Colin McRae: DiRT 2
USK: frei
USK: 6

First Facts: Colin McRae: DiRT 2

So testet 4Players
Seite:  1 

Autor:
Michael Krosta

RalliSports Challenge ist tot. Richard Burns Rally hat zwar die Messlatte für realistische Offroad-Erfahrungen höher gelegt, aber war nur eine Eintagsfliege ohne Nachkommen. Und WRC, die Spiele zur offiziellen Rallye-Rennserie der FIA? Gibt es nicht mehr, seitdem Sony die Lizenz abgegeben und die Entwickler der Evolution Studios auf Motorstorm angesetzt hat. Um Konkurrenz muss man sich bei Codemasters also keine großen Sorgen machen, wenn man im September Colin McRae: DIRT 2 auf die Piste schickt...
Das ultimative Offroad-Paket?

Keine Konkurrenz bedeutet allerdings nicht, dass man sich für den ersten Titel nach dem tragischen Tod des schottischen Rallyefahrers Colin McRae im September 2007 nicht voll ins Zeug legen will, um das ultimative Offroad-Erlebnis abzuliefern. Schon der Vorgänger bot eine riesige Auswahl verschiedener Motorsport-Serien im schroffen Gelände. Mit dem zweiten Teil will man noch einen drauf setzen und bietet sieben Fahrzeugklassen, die von den bekannten WRC-Schleudern über Buggies bis hin zu Renn-Trucks und Klassikern reichen. Im Gegensatz zu Titeln wie Motorstorm sind hier allerdings sämtliche Vehikel lizenziert, während man bei der Fahrphysik die im Vorgänger umgesetzte Mischung aus Simulation und Arcade beibehalten und verfeinern will.

Weltreise

Im Mittelpunkt steht die neue World Tour, die den Spieler auf unebene Pisten rund um den Globus entführt. Unter anderem stehen Besuche in den USA, Malaysia, Japan und Kroatien auf dem Programm, wo es in Veranstaltungen wie Rally Cross, Raids oder Bergrennen zur Sache geht - selbst Nachtrennen sollen geboten werden. Dabei rast man nicht nur alleine gegen die Uhr, sondern muss sich auch gegen KI-Kontrahenten behaupten. Einen größeren Stellenwert soll außerdem der Online-Modus einnehmen, der beim Vorgänger noch stark vernachlässigt wurde. Daran angelehnt plant man bei Codemasters außerdem den Aufbau einer Renn-Community, die nicht nur auf Bestenlisten, sondern auch News zugreifen und sich untereinander vernetzen soll. Mehr Informationen hält unser Interview mit Gavin Raeburn, dem ausführenden Produzenten von DiRT 2, bereit...

Ausblick

Auch wenn der deutliche Schritt in Richtung Mainstream und Zugänglichkeit einigen virtuellen Rallye-Fahrern nicht unbedingt geschmeckt hat, zählte Colin McRae: DIRT zu den besten Offroad-Rennspielen des Jahres 2007 und zeigte eindrucksvoll, was in der EGO-Engine steckt. Für DIRT 2 kommt mittlerweile schon die dritte Generation dieser leistungsstarken Entwicklungsumgebung zum Einsatz, die einen visuellen Hochgenuss verspricht. Dank vieler Fahrzeug-Klassen und Veranstaltungen wird es vermutlich auch am Umfang nichts zu meckern geben. Sollte man Schwachstellen wie die „Wunderbremse“ des ersten Teils ausbessern und auch im Onlinebereich endlich Gas geben, könnte DIRT 2 das werden, was der erste Teil schon werden sollte: ein Hit! 
Features:

- sieben Fahrzeugklassen
- massig Veranstaltungen
- überarbeiteter Karrieremodus
- Mischung aus Arcade und Simulation
- lizenzierte Offroad-Vehikel
- reale Schauplätze rund um den Globus

Bisher gibt es zwar nur Konzeptbilder, doch wissen wir schon seit dem ersten Teil, dass die EGO-Engine viel leisten kann.















- viele verschiedene Bodenbeläge
- neuer Onlinemodus
- Community-Features geplant
- dritte Generation der EGO-Engine
- detailliertes Schadensmodell
- Rückspul-Funktion
- erscheint im September 2009  

Kommentare

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  • auzkahglt schrieb:
    Poeser Pursche schrieb:
    also ich fand den 1. Teil genau richtig, was die Mischung Arcade/Simulation betrifft. Richard Burns Rallye fand ich hingegen zum kotzen, da es jeden minimalen Fehler direkt brachial bestraft hat. Ich bin doch kein
     [...]
    auzkahglt schrieb:
    Poeser Pursche schrieb:
    also ich fand den 1. Teil genau richtig, was die Mischung Arcade/Simulation betrifft. Richard Burns Rallye fand ich hingegen zum kotzen, da es jeden minimalen Fehler direkt brachial bestraft hat. Ich bin doch kein professioneller Rallye-Fahrer, ich möchte einfach Fun haben + eine gewisse Herausforderung, und Dirt 1 hat mir genau das auch gegeben.
    genau das soll aber eine simulation bieten das jeder fehler zum ausfall bzw rennabbruch führt darf man halt ned ohne bremsen und denken auf eine kurve zufahren, genau sowas fehlt der Spielewelt vor allem im rally sektor ] Dann muss man sich halt damit abfinden dass das Spiel keine Simulation ist. Wer kein Arcadespiel will solls halt nicht kaufen. Ich fand Dirt 1 übrigens toll, vor allem Rennen wie Pikes Peak fand ich sehr schön. Wenn Dirt 2 ähnlich wird, werde ich es mir kaufen.
  • Dirt 1 hat mich enttäuscht, mal gucken wie Dirt 2 wird, aber ich glaube ich bleibe bei den alten Teilen, denn die machen noch immer verdammt viel Spaß ;)
  • ja, ich glaube das is dir bei dirt nur weniger aufgefallen weil man mehr alleine auf der strecke ist und bei den paar rallycross rennen deutlich mehr platz hat als bei grid. von der fahrphysik sind beide gleich vor allem die bremswege sind zum :Spuckrechts: grafik ist bei beiden titeln top wenn auch  [...] ja, ich glaube das is dir bei dirt nur weniger aufgefallen weil man mehr alleine auf der strecke ist und bei den paar rallycross rennen deutlich mehr platz hat als bei grid. von der fahrphysik sind beide gleich vor allem die bremswege sind zum :Spuckrechts: grafik ist bei beiden titeln top wenn auch die lichteffekte etwas übertrieben wirken aber umgebung/fahrzeug sieht einfach klasse aus nur macht es keinen spass wenn ich mit 150km/h auf eine kurve zufahre 40m vorher bremse und dann noch schön durchkomme, jeder der schon mal in einem auto (am steuer) gesessen hat weiß wie unrealistisch sich das anfühlt :angst: glaube kaum das sich das bei dirt2 bzw. einem sequel zu grid ändern dürfte da dann die ganzen NFS zocker besagte titel nicht mehr kaufen und CM mit umsatzeinbußen rechnen müsste. :waah: :waah: :waah: und ja di KI der gegner ist auch sehr fragwürdig kein rennfahrer würde absichtlich dem vordermann voll reinfahren weil dann kommt keiner ans ziel

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