Hyrule Warriors - Test, Action, Nintendo Wii U - 4Players.de

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Hyrule Warriors (Action) von Nintendo
Massenschlachten mit Link und Zelda
Action-Adventure
Entwickler:
Publisher: Nintendo
Release:
kein Termin
19.09.2014
Spielinfo Bilder Videos
Hyrule, der Schauplatz der Abenteuer eines zipfelmützigen Spitzohrs namens Link, steht für Fantasie. Für Spannung. Für Rätsel. Für stimmungsvoll erzählte Geschichten. Für Massenkämpfe. Öhem, Moment mal? Für Massenkämpfe? Richtig: Denn mit Hyrule Warriors versuchen Nintendo und Tecmo Koei, die besten Elemente der Zelda-Spiele sowie der Warriors-Massenprügler zu verbinden. Was bietet diese seltsam anmutende Mischung?

Noch nicht abgeerntet

Spieler mit Nintendo-Systemen können die polarisierenden Diskussionen um die Warriors-Massenprügler von Tecmo Koei kaum nachvollziehen. Denn dort gibt es im Gegensatz zu den anderen Konsolen, wo mittlerweile weit über 30 Ableger ihr Zuhause gefunden haben, nur gut eine Hand voll Titel. Und die verteilen sich auf den DS, den 3DS, Wii und Wii U. Und selbst dort liegt die Hyper-Edition von Warriors Orochi 3 schon beinahe zwei Jahre zurück - eine Ewigkeit in der sich immer schneller drehenden Videospielwelt. Insofern ist die Chance relativ groß, dass Wii-U-Besitzer noch nichts von der simplen, aber dennoch motivierenden Mechanik gehört haben, die eigentlich seit ihrem ersten Auftritt auf der PlayStation 2 im Jahr 2000 nur minimale Änderungen erfahren hat und wie ein Diablo ohne Beute wirkt. Oder von den Klongegnern, die sich nicht nur das Aussehen, sondern auch einen meist einstelligen Intelligenzquotient teilen, wenn es darum geht, den Helden effektiv anzugreifen und in Bedrängnis zu bringen.

Auch Prinzessin Zelda greift zu den Waffen.
Auch Prinzessin Zelda greift zu den Waffen.
Und in bester (?) Tradition der Koei-Serie wird sich an diesen Punkten auch in Hyrule nichts ändern: Mit einem von einem guten Dutzend Helden (darunter z.B.  Link, Zelda, Midna, Sheik) pflügt man sich dank einfacher Steuerung in der Story durch Hundertschaften an Gegnern, die nur selten zu einer ernsthaften Gefahr werden, nimmt Stützpunkte ein, sammelt Erfahrung sowie neue Waffen und kämpft schließlich gegen die von den bisherigen Zelda-Abenteuern inspirierten Bosse. Soweit also nichts Neues im Warriors-Land. Mit zwei Knöpfen erschafft man Komboketten, die Gegner in Mitleidenschaft ziehen und eine Leiste für Spezialattacken auffüllen. Mit einem weiteren Knopf kann man Feinden per Ausweichbewegung aus dem Weg gehen. Die Einfachheit des Kampfsystems ist Fluch und Segen zugleich für Hyrule Warriors: Man kommt unheimlich schnell rein, feiert sofort Erfolgserlebnisse. Und wenn man die besonderen Angriffe (das Gegenstück der Musou-Attacken der Dynasty Warriors) aktiviert, die meist in einem Effektspektakel enden und den K.O.-Zähler rasend schnell nach oben schrauben, fühlt man sich in der Tat wie ein mächtiger Krieger.

Zelda im Herzen?


Die Mischung aus Massenschlachten und Hyrule-Mythologie geht trotz anfänglicher Skepsis auf.
Die Mischung aus Massenschlachten und Hyrule-Mythologie geht trotz anfänglicher Skepsis auf.
Das Problem: Auch an die Hauptserie entliehene Sonderwaffen wie Bogen, Bumerang oder Bombe können nicht verschleiern, dass diese Mechanik auf Dauer weder Anspruch noch Tiefgang aufweisen kann. Dass Tecmo Koei innerhalb der "eigenen" Serien zögerlich mit Innovationen oder Ergänzungen der Kernmechanik umgeht, habe ich mittlerweile akzeptiert. Doch mit dem Legend-of-Zelda-Universum in der Hinterhand hätte man durchaus mehr Risiko gehen dürfen. Immerhin: Die Geschichte ist für ein Warriors-Spiel gut gelungen. Zwar verzichtet man abseits der Ladebildschirme auf Sprachausgabe, so dass die Figuren im Spiel nur guttural jammern, stöhnen oder einsilbig lachen und damit viel Atmosphäre verschenken. Dennoch ist die Geschichte um die dunkle Magierin Cia, die Hyrule und Zelda aus Eifersucht in den Ruin zu ziehen versucht, interessant und vielschichtig erzählt. Auch, weil sie erfolgreich versucht, Figuren, Storylines und Gebiete, die man als Zelda-Fan bereits in Ocarina of Time, Skyward Sword oder Twilight Princess kennengelernt hat, unter einen Warriors-Hut zu bringen.
 

