Mario Power Tennis - New Play Control! - Vorschau, Sport, Nintendo Wii - 4Players.de

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Neue Spielerfahrung oder alter Wein in neuen Schläuchen? Nintendo bringt in diesem Jahr eine ganze Reihe Remakes hauseigener Gamecube-Titel auf die Wii-Konsole. Die Titel bekommen das Label "New Play Control" verpasst und gleichen bis auf kleine Neuerungen den Originalen. Die wichtigste Änderung ist die Steuerung: Die wuselnden Pikmin-Wesen lassen sich in den zwei gleichnamigen Strategietiteln nun direkt mit der Fernbedienung herumscheuchen. Auch das Rhytmus-Jump'n'Run Donkey Kong: Jungle Beat und das actionreiche Mario Power Tennis wurden an die Fernbedienung angepasst. Letzteren Titel konnten wir bereits ausführlich anzocken, waren allerdings noch nicht sonderlich angetan von der neuen Art, den Filzball übers Netz zu dreschen.



Fast wie früher

Den Preis der New-Play-Control-Titel hat Nintendo bei 29,99 Euro angesetzt, damit auch Besitzer des Originals mit dem Kauf der leicht modifizierten Neuauflagen liebäugeln können. Im am 6. März erscheinenden Mario Power Tennis geht es nach wie vor actionreich zu.

Im Zweispielermodus spielen dank Splitscreen beide Kontrahenden am unteren Bildrand des 19:9-Bildes.
Wie in der GameCube Fassung, deren Test ihr hier findet, kloppt sich eine Riege aus dem Mario-Universum die Bälle um die Ohren. Bis zu vier Spieler schwingen die Fernbedienung. Oder ihr versucht euch an diversen Turnieren und Minispielen. Die Matches finden auf allerlei abstrusen Spielfeldern statt, auf denen euch Geister, Krokodile und allerlei andere Quälgeister Hindernisse wie Bananenschalen in den Weg schmeißen.

Doch selbst, wenn ihr den richtigen Moment verpasst habt und der Ball bereits an euch vorbeigezischt, ist das kein Grund, aufzustecken. Hat z.B. Wario genügend Energie aufgeladen, zückt er einen riesigen Hammer mit Teleskoparm und befördert das gelbe Rund doch noch per Special-Move über das Netz. Jeder Charakter besitzt jeweils einen offensiven und einen defensiven Spezialschlag. Je früher ihr am richtigen Punkt des Spielfeldes steht und mit erhobenem Schläger auf den heran rauschenden Ball wartet, desto schneller lädt sich die für Power-Moves zuständige Leiste auf.

Schlagende Argumente?

An Neuerungen erwarten euch im Wesentlichen eine Anpassung des Bildes an das 16:9-Format und natürlich die veränderte Steuerung. Nachdem ich ein Nunchuk an die Fernbedienung angeschlossen hatte, spielte sich der Titel im Prinzip wie in anderen Tennisspielen auch - mit dem Unterschied, dass ich jetzt tasächlich Schlagbewegungen nachahmen musste.

Auf sie mit Schmackes: Jeder Charakter besitzt zwei durchgeknallte Power-Moves.
Mit dem Analogstick bewegte ich meinen Bösewicht über den Platz, während ich für einen Topspin, Slice oder Lob einfach die entsprechende Bewegung mit der Fernbedienung ausführte. Für einen Stoppball am Netz wird die Remote senkrecht gehalten und ruckartig nach oben bugsiert. Oft verstand meine Spielfigur meine Befehle, viel zu oft aber auch nicht. Vor allem das Bestimmen der Schlagrichtung verkam mit einigen Charakteren bei meinen Probespielen häufig zum Glücksspiel.

Anfänger und Wii-Sports-Fans dürfen übrigens das Nunchuk abstöpseln, um allein mit der Fernbedienung zu zocken. Der Charakter lässt sich dann mit dem Steuerkreuz über den Platz scheuchen, entwickelt allerdings ein ähnliches Eigenleben wie die Miis in Wii Sports. Mein Athlet sprintete nun relativ autark über den Platz. Wer möchte, kann sich die komplette Laufarbeit sparen und muss nur noch im richtigen Moment den passenden Schlag anbringen. Sogar das Hechten zum Ball und die Wahl des passenden Powerschlags lässt sich mit Hilfe von vier Schwierigkeitsgraden automatisieren. Der kommende Wii-Motion-Plus-Aufsatz für die Fernbedienung wird vom Spiel übrigens ebensowenig unterstützt wie die Internet-Anbindung der Konsole.

  
 

AUSBLICK



Schade - wenn ich mit der Fernbedienung zuschlage, landen die gelben Filzgeschosse viel zu selten dort, wo ich sie eigentlich hinpfeffern möchte. Die neue Steuerungsvariante scheint sich in diesem Spiel der New-Play-Control-Reihe als leichte Verschlimmbesserung zu entpuppen. Es funktioniert zwar, aber bei weitem nicht so präzise wie mit klassischen Controllern. Für Gelegenheitsspieler könnten sich das Update als unterhaltsame Alternative zu Wii Sports entpuppen, vor allem weil die Spieler wahlweise auch automatisch über den Platz flitzen. Mario Power Tennis bietet dank der unterschiedlichen Charaktere, Spielfelder und Power-Schläge immer noch erfreulich viel Spieltiefe, doch die neue Schlagtechnik konnte uns bei einem ausgiebigen Probespiel nicht sonderlich überzeugen. Schade außerdem, dass die Grafik nicht aufpoliert wurde. Auch der Spielaufbau ohne große Karriere und das Fehlen von Online-Modi wirken im Jahr 2009 reichlich veraltet. Auf dem Event wurde uns übrigens verraten, dass es nicht möglich ist, einen Gamecube- oder den Classic-Controller anzuschließen, um auf die ursprüngliche Steuerung zurückzugreifen.

Ersteindruck: gut


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Kommentare

Mrombastic schrieb am
wann kommt der test ?????????????????????????????
J-Hunter schrieb am
Hätte noch eine Frage:
Ist das Spiel wirklich fast gleich, wie auf dem Cube?Also genau die gleichen Plätze und Charakter?Ich habs damals verpennt mir das game auf dem Cube zu holen.
Opa schrieb am
Also ich finds schon sehr ärgerlich & schade...ich meine viele Sport fans werden in die Läden rennen und es holen und dann eine Steuerung erfahren, die suboptimal ist.
Grade bei einer Neuauflagenserie in der die anpassung der Steuerung im fokus steht darf sowas nicht passieren.
Nintendo verschenkt hier auch eiskalt die chance zu beweisen wie gut die Wiimote mittlerweile ansteuerbar ist, wenn man sich Mühe gibt.
Vom Onlinemodus ganz zu schweigen...
schrieb am

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