Cursed Mountain
USK: 16

First Facts: Cursed Mountain

So testet 4Players
Seite:  1 

Autor:
Jens Bischoff

Mit Cursed Mountain will Deep Silver in diesem Jahr einen ungewöhnlichen Survival-Horrortrip auf Wii-Besitzer loslassen: Keine Zombies, keine Waffen, keine düsteren Wälder, Ruinen oder Versuchslabore. Es geht in die Berge des Himalaya, wo nicht etwa Reinhold Messners Yeti, sondern ein uralter Fluch lauert, dem bereits unzählige Seelen zum Opfer gefallen sind...
Verschollener Bruder

In den späten Achtzigern erklommen der Profibergsteiger Frank Simmons und sein Partner Paul Ward zusammen mit ihrem Auftraggeber Edward Bennett den Chomo Lonzo in Tibet, um ein altes Artefakt aufzuspüren. Nach der erfolgreichen Bergung kam es jedoch zu einem Streit und nur Paul kehrte ins Basislager zurück. Angeblich sei Frank verunglückt, doch die verängstigten Einheimischen behaupteten, sein Geist wäre wie der vieler anderer noch am Leben, da der heilige Berg seine Opfer in einer Art Schattenwelt gefangen halte. Franks Bruder Eric weiß nicht so recht, was er davon halten soll, aber er ist auf jeden Fall gewillt, seinen Bruder ausfindig zu machen, ob tot oder lebendig. Trotz eines aufziehenden Schneesturms entschließt er sich ohne Begleitung loszuziehen...

Drohender Realitätsverlust

Dank der eigens entwickelten Athena-Engine soll die Bergwelt des Himalaya mit realistischen Wettereffekten bedrohlich echt wirken und durch die enorme Sichtweite ein authentisches Gefühl für den knapp 8000 Meter hohen Chomo Lonzo vermitteln. Darüber hinaus erkundet man allerdings auch enge Gletscherspalten, dunkle Höhlen und buddhistische Klöster. Es dauert nicht lange, da plagen Eric merkwürdige Halluzinationen, die er anfangs noch auf die dünne Bergluft schiebt. Er bekommt Anweisungen aus dem eigentlich nicht mehr funktionsfähigen Funkgerät eines vor langem verunglückten Bergsteigers und wird von geisterhaften Erscheinungen heimgesucht, die immer aggressiver werden. Um sich gegen diese übernatürlichen Kräfte zu wehren, flüchtet sich Eric in Gebete, die mit Remote-Gesten ausgeführt werden. Aber auch bei natürlichen Gefahren wie Steinschlägen sind rechtzeitig nachgeahmte Bewegungen lebensnotwendig.

Ausblick

Das Szenario von Cursed Mountain klingt erfrischend unverbraucht. Wie oft kommt man schon dazu, in eisiger Kälte und Schwindel erregender Höhe ohne Waffengewalt ums eigene Überleben und das seines verschollenen Bruders zu kämpfen? Dass man dabei nicht nur natürlichen Gefahren, sondern auch übersinnlichen Kräften trotzen muss, dürfte für spannende Überraschungen sorgen. Bleibt nur zu hoffen, dass die Gebetsduelle mit verstorbenen Seelen auf Dauer packend genug inszeniert werden, um nicht nur am Abgrund hängend, sondern auch im Reich der Toten wandelnd immer wieder die Nerven zu kitzeln. Wer auf eher subtilen Horror à la Project Zero steht, sollte den Titel im Auge behalten.
Imposante Kulisse: Die Unwirtlichkeit des Himalaya soll bestmöglich erfahrbar gemacht werden.




















Besonderheiten

- Wii-exklusiver Survival-Horror im Himalaya
- große zusammenhängende Spielwelt
- imposante Sichtweite und Wettereffekte
- Orientierung störende Visionen
- Gesten-basiertes Kampfsystem
- keine konventionellen Waffen
- lebensbedrohliche Reaktionstests
- Wechsel zwischen realer Welt und Geisterreich

Halluzinationen entführen euch immer wieder ins Reich der Toten, die am Berg ihr Leben ließen.

Kommentare

Du musst eingeloggt sein, um einen eigenen Kommentar verfassen zu können. Bewertungen können ohne eingeloggt zu sein vergeben werden. Jetzt einloggen
  • Na, inzwischen ist es ja veröffentlicht und ... Kein wirklicher Knüller! Die Grafik ist im Stil von "Wäre schön gewesen". Ganz typischer Wii Stil eben. Texturen wie bei einem PS One Game und alles irgendwie auf Retro gestylt. Die Animation der Spielfigur ist OK - bewegt sich aber etwas  [...] Na, inzwischen ist es ja veröffentlicht und ... Kein wirklicher Knüller! Die Grafik ist im Stil von "Wäre schön gewesen". Ganz typischer Wii Stil eben. Texturen wie bei einem PS One Game und alles irgendwie auf Retro gestylt. Die Animation der Spielfigur ist OK - bewegt sich aber etwas hölzern. Die Kamera ist manchmal sehr ungünstig positioniert und muss dann sehr umständlich nachjustiert werden (Steuerkreuz und Analog Stick) ... Besser gelöst ist das mit dem dritten Auge, da hier der gleiche Spaß mit C + Analog funktioniert. Der Sound ist ganz nett. Mehr aber nicht. Ein bisschen verarsch* wird man dann, da man von A nach B läuft und nicht weiter kommt. Nach einigen Versuchen läuft man dann zurück nach A und findet die benötigten Dinge. Auch ein Weg die Spieldauer in die Länge zu ziehen! Die Geister werden quasi abgeknallt und die "Wii Gesten" sind zwar da, aber ebenfalls nur da, damit man es auf der Verpackung angeben kann. OK - Spaß macht es schon und wenn man sich drauf einlässt, ist die Atmosphäre schon da. Das Rad wird hier nicht neu erfunden, aber halbwegs solide Kost geliefert! Für echte Fans des Horror Genres ein Blick Wert.
  • he nun ich als blutiger Nintendo Anfänger (vorher SONY), der sich mitte 2008 ne Wii geholt hat. Ich kann nur sagen das Spiel wird gut bzw richtig gut vielleicht sogar Legendär
  • Dimitri D. Demolition schrieb:
    Huh?? Ey man, ich will das für meine 360! Sieht voll geil aus, aber so mit richtigen Zombies und nich mit Geistern :D Und is die Grafik aufer wii nich eher schlecht?
    Alter, wie bist Du denn drauf? Einen sinnloseren Post hab ich  [...]
    Dimitri D. Demolition schrieb:
    Huh?? Ey man, ich will das für meine 360! Sieht voll geil aus, aber so mit richtigen Zombies und nich mit Geistern :D Und is die Grafik aufer wii nich eher schlecht?
    Alter, wie bist Du denn drauf? Einen sinnloseren Post hab ich auch schon lange nicht mehr gelesen. :roll: