Dead Cells - Test, Action, Nintendo Switch, PC, Xbox One X - 4Players.de

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Dead Cells (Action) von Motion Twin
Wunderschön - jedes Mal aufs Neue
Action-Adventure
Entwickler: Motion Twin
Publisher: Motion Twin
Release:
07.08.2018
07.08.2018
07.08.2018
07.08.2018
07.08.2018
07.08.2018
07.08.2018
07.08.2018
Spielinfo Bilder Videos

Wunderschön! Ich war hin und weg, als ich Dead Cells zum ersten Mal gesehen hatte. Derart gut gemachte Pixelkunst ist genau mein Fall. Und Dead Cells muss auch gut aussehen. Immerhin sprintet, springt und rollt man immer wieder durch die gleichen Kulissen, wenn es nach dem Tod mal wieder von vorne losgeht. Wird das nicht irgendwann langweilig? Wir haben uns für den Test auf die Jagd nach toten Zellen gemacht.



Kopflos ins Abenteuer

Einen Kopf hat das Alter Ego schon mal nicht, wenn es in dem Kerker einer geheimnisvollen Insel aufwacht. Warum das so ist und was es mit dem Gefängnis auf sich hat? Vieles findet man durch Hinweise heraus, die nicht bei jedem Durchlauf Teil der Flucht sind. Aber nach zehn, zwanzig, vierzig Versuchen setzen sich kleine Puzzleteile mehr und mehr zu einem Bild zusammen.

Keine Angst: Geschichte oder gar Rätsel spielen in Dead Cells keine große Rolle, denn zuallererst ist es ein reinrassiges Actionspiel. Mit Schwert, Axt, Pfeil und Bogen oder was man sonst dabeihat, räumt man Fieslinge aus dem Weg, eine Ausweichrolle bringt den namenlosen Flüchtling sogar an Projektilen vorbei in Sicherheit, per Doppelsprung gelangt man an

Wunderschöne, flotte Action: Dead Cells fühlt sich vom ersten Augenblick an gut an.
Wunderschöne, flotte Action: Dead Cells fühlt sich vom ersten Augenblick an gut an.

hohe Kanten usw.

Dabei trägt man nicht nur eine Waffe, sondern meistens zwei und kann beide jederzeit auslösen. Das Gleiche gilt für maximal zwei Fallen, Granaten, Geschütze oder andere Ausrüstungsgegenstände, deren Dauereinsatz von einer Abklingzeit verhindert wird.

Gut bewachte Beute

Grundsätzlich findet man so fast immer einen Ausgang, wenn man nur dem Weg folgt – nur dass man viele Pforten in den ersten Durchläufen gar nicht erreichen kann. Erst wenn man Bosse tötet, erhält man dauerhafte Fähigkeiten, die alternative Wege öffnen. So führen irgendwann zwei Ausgänge aus dem Kerker in je einen der folgenden Abschnitte – der anfangs unerreichbare in einen Level mit größeren Gefahren, aber auch wertvolleren Belohnungen.

Solche Entscheidungen muss man an vielen Stellen treffen. Öffnet man etwa Truhen mit besonders guter Beute, ist ein einzelner Schadenspunkt so lange tödlich, bis man zehn Feinde getötet hat. Besiegt man starke Elite-Gegner, erhält man ebenfalls besonders wertvolle Ausrüstung. Doch kommt man dabei ums Leben, ist der aktuelle Durchlauf freilich vorbei und man beginnt von vorn. Die bisher gesammelte Ausrüstung ist dann futsch.

Kommt die Bildrate hinterher?

Auf den "großen" Plattformen kommt es zwar zu kurzen Einbrüchen der Bildrate, ganz allgemein läuft das Spiel aber flüssig.

Die Switch kommt allerdings an ihre Grenzen, denn auf der Nintendo-Konsole liegt die Bildrate recht häufig unter dem Normalwert, was sich dezent, aber spürbar auf das Spielgefühl auswirkt. Deshalb erhält die Switch-Version eine etwas niedrigere Wertung.



Neustart im Hamsterrad

Und das kann in der Tat frustrierend sein. Zum einen ist Dead Cells nämlich nicht nur ein angenehm flottes Actionspiel, das sich dank frei belegbarer Steuerung fantastisch spielen lässt – es ist auch ein so schnelles Spiel, dass man gelegentlich ins Gras beißt, bevor man die Todesnähe überhaupt erkennt. Übung macht natürlich Meister; trotzdem ist das abrupte Ableben manchmal ärgerlich.

Zum anderen ist Dead Cells eines jener Roguelikes, in denen man stets ganz von vorn beginnt. Ich weiß: Das war früher auch so und kein Durchlauf ist genau wie die anderen. Dennoch verliert das manchmal nur wenige Minuten dauernde Abgrasen der immer gleichen Plattformen irgendwann seinen ganz großen Reiz. Allzu sehr unterscheiden sich nämlich weder die Versatzstücke, aus denen der Zufallsgenerator Levels erstellt, noch die Levels untereinander. Von Bosskämpfen und relativ seltenen Unterbrechungen beim Entdecken kleiner Geheimnisse abgesehen, fühlt sich die Flucht überall sehr ähnlich an.

