Test: Sonic

08.03.2007, Autor: Jens Bischoff

Geschicklichkeit für Nintendo Wii






Video: Sonic und die Geheimen Ringe, Gameplay 4



Abenteuer im Orient

Sieben Weltenringe muss Sonic finden, um den bösen Flaschengeist Erazor zu bezwingen. Ja, richtig gelesen, nicht Dr. Eggman, sondern ein teuflischer Djinn ist dieses Mal der Gegner des blauen Igels. Das ist jedoch nicht verwunderlich, denn das Abenteuer spielt im Orient. Genauer gesagt im Buch Tausend und eine Nacht, dessen Geschichten von Erazor manipuliert werden, um ihm einen Ausbruch in die Wirklichkeit zu verschaffen. Doch keine Angst, Sonics eigentlicher Erzrivale und seine Freunde sind auch hier. Allerdings mimen sie dort andere Rollen. Fuchskumpel Tails tritt z.B. als Räuber Ali Baba auf, während Dr. Eggman als König Shahryar gar euer Verbündeter ist.

Euer Ziel ist es, unter der Leitung von Ringgeist Shahra dem fiesen Erazor das Handwerk zu legen. Dazu bereist ihr acht Welten des Buches, in denen es über hundert Missionen zu meistern gibt, bei denen ihr meist unter bestimmten Auflagen wie "Sammle 99 Ringe", "Besiege 20 Gegner" oder "Zerbreche keine Vasen" das Ziel erreichen müsst. Um die in comicartigen Standbildern präsentierte und eher beiläufig erzählte Story voranzutreiben, müsst ihr allerdings nur einen Teil der Missionen bestreiten. Der Rest dient dazu, Extras freizuschalten und zusätzliche Fertigkeiten zu erwerben. Letztere dürft ihr vor jedem Einsatz frei zuteilen, um in den Missionen spezielle Vorteile zu genießen. Sonic erhält für erfolgreich absolvierte Einsätze nämlich Erfahrungspunkte, die ihm bei einem Level-Up wiederum Fähigkeiten bescheren, die ihr jederzeit an oder ausschalten könnt.

Pimp my Skills

Da die zum Aktivieren nötigen Fertigkeitspunkte jedoch beschränkt sind, könnt ihr nur selten alle Fertigkeiten nutzen und müsst so von Level zu Level entscheiden, worauf ihr verzichten wollt und worauf nicht. Ihr könnt den Igel mit diversen Beschleunigern ausrüsten, um bessere Chancen bei Wettrennen zu haben, ihn mit Schutz- und Angriffsboni versehen, um bei kampfbetonten Herausforderungen die Oberhand zu behalten, ihn wendiger machen, um ihn besser dirigieren zu können usw. Im Prinzip kommt ihr auch ohne zusätzliche Fertigkeiten ans Ziel. Wer allerdings jeden Level mit einer Goldmedaille abschließen will, um sämtliche Extras freizuspielen, hat ohne das richtige Setup kaum eine Chance.

So oder so ist das Erlangen und Experimentieren mit verschiedenen Fertigkeiten eine motivierende und lohnende Angelegenheit, welche auch über den recht kurzen Storyverlauf hinaus an die Remote fesselt. Apropos: die Steuerung von Sonic gestaltet sich erfreulich einfach und doch facettenreich. Zum Spielen müsst ihr die Fernbedienung horizontal halten und den selbstständig nach vorn preschenden Igel durch Kippbewegungen nach rechts und links dirigieren. Ein Druck auf die 1-Taste bremst den stacheligen Läufer ab, mit der 2-Taste setzt er zu einem Sprung an und durch ein Kippen nach hinten könnt ihr sogar rückwärts laufen. Um Gegner zu bekämpfen, lasst ihr Sonic in der Luft durch ruckartige Vorwärtsbewegungen klassische Verfolgungsangriffe ausführen, sobald der Gegner von der automatischen Zielerfassung aufs Korn genommen wurde.
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Sonic und die Geheimen Ringe
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