Final Fantasy: Auftakt einer Legende - Special

 

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Final Fantasy (Rollenspiel) von Square / Infogrames / Sony / Nintendo / Square Enix
Auftakt einer Legende
2D-Rollenspiel
Release:
01.2015
07.2012
03.12.2004
02.2010
12.1987
14.03.2003
08.02.2008
12.1987
07.05.2010
Spielinfo Bilder Videos
Dieses Jahr feiert die Final-Fantasy-Reihe ihr 30-jähriges Jubiläum. Doch als Square im Dezember 1987 in Japan das erste Final Fantasy für das Nintendo Entertainment System (NES) veröffentlichte, stand der Erfolg noch in den Sternen. Und die vier Jahre zuvor von Masafumi Miyamot sowie Hironobu Sakaguchi gegründete Softwareschmiede stand finanziell bereits mit dem Rücken zur Wand.

Alles oder nichts

Die in das Projekt gesetzten Hoffnungen wurden am Ende jedoch erfüllt und das Rollenspiel mit 400.000 verkauften Exemplaren zu einem Bestseller in Japan.
Zu Beginn konnte man sein Heldenquartett aus sechs Charakterklassen wählen.
Zu Beginn konnte man sein Heldenquartett aus sechs Charakterklassen zusammenstellen.
Zweieinhalb Jahre später erschien es auch in den USA, wo sogar 700.000 Spielmodule abgesetzt werden konnten. Hierzulande musste man sich hingegen bis zum März 2003 gedulden, als der Titel als Teil der Final-Fantasy-Origins-Sammlung für die PlayStation erstmals auch in Europa erschien - inklusive gerenderter Filmsequenzen und wahlweise leichterem Schwierigkeitsgrad. Darüber hinaus gab es aber auch Umsetzungen für weitere Konsolen sowie Handhelds und Handys.

Mit der damals drohenden Insolvenz soll die Titelwahl übrigens nichts zu tun gehabt haben. Ursprünglich habe das Projekt sogar auf den Namen Fighting Fantasy gehört, der jedoch schon anderweitig vergeben gewesen war und somit nicht als finale Bezeichnung in Frage kam. Da Sakaguchi aber bereits Gefallen am japanischen Klang der Abkürzung FF ("efu efu") gefunden hatte, musste ein ähnlich klingender Ersatz her und dabei sei die Wahl letztendlich auf Final Fantasy gefallen.

Große Ziele

Spielerisch habe wiederum das 1986 von Chunsoft und Enix veröffentlichte und ein Jahr später erfolgreich fortgesetzte Dragon Quest Pate gestanden, dessen Konzepte man sehr spannend fand und unbedingt weiter ausbauen wollte.
Über eine bereisbare Weltkarte konnte man Siedlungen, Schlösser und Dungeons betreten.
Über eine bereisbare Weltkarte konnte man Siedlungen, Dungeons und andere Orte betreten.
Neben einer großen zu erkundenden Spielwelt wurde auch eine für damalige Verhältnisse aufwändig inszenierten Geschichte aufgetischt, die sich trotz klassisch entführter Prinzessin zu einer schicksalhaften Reise durch Raum und Zeit entwickelte. Im Zentrum stand eine aus den Fugen geratene Welt, die laut Prophezeiung nur von vier legendären Helden, den so genannten Kriegern des Lichts, mithilfe magischer Kristalle gerettet werden konnte.

Statt vorgefertigter Helden, konnte man die Mitglieder seiner vierköpfigen Party frei aus sechs Klassen (Kämpfer, Dieb, Mönch, Rotmagier, Weißmagier, Schwarzmagier) wählen und eigenhändig mit Namen versehen. Später konnte man die Charakterklassen sogar noch verbessern, wodurch ein Dieb zu einem Ninja, ein Kämpfer zu einem Ritter oder ein Mönch zu einem Master werden konnte - ein Novum. Bei den Zaubern gab es acht Stufen mit jeweils vier Weiß- und Schwarzmagiezaubern, von denen man aber immer nur drei lernen konnte und bei der Charakterentwicklung entsprechend abwägen musste.

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