Die Magie des 2D-Fliegens
Auch ohne die dritte Dimension geht es in luftiger Höhe zur Sache: Bis zu fünf Vögel jagen sich vor pastellfarbenen Hintergründen, flattern auf Knopfdruck oder setzen zum Sturzflug in die Tiefe an, wo sie schon mal tief in Seen eintauchen. Wer an Tempo oder Höhe gewinnen will, sollte nicht einfach wild auf den Button für den Flügeschlag drücken, sondern die weiß zirkulierenden Luftströme beachten: Dort lohnt sich das einmalige Flattern, bevor es in Gleitflügen fast wie von selbst weiter geht. Diese einfache Idee hat durchaus Potenzial.
Es macht auch zunächst Spaß, die bunten Vögel bei simpler Steuerung immer schneller und eleganter fliegen zu sehen. Aber das Prinzip nutzt sich unheimlich schnell ab: Vor allem Solisten werden im Herausforderungsmodus gelangweilt, wo man immer wieder gegen die Zeit in Rundkursen unterwegs ist. Anstatt die Flugwelt mal weit mit Panoramen zu öffnen, gibt es lediglich begrenzte Abschnitten. Die werden immer kniffliger mit ihren teilweise beweglichen Hindernissen, aber die Lust auf Perfektion wird hier trotz der Multiplikatoren
für das Durchfliegen der Tore nicht geweckt. Ein alternativer Modus für Einzelflieger? Fehlanzeige.
Katz-und-Maus am Himmel
Mit bis zu fünf Spielern macht Chasing Aurora in drei Multiplayer-Modi etwas mehr Laune: Vor allem in jenen zweien, in denen einer mit dem Wii U GamePad vor den anderen mit Schmuckstücken flieht oder diese als Frostvogel jagt - wo steckt er bloß mit seinem goldenen Schatz? Wie kann ich der Vereisung entgehen? Da kommt es zu kurzfristig unterhaltsamen Katz-und-Maus-Spielen am Himmel, wo man seine Beute auch mal geschickt fallen lassen sollte, damit sie nicht im Flug stibitzt wird. Schön auch, dass sich Jäger und Gejagte in den Rollen abwechseln - man tauscht einfach das GamePad. Aber auch hier stellt sich recht zügig die Ernüchterung ein, denn man hat zu schnell alles gesehen und erspielt, zumal es keinerlei Online-Modi gibt. Am Ende bleibt nur der Ehrgeiz, die lokale Bestenliste anzuführen.

Video: Chasing Aurora inszeniert 2D-Flugaction, in der es auch mal um das Verstecken sowie Stibitzen von Gegenständen geht. Das Artdesign ist toll, das Spielerlebnis zu dünn.
Es macht auch zunächst Spaß, die bunten Vögel bei simpler Steuerung immer schneller und eleganter fliegen zu sehen. Aber das Prinzip nutzt sich unheimlich schnell ab: Vor allem Solisten werden im Herausforderungsmodus gelangweilt, wo man immer wieder gegen die Zeit in Rundkursen unterwegs ist. Anstatt die Flugwelt mal weit mit Panoramen zu öffnen, gibt es lediglich begrenzte Abschnitten. Die werden immer kniffliger mit ihren teilweise beweglichen Hindernissen, aber die Lust auf Perfektion wird hier trotz der Multiplikatoren
Der Solomodus enttäuscht mit immer gleichen Rundkursen. Lediglich in zwei von drei Multiplayermodi kommt etwas Spaß auf.
