieben euch dafür und freuen uns auf das Werk, das auf eurer Formel basiert.


Elysian / Logicoma (64k Intro, 1st @ TRSAC 2016)
Schon Oger Shrek hat gesagt, dass er aus Schichten besteht. Genau das gilt auch für diese 64k Intro aus dem Hause Logicoma. Ihr Elysian packt viele Effektschichten übereinander und ist dabei perfekt durchgestylt. Gemeinsam mit den gewohnt fantastischen Klängen aus der Feder von Hoffman entsteht ein Style-Biest, das nicht nur funkelt und glitzert, sondern auch pure Faszination ausübt. Dass es dabei auch auf schwächeren Systemen flüssig läuft, muss man den Herren an der Codefront ebenfalls hoch anrechnen. Maximum Style in vielen Schichten - auch Shrek wäre begeistert.


Bubble Trouble / Loonies (4k Intro, 1st @ TRSAC 2016)

Schon die ersten paar Töne der Musik lassen erahnen, dass hier etwas Großartiges wartet. Denn wieder einmal haben die Loonies die Grenzen der 4096 vorhandenen Bytes ausgelotet, mit Technik, Ideenreichtum und Umsetzung vollends ausgeschöpft. Es ist ein verschachteltes Konstrukt aus farbenfrohen Rechtecken, das da zu Beginn atmosphärisch in flackerndes Licht getaucht und von euphorischen Klängen untermalt wird. Hier wurschteln sich bald zahlreiche Blasen hindurch, was nicht nur hervorragend aussieht, sondern auch für staunende Blicke sorgt. Das ist technische Extraklasse, innovativ und frisch mit mächtig Power auf die Ohren.


Liquid Sun / Rebels (Demo, 2nd @ TRSAC 2016)
Die bekannte Rebels-Formel - Goa-Trance und Partikel-Effekte - wird in Liquid Sun erneut gemolken. Nur ersetzen dieses Mal Würfel die Partikel und formen allerlei Dinge. Ketten, Tunnel, Räder und noch vieles mehr. All dies ist wieder sehr, sehr treibend inszeniert, passt hervorragend zum Soundtrack und ist perfekt dazu gesynct. Etliche triste Stellen und zu viel Blur nerven aber immer wieder und trüben den Gesamteindruck. Dennoch gehobener Rebels-Standard.


Limiteo / Bon^2 (Demo, 4th @ TRSAC 2016)
Dass sich die beiden Bon^2-Mitglieder zerstritten haben und TomoAlien jetzt alleine weitermacht, ist das nervige BlaBla in Limiteo. Ansonsten überzeugt auch diese Demo wieder mit feinsten, abwechslungsreichen Effekten, die immer noch im guten, alten .werkkzeug-Tool gebastelt werden. Die sind zwar reichlich 'random', überraschen aber immer wieder aufs Neue mit tollen Kompositionen. Was abfällt ist die Musik, die zwar nicht wirklich störend wirkt, aber nicht den gewünschten Aha-Effekt wie in anderen Top-Demos bietet. Insgesamt solide gemacht, mit einigen überraschenden Szenen.


Dancing Galaxy / Rebels (64k Intro, 2nd @TRSAC 2016)
Rebels und Partikel - diese gutgeführte Ehe erfindet sich immer wieder neu. Dieses Mal ist es die perfekte und stets gut gemachte Synchronisation der vielfältigen Partikelszenen mit dem Soundtrack. Mal blitzen die Punkte in verschiedenen Farben auf, dann wiederum bewegt sich die Kamera im Rhythmus, wachsen Linien taktgenau hervor oder werden durch einen flackernden Screen unterstützt. Das schmiegt sich so hervorragend an die richtig gute Musik an und unterhält die Sinne prächtig, denn auch das Sehorgan kommt definitiv nicht zu kurz.


Blue Morpho / Eos (8k Intro, 3rd @ TRSAC 2016)
Natur ist Zauber. Schönheit in den vielfältigsten Formen und Farben. Genau damit spielen Eos in ihrer acht Kilobyte kleinen Intro Blue Morpho. Sie zeigen die Schönheit und Leuchtkraft der magischen Draußen-Welt, verstärken diesen Zauber mit wunderschönen musikalischen Klängen und präsentieren immer wieder stimmungsvolle Bilder. Nur manchmal ist Natur auch Tristesse, wie ein grauverhangener Regentag. Auch diese Momente tauchen in Blue Morpho auf und kratzen etwas von der Magie ab, welche die anderen Szenen vermitteln. Dennoch ein Ausflug ins Grüne, der sich mehr als nur einmal lohnt.


