Mario + Rabbids Kingdom Battle - Vorschau, Strategie - 4Players.de

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Mario + Rabbids Kingdom Battle (Strategie) von Ubisoft
Brettspielstimmung vor der Switch
Runden-Strategie
Entwickler: Ubisoft
Publisher: Ubisoft
Release:
29.08.2017
Spielinfo Bilder Videos

Dass Knuddelgrafik keinen Mangel an Anspruch bedeuten muss, weiß man seit dem Oldie New Zealand Story. Auch Ubisoft und Nintendo wollen Einsteiger mit ihren bunten Maskottchen ködern. Nach einem simplen Beginn werden die verrückten Sprünge und taktischen Kombo-Attacken erfreulich vielfältig - vor allem wenn man sich im Koop über den passenden Weg streitet.



Viele Wege führen durchs Königreich

Schon ein paar Matches in der normalen Kampagne machen süchtig, doch den meisten Spaß hatte ich in Paris beim Besuch von Ubisoft im Koop-Modus: Ich fühlte mich fast wie vor einem Spielbrett, als ich mit einem anderen Redakteur vor der Switch hockte. Kaum hatten wir uns die zwei Joycon-Controller gegriffen, berieten wir uns schon lautstark über den nächsten Zug. Links startete unser cosplayender Rabbid-Mario einen Body-Slam auf den dreckig grinsenden Irokesengegner – und konnte so seinen Zug verlängern. Danach war sogar noch ein Sprung auf die Rübe unseres dämlich grinsenden Yoshi-Rabbids möglich. Solche Team-Moves verlängern die Züge um eine ganze Reihe von Feldern. Wären wir falsch abgebogen, hätten wir uns allerdings einen schädlichen Poltergeist eingefangen. Außerdem wäre es nicht besonders clever, ausgerechnet den Spieler mit der stärksten Distanzwaffe als lebendes Trampolin ans Flussufer zu schicken. Er soll schließlich lieber persönlich rübermachen, um die am Berggipfel verschanzten Rammler aus ihrem Versteck zu scheuchen – oder die unterschiedlich stabilen Deckungen aus dem Weg zu ballern.

Aller Anfang ist einfach - zumindest in Mario + Rabbids.
Aller Anfang ist einfach - zumindest in Mario + Rabbids.

Hat man erst ein mal eine kooperative Partie gestartet, ergibt sich eine derartig lebendige Diskussion, wie ich sie seit Snipperclips nicht mehr erlebt habe. Zugweite, Waffenkombination, erworbene Upgrades im Skilltree, ausbremsend klebriger Honig oder Fallen auf dem Spielfeld - all das und vieles mehr gilt es zu berücksichtigen. Dazu gehören auch passive Fähigkeiten, mit dessen Hilfe Mario z.B. in der Nähe ziehenden Feinden hinterher schießt. Bizarre Konstruktionen wie eine Gummienten-Waffe oder ein aufgemotzter Kettenhund sind nicht nur saucool animiert, sondern bringen auch Abwechslung ins Spiel. Ich kann mich an kaum eine Situation erinnern, in der wir uns nicht beim Spielen unterhalten haben.

Kooperatives Geblubber

Xcom-Fans könnten hier also das passende Spiel finden, um ihre Kinder im familienfreundlichen Rahmen ans Genre heranzuführen. Die offenbar aus einem Dimensionsloch erschienenen Krawallhäschen werden beim KO schließlich nicht getötet, sondern nur von ihrem seltsamen Fluch befreit, über den die Entwickler lieber noch nicht zu viel verraten wollten.

Was darf
Was darf's sein?

Für Schadenfreude ist trotzdem gesorgt – vor allem beim Einsatz kleiner Vehikel, die man sogar durch Röhren zu einem Gegner auf eine höhere Plattform schicken kann. Mit Hilfe explosiver Gadgets habe ich erstaunlich oft lästige Gegner von der Klippe geschubst. Die Koop-Kampagne unterscheidet sich übrigens vom Story-Modus für Einzelspieler, lässt sich aber leider nur lokal starten. Auch darüber hinaus scheint das Spiel komplett offline zu bleiben – wirklich schade. Die grafische Umsetzung passt aber immerhin gut zum aufgestellten kleinen Tablet-Bildschirm der Konsole. Trotz der ansehnlichen Kulisse mit idyllischen Unschärfeeffekten und liebevollen Animationen dürfte man auch dort alles auf Anhieb erkennen: Vor allem die Figuren und die möglichen Zugfelder werden durch knallige Farben und leuchtende Linien schön hervorgehoben.

Kommentare

Grauer_Prophet schrieb am
Ich werd mal den Test abwarten und eine evtl Demo anspielen.
Daweil hab ich eh noch Zelda und das is super..
JesusOfCool schrieb am
die nintendo philosophie ist ja auch, dass wie man spielt immer wichtiger ist als der grund warum man spielt.
Todesglubsch schrieb am
Bothka hat geschrieben: ?
07.08.2017 07:00
fand ich einfach nur nice ;) Und typische Konventionen von heute ironisch auf die Schippe genommen werden, z.B. als Rabbid Peach Selfies macht, während sie von einer Piranha Pflanze gepackt wurde.
Nicht nur nice, sondern auch überfällig. Das Mario-Universum braucht(e) ein paar frische Impulse. Gut, die Rabbids werden da auf lange Sicht nicht helfen - schon allein, weil sie zu Ubi gehören - aber es spricht schon für sich, dass die spannenderen Settings / Storys über Mario nie von Nintendo selbst kamen.
Bothka schrieb am
Raskir hat geschrieben: ?
03.08.2017 17:31
Weiß ich. Aber der Humor ist der gleiche. Find den nicht lustig. Zu sehr Holzhammer.
Grauer_Prophet hat geschrieben: ?
03.08.2017 21:56
Die Hasen sind halt nicht zum ertragen....
Also ich finde die normal auch nicht ertragbar, aber hier oder da musste ich auch mal schmunzeln.
Es ist herrlich zu sehen wie die rabbids mit den Charaktern aus dem Mario Universum interagieren.
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Z.B. die Szene mit Rabbid Peach, wie sie die echte Peach und ihr Kleid begutachtet und dann "bäh" ;) (Nach dem Motto ,,billiger Abklatsch") ;)
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fand ich einfach nur nice ;) Und typische Konventionen von heute ironisch auf die Schippe genommen werden, z.B. als Rabbid Peach Selfies macht, während sie von einer Piranha Pflanze gepackt wurde.
Ryo Hazuki schrieb am
Mir gefällt das was ich gesehen habe schon sehr gut. XCOM fand ich sehr gut. Das könnte mein zweiter Switch Titel werden.
schrieb am

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