The Legend of Zelda: Skyward Sword (Action) von Nintendo
The Legend of Zelda: Skyward Sword
The Legend of Zelda: Skyward Sword
Action-Adventure
Entwickler: Nintendo
Publisher: Nintendo
Release:
18.11.2011
Spielinfo Bilder Videos
25 Jahre gibt es Zelda. Was für ein Jubiläum, was für eine Tradition! Nicht nur in unserem Archiv lagern zahlreiche Auszeichnungen für Link & Co, denn seine exzellenten Abenteuer haben die Videospielgeschichte geprägt. Umso unverständlicher, dass Nintendo so einen langweiligen Einstieg serviert. Man will in den ersten Stunden fast einschlafen. Wird man noch vor Spannung hellwach oder hat Link seinen Zenit überschritten?

Ein biederer Einstieg

Video
Der Schwerteinsatz ist präziser als bisher.
Tradition hin, Vorfreude her: Nach den ersten Stunden kann man als Kenner der Serie nur mit dem Kopf schütteln. Warum überrascht Nintendo seine Fans nicht mal mit etwas frischem Wind, mit etwas Ungewöhnlichem oder zumindest einem packenden Einstieg? Und warum investiert man bei so einem Jubiläum nicht wenigstens in ein hochwertiges Intro? Da wartet man satte fünf Jahre auf ein neues Zelda für Wii und man lässt ein paar Unholde für ein, zwei Minuten im Tuschestil an Höhlenwänden tanzen, dann kommen etwas später abrupte Übergänge  von einem Monstermaul hin zur Spielwelt – technisch bieder und plump geschnitten.

Bevor es ans Eingemachte geht, ein paar grundsätzliche Eckpfeiler dieser Kritik. Ich fordere nicht, dass Zelda ein anderes Spiel werden muss – ganz im Gegenteil: Gerade die Wiederkehr des ewig Gleichen kann unwiderstehliche Reize entfalten, wenn zeitlose Qualitäten fortgeführt werden und wenn man Veteranen mit nostalgischen Rückgriffen nicht nur inhaltlich, sondern auch emotional nach Hause bringt: Dort hin, wo das Spielen so richtig Spaß gemacht hat. Wenn man später z.B. die erste Schatztruhe mit Link bei vertrauter Melodie öffnet, ist das wie eine akustisch komprimierte Zeitreise – wunderbar. Aber leider krönen diese nostalgischen Momente nicht das grandiose Abenteuer, das man von dieser Reihe erwartet. Twilight Princess hat mich besser unterhalten.

Langeweile in Wolkenkuckucksheim

 
Wo ist Zelda nur hin? Man folgt ihr streng linear nach der Entführung.
Wo ist Zelda nur hin? Man folgt ihr streng linear nach der Entführung.
Nach 25 Jahren Zelda kann man als Ü12-Spieler dramaturgisch mehr erwarten als diesen schwachen, unheimlich vorhersehbaren Einstieg. Nein, es geht mir nicht um die immer noch abwesende Sprachausgabe im Jahr 2011, die wie ein trotziges Markenzeichen fortgeführt wird und an die ich mich gewöhnt habe, sondern um die Regie. Dass die Wiedergeburt von Link ein ewiges Gesetz ist, ist okay. Dass er eine holde Maid retten und das Böse besiegen muss, ist okay. Aber dass all das so langweilig anfangen muss, ist nicht okay. Skyward Sword beginnt schrecklich naiv und so repetitiv, als würde Nintendo damit Kleinkinder oder Senioren ansprechen wollen, die wirklich noch nie gespielt haben - das Wort „Vogelreiter-Zeremonie“ wird gefühlte hundert Mal wiederholt, damit man dieses wichtige Ereignis (das man gar nicht verpassen kann) auch bloß nicht verpasst. Man fühlt sich fast veralbert.

Es regiert über zwei Stunden naive Liebenswürdigkeit gegen das bubenhafte Böse: Link wirkt wie ein androgyner Jüngling nach einer Nasen-OP, Zelda lächelt wie Paris Hilton mit Segelohren, beide grinsen sich selig an und ein selten dämlicher, fast schon auf Kinderkanal-Niveau aufgebauter Rivale wird schnell düpiert  – willkommen im bunten Wolkenkuckucksheim. Dieses luftige Zuhause erinnert fast ein wenig an die zentrale Insel von Super Mario Galaxy, die Kamera fährt über eine allzu grell strahlende Siedlung aus Türmen, Zelten und Hallen. Verschwimmen bei Nintendo so langsam die Weltkonzepte, weil einem nichts Markantes mehr einfällt? So manche der kleinen Wesen lassen umgehend an die Pokémon denken. Nichts gegen knuffige oder putzige Kreaturen: Aber muss man auch ein Epos wie Zelda so dermaßen süßen? Erst spät, viel zu spät gibt es auch mal düstere Facetten. Einen Hauch davon spürt man sogar in Wolkenheim, wenn es Nacht wird und sich auch andere Möglichkeiten und Nebenziele ergeben.

Kommentare

  • Bei mir hat die Steuerung auch nicht immer das gemacht was sie wollte, meistens hat sie aber Funktioniert, Spaß gemacht hat mir das trotzdem nicht und ich hätte lieber eine Pad Steuerung gehabt, das ist wie mit Kinect, selbst wenns 90% Funktioniert, wenns dann 1 bis 2 mal nicht Funktioniert ist es  [...] Bei mir hat die Steuerung auch nicht immer das gemacht was sie wollte, meistens hat sie aber Funktioniert, Spaß gemacht hat mir das trotzdem nicht und ich hätte lieber eine Pad Steuerung gehabt, das ist wie mit Kinect, selbst wenns 90% Funktioniert, wenns dann 1 bis 2 mal nicht Funktioniert ist es einfach Frust pur. Ansonsten hasse ich das spiel aber ebenfalls, dieses Backtracking war die hölle, ich hasse es ja wenn ich in einem Spiel an einem Ziel ankomme und man mir sagt "haha, jetzt musst du aber erst noch 20 Kugeln des zugangs sammeln, 7 Blut des Drachen und 3 Zähne des Hasens, sie sind überall verteilt, such sie in welt X/Y" Und da dieser teil es Regelmässig über das spiel macht und einen dann noch in alte gebiete schickt.....es war die hölle das spiel durchzuspielen und der teil hat es auch geschaft das ich mich für die reihe 0 interessiere obwohl ich für Twilight Princess und Skyward sword noch morgens zur eröffnung vorm laden stand...
  • Was beschwert ihr euch überhaupt über die Skywardsword Steuerung? Die war für Wiimote Verhältnisse nahezu Perfekt. Die Erkennung der Gesten ging in meisten Fällen perfekt von der Hand. Sicher man kann sich über die Pastelfarben aufregen und sogar über die Grafik und Story. Aber die Steuerung war  [...] Was beschwert ihr euch überhaupt über die Skywardsword Steuerung? Die war für Wiimote Verhältnisse nahezu Perfekt. Die Erkennung der Gesten ging in meisten Fällen perfekt von der Hand. Sicher man kann sich über die Pastelfarben aufregen und sogar über die Grafik und Story. Aber die Steuerung war super.
  • aber die steuerung war schon ziemlich perfekt und so nervig das ichs nicht zuende gespielt habe.

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