Serpent / Minimal (8k Intro, 4th @ TRSAC 2016)
Achtung, die Wikinger kommen. Dieses Mal in einer Größe von acht Kilobyte und auf recht ungewöhnliche Art und Weise. Denn mit Serpent existiert eines der wenigen Produkte aus der Demoszene, das versucht eine Geschichte zu erzählen. Die von einem Wikingerschiff, dass an Eisschollen vorbei durch ein wundervoll aussehendes Shader-Meer steuert und auf etwas wirklich Großes stößt. Was das sein könnte, ist nicht schwer zu erraten. Und den Ausgang verraten wir auch nicht. Das müsst ihr euch schon selber in diesem kleinen, richtig nett gemachten Werk anschauen.


Flashdrive / LJ & Virgill (4k Intro, 2nd @ TRSAC 2016)
Magnetscheiben, Schaltkreise und Kaleidoskopeffekte sehen wir in Flashdrive, der neuesten 4k Intro des fleißigen LJ. Doch die ist die optisch bislang uninteressanteste Kreation des Programmierers, lässt Farbenfreude und Detaildichte vermissen. Dinge, die man über die Musik so nicht sagen kann. Denn dieses Mal wandelt Virgill auf den Spüren eines Hülsbecks und hat diesem Werk einen Soundtrack spendiert, der auch in einem Turrican-Level Verwendung finden könnte.


Escalated / Onslaught (1k Intro, 3rd @ TRSAC 2016)
Elevated, geschrumpft von vier Kilobyte auf gerade mal 1024 Byte. Hochauflösende Grafiken, Kameraflüge und sogar Musik - alles ist mit drin und wunderschön. Mehr gibt's nicht zu sagen.


Xnitzy & Xnutzy goes TRSAC (Video, 1st @ TRSAC 2016)
Was für ein Spaß! Die beiden kultigen Comic-Helden reisen zur TRSAC und erleben eine Party der Extraklasse. Mit vielen Schenkelklopfern, Insider-Gags und Demo-Power. Zum Brüllen!


Mineral / BitFellas (Video, 11th @ TRSAC 2016)
In dem Städtchen, in welchem wir wohnen, gibt es jemanden, der den Zauber und die Magie von 'edlen Steinen' den Kindern vermitteln möchte. Aus allerlei bunten Klunkern werden in verschiedenen Kursen und bei diversen Veranstaltungen Halsketten und Armbänder gebastelt, Pinwände damit verziert und viele sonstige schöne Erfahrungen weitergegeben. Genau von dieser Person stammt auch der Traumsand, der in unserem Video 'When the ocean rose up' den Sturm im Wasserglas visualisierte. Und weil dieses, und die anderen Videos, die mein achtjähriger Sohn AA-Ray und ich zusammen gemacht haben, bei der edlen Steinfrau solch positive Gefühlsstimmungen heraufbeschworen haben, hat sie uns einfach mal gefragt ob wir nicht mit ihren Steinen ein Video machen wollen. Das haben wir mit 'Mineral' auch getan. Da Steine aber grundsätzlich faul sind, sich nicht gerne bewegen bzw. auch nicht lassen, haben wir einige bereits zuvor eingesetzte Ideen hier wiederverwertet. Das Kaleidoskop aus 'Teleonesis' beispielsweise, auch das Wasserglas aus dem 'Ocean', sowie unseren Xoomy-Abpaustisch, der zuletzt im Murmelvideo 'Shimmer' zum Einsatz kam. Auch dank Hoffmans umwerfenden Track 'Crawling' sind uns ein paar stimmungsvolle Momente geglückt, die, so hoffen wir, vermitteln, wie viel Spaß uns die Arbeit an Mineral gemacht hat. Außerdem haben wir auch wieder etwas dazugelernt - wie man etwa mit Splitscreens arbeitet. Alles Dinge, die einen Achtjährigen langsam an die Möglichkeiten eines Computers heranführen und sein Interesse aufrecht erhalten, bzw. sogar noch steigern.

Elevated, geschrumpft von vier Kilobyte auf gerade mal 1024 Byte. Hochauflösende Grafiken, Kameraflüge und sogar Musik - alles ist mit drin und wunderschön. Mehr gibt's nicht zu sagen.

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