Des Horrors neue Kleider
Irgendwo in Europa. Irgendwann im Herbst, sechs Jahre nach den Ereignissen in Raccoon City. Der Himmel hängt wie ein grauer Schleier über dem Land. Ein Blondschopf in Lederjacke geht langsam einen schmalen Waldweg hinauf. Irgendwo flattern zwei Krähen aus dem Unterholz, ziehen in luftiger Höhe ihre Kreise. Der Mann schaut sich um: Nichts als Sträucher und Bäume, Blätter rieseln langsam zu Boden. Er ist umzingelt von einer stummen Armee Birken und Eschen. Eine düstere Trostlosigkeit streckt ihre Finger aus, erste Nebelschwaden umwallen seine Stiefel.
Aber das GameCube-Herz lacht: Schnell wird klar, dass hier Ende des Jahres erwachsene Horror-Unterhaltung auf höchstem grafischen Niveau ins Haus steht. Wenn man eine einsame Hütte betritt, sorgt der erste Schockeffekt für erhöhten Puls: Ein Mädchen hängt von einer Mistgabel aufgespießt an der Wand.
Und schon der erste Bewohner geht nach einer harmlosen Begrüßung wie besessen auf euch los. Noch schlimmer wird es im ersten Dorf, denn dort zeigen plötzlich alle Männer ihre mörderische Fratze. Nur eine Kirchenglocke scheint sie zu beruhigen, denn dann gehen sie alle zur Messe…
Düstere Geiselbefreiung
Was ist hier los? Steckt die eigentlich zerstörte Umbrella Corporation dahinter? Sind das Zombies? Oder Mutationen? Von all dem war jedenfalls keine Rede, als Leon S. Kennedy von der amerikanischen Regierung beauftragt wurde, die Präsidententochter Ashley Graham zu befreien. Kaum ist er in Spanien, entpuppt sich der Auftrag jedoch als Trip in eine bizarre Alptraumwelt.
Wer sind diese Männer? Sie sind weder untot noch mutiert, aber sie wirken apathisch, schlurfen ähnlich langsam wie Zombies und gehen mit allen Waffen auf euch los: Zähne, Äxte, Schaufeln, Motorsägen. Für Fragen bleibt keine Zeit, denn es geht ums nackte Überleben.Obwohl die neue 3D-Kulisse zunächst ungewohnt erscheint, schleicht sich schnell wieder das alte Resi-Gefühl ein. Die kleinen Rätsel, die mysteriöse Story, die bedrohliche Atmosphäre – alles trägt dazu bei.
Das liegt auch daran, dass viele Items der Vorgänger wieder in ihrem bekannten Design auftauchen: Es gibt erneut ein Kampfmesser, grüne Kräuter, das Erste-Hilfe-Spray, die Schrotflinte, die Schreibmaschine zum Speichern und die 10-er-Packungen Munition. Das kleine Inventar scheint übrigens passé zu sein: Satte 56 Plätze haben wir gezählt – von einer Beschränkung keine Spur. Damit dürfte das nervige Deponieren sowie das Hin- und Herlaufen zwischen Rätsel und Truhe der Vergangenheit angehören.
Irgendwo in Europa. Irgendwann im Herbst, sechs Jahre nach den Ereignissen in Raccoon City. Der Himmel hängt wie ein grauer Schleier über dem Land. Ein Blondschopf in Lederjacke geht langsam einen schmalen Waldweg hinauf. Irgendwo flattern zwei Krähen aus dem Unterholz, ziehen in luftiger Höhe ihre Kreise. Der Mann schaut sich um: Nichts als Sträucher und Bäume, Blätter rieseln langsam zu Boden. Er ist umzingelt von einer stummen Armee Birken und Eschen. Eine düstere Trostlosigkeit streckt ihre Finger aus, erste Nebelschwaden umwallen seine Stiefel.
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| Noch wirkt alles friedlich... |
Und schon der erste Bewohner geht nach einer harmlosen Begrüßung wie besessen auf euch los. Noch schlimmer wird es im ersten Dorf, denn dort zeigen plötzlich alle Männer ihre mörderische Fratze. Nur eine Kirchenglocke scheint sie zu beruhigen, denn dann gehen sie alle zur Messe…
Düstere Geiselbefreiung
Was ist hier los? Steckt die eigentlich zerstörte Umbrella Corporation dahinter? Sind das Zombies? Oder Mutationen? Von all dem war jedenfalls keine Rede, als Leon S. Kennedy von der amerikanischen Regierung beauftragt wurde, die Präsidententochter Ashley Graham zu befreien. Kaum ist er in Spanien, entpuppt sich der Auftrag jedoch als Trip in eine bizarre Alptraumwelt.
Wer sind diese Männer? Sie sind weder untot noch mutiert, aber sie wirken apathisch, schlurfen ähnlich langsam wie Zombies und gehen mit allen Waffen auf euch los: Zähne, Äxte, Schaufeln, Motorsägen. Für Fragen bleibt keine Zeit, denn es geht ums nackte Überleben.Obwohl die neue 3D-Kulisse zunächst ungewohnt erscheint, schleicht sich schnell wieder das alte Resi-Gefühl ein. Die kleinen Rätsel, die mysteriöse Story, die bedrohliche Atmosphäre – alles trägt dazu bei.
Das liegt auch daran, dass viele Items der Vorgänger wieder in ihrem bekannten Design auftauchen: Es gibt erneut ein Kampfmesser, grüne Kräuter, das Erste-Hilfe-Spray, die Schrotflinte, die Schreibmaschine zum Speichern und die 10-er-Packungen Munition. Das kleine Inventar scheint übrigens passé zu sein: Satte 56 Plätze haben wir gezählt – von einer Beschränkung keine Spur. Damit dürfte das nervige Deponieren sowie das Hin- und Herlaufen zwischen Rätsel und Truhe der Vergangenheit angehören.
