Yu-Gi-Oh! 5D's Wheelie Breakers - Test, Rennspiel, Nintendo Wii - 4Players.de

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Yu-Gi-Oh! hat schon einige Versoftungen hinter sich, meist basierend auf den beliebten Kartenduellen der entsprechenden Manga- bzw. Anime-Vorlagen. Seit 5D's sind Yusei & Co. auch motorisiert unterwegs - warum also nicht mal ein Rennspiel zur Serie machen? Genau das liefert Konami mit Wheelie Breakers. Doch wie gut funktioniert der Mix aus Karten- und Rennspiel in der Praxis?

Ungewöhnliche Symbiose

Eine Mischung aus Renn- und Kartenspiel klingt zunächst alles andere als harmonsich und anfangs fragt man sich auch, ob Konami den Spielern da nicht zu viel auflädt. An das gleichzeitige Steuern seines Fahrzeugs und Ausspielen seines Kartendecks in Echtzeit muss man sich jedenfalls erst einmal gewöhnen. Vor allem Neulinge laufen Gefahr, die Flinte vorzeitig ins Korn zu werfen.
Öde Standbild-Duelle: Der Storymodus ist sowohl spielerisch als auch inhaltlich ein Witz.
Es gibt keinerlei Tutorials, nur einen, nicht gerade harmlosen Schwierigkeitsgrad und auch keine zuschaltbaren Spiel- oder Fahrhilfen, die den Einstieg zumindest anfangs erleichtern würden. Ganz im Gegenteil: Wer sich während einer Monsterbeschwörung über den kurzzeitigen Autopiloten freut, stellt schnell ernüchtert fest, dass dieser alles andere als souverän ist und einen schon mal in die Streckenbegrenzung krachen lässt, die Aufnahme weiterer auf der Strecke liegender Karten verweigert oder das beschworene Monster noch während der Beschwörungssequenz durch Feindbeschuss verliert...

Zum Glück kann man die Beschwörungskamera samt Autopilot im Optionsmenü deaktivieren, aber das Herbeirufen der Monster fällt dadurch deutlich unspektakulärer aus, was dem grafisch sonst reichlich schlichten Titel alles andere als gut tut. Abgesehen davon, fragt man sich aber natürlich, warum man dieses Feature überhaupt anbietet, wenn es einen trotz optischer Anreize spielerisch dermaßen benachteiligt. Aber egal, irgendwann hat man sich an den Beschwörungen ohnehin satt gesehen und verzichtet freiwillig auf die nett gemachten Sequenzen. Darüber hinaus kann man ja nicht nur Monster, sondern auch Zauber und Fallen beschwören, die man anhand farblicher Markierungen auch als Neuling klar unterscheiden kann. Die individuellen Eigenschaften der insgesamt 126 freischaltbaren Karten haben aber vermutlich auch eingefleischte Yu-Gi-Oh!-Fans nicht alle im Kopf, so dass man eine Weile braucht, bis man lediglich anhand kleiner Symbolbilder weiß, welche Aktion man mit dem Spielen der Karte ausführt.

Taktische Renn-Action

Das Gute ist aber, dass man sich im Prinzip nur die Karten des eigenen Decks merken muss, das maximal 25 Exemplare umfasst und individuell zusammengestellt werden kann. Zum Rennstart verfügt man über fünf zufällig gewählte Karten aus seinem Deck, die man während des Rennens durch das Überfahren von Kartensymbolen mit weiteren Deck-Exemplaren aufstocken und durch das Verdienen von Aktionspunkten durch schnelles Fahren oder Überfahren von Aktionssymbolen ausspielen kann.
Grafisch hinkt Wheelie Breakers der Rennspielkonkurrenz um Lichtjahre hinterher - lediglich die Monsterbeschwörungen können sich sehen lassen. Zu Gesicht bekommt man sie aber nur, wenn man im Gegenzug die Zuschaltung des miserablen Autopiloten akzeptiert...
Lediglich Zauberkarten kosten keine Aktionspunkte, unterliegen aber oft bestimmten Bedingungen, um gespielt werden zu können. Die eher defensiven Fallenkarten werden hingegen nur ausgewählt und bei Bedarf automatisch gespielt, wobei maximal drei gleichzeitig aktiv sein dürfen. Die Monsterkarten bringen hingegen verschiedene Zusatzeffekte mit sich und können auf Knopfdruck auch Angriffe starten, wenn man über ausreichend Aktionspunkte verfügt.

Die Attacken werden allerdings manuell als Projektilangriffe ausgeführt, so dass man nicht aus jeder Position Schaden anrichtet. Oft ist es sogar nötig, sein Fahrzeug durch kurzes Schütteln der Remote um 180° zu drehen, um rückwärts fahrend seinen Hintermann aufs Korn zu nehmen. Das sieht stylisch aus, wirkt sich nicht negativ auf Geschwindigkeit oder Manövrierbarkeit des Fahrzeugs aus und geht auch problemlos von der Hand, da die Bewegungssensoren für keine anderen Aktionen abgefragt werden. Das Auswählen und Spielen der Karten erfolgt via Steuerkreuz, Angriffe initiiert man mit der A-Taste. Mit der B-Taste kann man nach hinten schauen, alles andere (Lenken, Gas geben und Bremsen) erledigt man via Nunchuk. Alternativ kann man auch den Classic Controller verwenden - empfehlenswert ist das aber nicht.      

Kommentare

RPG Robin schrieb am
ganz ehrlich ?
ich kaufs mir irgendwann mal ;)
The SPARTA schrieb am
Soltymc hat geschrieben:naja die japanische serie is ja noch geil nur die deutsche übersetztung is nur mal wie meistens für den arsch :evil:

Die erste Staffel war die einzig beste, ob Deutsch oder Japanisch. Der Rest war schrott. Damit gaben sich höchstens 12 Jährige zufrieden.
Soltymc schrieb am
naja die japanische serie is ja noch geil nur die deutsche übersetztung is nur mal wie meistens für den arsch :evil:
silverarrow schrieb am
Warum zur Hölle fahren denn die dabei Motorrad? xD
schrieb am

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