Katz-und-Maus am Himmel
Mit bis zu fünf Spielern macht Chasing Aurora in drei Multiplayer-Modi etwas mehr Laune: Vor allem in jenen zweien, in denen einer mit dem Wii U GamePad vor den anderen mit Schmuckstücken flieht oder diese als Frostvogel jagt - wo steckt er bloß mit seinem goldenen Schatz? Wie kann ich der Vereisung entgehen? Da kommt es zu kurzfristig unterhaltsamen Katz-und-Maus-Spielen am Himmel, wo man seine Beute auch mal geschickt fallen lassen sollte, damit sie nicht im Flug stibitzt wird. Schön auch, dass sich Jäger und Gejagte in den Rollen abwechseln - man tauscht einfach das GamePad. Aber auch hier stellt sich recht zügig die Ernüchterung ein, denn man hat zu schnell alles gesehen und erspielt, zumal es keinerlei Online-Modi gibt. Am Ende bleibt nur der Ehrgeiz, die lokale Bestenliste anzuführen.
Fazit
Auf den ersten Blick hat mich Chasing Aurora sehr neugierig gemacht. Da ist dieses ansehnliche, auf das Wesentliche beschränkte 2D-Artdesign, das Vögel wie Papierflieger vor pastellfarbenen Hintergründen sturzfliegen lässt - und das macht zwischendurch Laune! Aber wenn man sich daran sattgesehen hat, kann das simple, viel zu redundante Spiel nicht lange motivieren: Es geht lediglich um Katz-und-Maus-Jagden in luftiger Höhe, die vielleicht für ein paar Minuten mit Kumpels oder Familie unterhalten. Und der einzige Solomous enttäuscht mit immer gleichen Zeitrennen, teilweise in langweilen Endlosschleifen. Unterm Strich bleibt ein hübsches, aber viel zu mageres und dafür viel zu teures Minispielerlebnis.Nintendo Wii U
„Tolles Artdesign, ausreichend für ein Wettrennen zwischendurch, aber inhaltlich viel zu dünn.”
|
|
|||||||||||||||||||||||||
Kommentare
Du musst eingeloggt sein, um einen eigenen Kommentar verfassen zu können. Bewertungen können ohne eingeloggt zu sein vergeben werden. Jetzt einloggen
-
GrinderFX schrieb:
Levi ist halt nur ein Nintendo Fanboy der ein bißchen nerven wollte. Und ein weiterer mieser Titel wurde veröffentlicht. Scheint bei der WiiU das Konzept zu sein. Du meinst so in der Art wie deine Posts in Threads von Spielen/Konsolen, die dich [...] GrinderFX schrieb:
Levi ist halt nur ein Nintendo Fanboy der ein bißchen nerven wollte. Und ein weiterer mieser Titel wurde veröffentlicht. Scheint bei der WiiU das Konzept zu sein. Du meinst so in der Art wie deine Posts in Threads von Spielen/Konsolen, die dich nicht interessieren, bei denen nur Müll rauskommt? Levis Zeichen sollte so viel heissen wie "ungleich", unter PHP Freunden hätte man auch != schreiben können aber das hätten wohl noch weniger User verstanden. -
Levi ist halt nur ein Nintendo Fanboy der ein bißchen nerven wollte. Und ein weiterer mieser Titel wurde veröffentlicht. Scheint bei der WiiU das Konzept zu sein.
-
Das Artdesign nicht gleich Grafik ist, ist klar. Doch die Entscheidung zum jeweiligen Artdesign hat direkte Auswirkung auf die Grafik bzw. auf das visuelle Bild. Artdesign ist auch eher ein Überbegriff für die Darstellung im gesamten. Weiß aber ehrlich gesagt nicht was du mit "=/=" [...] Das Artdesign nicht gleich Grafik ist, ist klar. Doch die Entscheidung zum jeweiligen Artdesign hat direkte Auswirkung auf die Grafik bzw. auf das visuelle Bild. Artdesign ist auch eher ein Überbegriff für die Darstellung im gesamten. Weiß aber ehrlich gesagt nicht was du mit "=/=" wirklich meinst...also könnte meine Aussage oben damit nichts zu tun haben.
Lesertests
Es sind noch keine Lesertests zu Chasing Aurora vorhanden.