Kommentare

Usul schrieb am
Und heute endlich das Spiel mit 4 Cells abgeschlossen - mit Quick und Ice Bow sowie zwei Double Crossb-o-matics.
Bei 4 Cells sind die ganzen Gedanken über das Scaling meines Erachtens unnötig: Am besten ist es, gar nicht getroffen zu werden. :) Daher kann man alle Scrolls nehmen und möglichst eine Kategorie hochleveln. In meinem Fall war das Tactics. Am Ende habe ich dann noch ein paar Scrolls in die anderen Kategorien gesteckt, um pünktlich vor dem Endboss noch etwas an der Lebensenergie zu schrauben.
Zudem habe ich diese Mod benutzt: https://steamcommunity.com/sharedfiles/ ... 1506010908
Es ist genau genommen Cheaten... aber da ich sowieso neu starte, wenn ich am Anfang nicht einen der beiden Bögen in S-Ausführung erhalte und auch neu starte, wenn ich spätestens im 2. Level dann auch den anderen Bogen finde/kaufe, habe ich mir damit nur etwas Zeit gespart.
Alles in allem: Geiles Spiel.
Usul schrieb am
Usul hat geschrieben: ?
23.08.2018 21:39
Was aber dann mit den weiteren Schwierigkeitsgraden kommt... das ist schon schlimm. Daß ausgerechnet vor dem Endboss dann die Heiltrankquelle nicht funktioniert, ist schon eklig fies!
Wie ich die letzten Tage gemerkt habe, gibt es dann ab 2 Cells gar keine Heiltrankquelle mehr, mit ein zwei Mal Auffüllläschchen noch. Ab 3 Cells gar nix - keine Quelle, keine Fläschchen (außer die für 93000 Gold oder so, die man an ein, zwei Stellen kaufen kann).
Und ab 4 Cells wird es ganz schäbig: Gegner und manches Futter ist verseucht.... d.h. am besten kommt man ohne Gegentreffer durch. ;)
Usul schrieb am
Spiritflare82 hat geschrieben: ?
12.08.2018 22:05
habs vor 2 oder 3 tagen dann durchgespielt, viel spass beim endboss wünsche ich allgemein nochmal .-) der war so ziemlich das bekloppteste was ich in den letzten Jahren gespielt habe vom Anspruch her. wenn da nicht jeder move sitzt ist ende.
Mit der entsprechenden Ausrüstung klappt das eigentlich ganz OK - ich hatte ihn bei meinem zweiten Versuch dann erlegt (dank Legendary Wrenching Whip).
Was aber dann mit den weiteren Schwierigkeitsgraden kommt... das ist schon schlimm. Daß ausgerechnet vor dem Endboss dann die Heiltrankquelle nicht funktioniert, ist schon eklig fies!
Todesglubsch schrieb am
Die Skalierung wird wohl irgendwie, irgendwann überarbeitet. Wäre aber etwas kompliziert. So der Entwickler.
Da das Spiel aber erscheinen musste, hat man sich fürs "cheaten" entschieden und sich mit der Skalierung und dem Dmg Cap zufrieden gegeben, da damit wohl die meisten Spieler ein befriedigendes Spielgefühl haben werden ... naja, zumindest bis sie Wind von der Sache bekommen :D
sphinx2k schrieb am
Skynet1982 hat geschrieben: ?
15.08.2018 20:16
sphinx2k hat geschrieben: ?
15.08.2018 09:11
Da möchte ich widersprechen, es ist nur einfacher die Gegner Skalieren zu lassen. Wenn ein Gebiet/Gegner zu Stark ist kommt man eben Später wieder wenn man mehr Waffen/Powerhttp://forum.4pforen.4players.de. hat.
Also einen Grund dafür das man es zwingend braucht, außer es ist einfacher/billiger, gibt es IMO nicht.
Dann hast du aber umgekehrt bei festen Leveln eventuell wieder das Problem, dass ganze Gebiete, die du noch nicht erforscht hast, nur noch mit Low Level Gegnern bewohnt ist, sobald du im fortgeschrittenen Spielverlauf diese erst besuchst . Das Problem hatte ich beispielsweise bei Witcher III. Finde ich persönlich dann auch wieder doof. Bei Gothic ging das noch recht gut beispielsweise, weil die Welt relativ kompakt und die Gegnerzahl im ganzen Spiel überschaubar war. Würdest du aber bei Skyrim beispielsweise Feste Level setzen, wäre der Open World Aspekt dahin, weil man letztendlich wieder in bestimmte Richtungen gezwungen wird. So wie beispielsweise bei Divinity: OS (2).
Sacred 2 hatte da einen passablen Kompromiss: Die Gegner in einer bestimten Landschaft levelten ein paar Stufen mit, blieben dann auf einem Endlevel stehen und rannten dann sogar vor der Spielfigur weg, wenn man ein paar level über denen war :DZitieren ·
schrieb am

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