Kommentare

Chigai schrieb am
Stalkingwolf hat geschrieben:Naja auch nicht die Lösung, weil man sich dann nicht mehr so gut unterhalten kann.
Heute mal einen der DLC gekauft. Wahnsinn was da an Gameplay hinzukommt.

Ok, ist ja auch eine Frage des Komfort. Jedoch bei aufliegenden Kopfhörern statt voll geschlossenen hört man noch die Personen nebenan relativ gut, allerdings weiß ich jetzt nicht wieviel bei der Lösung die Mitspielerin doch noch mithört.
Deine Reaktion auf DLC hat mich jetzt neugierig gemacht, aber ich bleib' vorerst noch beim Fire Emblem Fates. Ach ja, falls jemand von Euch noch Amiibos herumliegen hat, nutzt es ruhig beim Hyrule Warriors (am meisten hierbei empfohlen wären Link, Toon-Link, Zelda, Shiek und Ganondorf). :D
Stalkingwolf schrieb am
Naja auch nicht die Lösung, weil man sich dann nicht mehr so gut unterhalten kann.
Heute mal einen der DLC gekauft. Wahnsinn was da an Gameplay hinzukommt.
Chigai schrieb am
Kein Kopfhörer zur Hand für das Gamepad?
Stalkingwolf schrieb am
Spiele es gerade mit meiner Tochter und zu zweit macht es um einiges mehr Spaß. Absprachen um die wichtigen Punkte einzunehmen und der andere kümmert sich um die Missionen.
Oder man rettet sich gegenseitig den Hintern wenn man gerade aufgemischt wird.
Aber nach ein paar Stages ist dann auch schnell die Luft raus. Was auch vor allem am Pad Spieler liegt. Das macht auf dem Pad nur bedingt Spaß. Und der andere wird von Ton vom Pad genervt.
Koop würde ich auf die 70 noch einmal 10 drauf hauen. :Daumenrechts:
ronny_83 schrieb am
Zwar schon alt der Thead. Aber ich hab das Spiel jetzt auch. Hab es zwar nur gebraucht gekauft und Nintendo hat quasi nix davon. Dafür werd ich mir die DLC gönnen und so auch noch zum Umsatz beitragen. Denn ich hab gelesen, dass Umfang und Quaität wie bei Mario Kart 8 sehr gut sein soll.
Wie auch immer. Ich hatte Anfangs Zweifel und hab das Spiel sogar verpöhnt. Aber meine Fresse. Das macht Spaß. Selbst meine Freundin ist gestern mit eingestiegen und wir haben zu zweit 10 Stunden am Stück Legenden-Modus gespielt. Hätte nicht gedacht, dass das so gut umgesetzt ist.
Was mir besonders gefällt ist die Geschichte, die gekonnt das Zelda-Universum aufgreift und viele Charaktere aus vielen Teilen gekonnt miteinander verbindet. Zu dem viele Zwischensequenzen gut gelungen sind und die Erzählungen schön die Ladezeiten überbrücken.
Gameplay passt auch. Zwar macht man eigentlich sehr häufig immer nur dasselbe und ich hätte mir etwas mehr Vielfalt bei der Gestaltung der Angriffskombos gewünscht. Passt aber trotzdem.
Was mir nicht so gefällt ist die Übersicht. Das ständig Texte zu neuen Missionen eingeblendet werden, man diese aber oft nicht lesen kann, weil man grad im Getümmel ist, ist nicht grad eingängig. Und die Übersicht der Levels ist auch nicht wirklich gelungen. Irgendwie find ich es schwierig, mich auf den Karten zu orientieren.
Sei es drum. Geiles Spiel.
schrieb am

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