Ghost Recon 2: Summit Strike - Test, Shooter, Xbox - 4Players.de

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Während Ghost Recon 2 auf der PS2 und dem GameCube technisch und spielerisch weniger überzeugen konnte, war der actionreiche Taktik-Shooter auf der Xbox ein Hit. Mit Summit Strike spendieren die Entwickler der Microsoft-Konsole ein exklusives Add-On, das auch unabhängig vom Hauptspiel läuft und spannende Einsätze mit euren Ghosts in Kasachstan garantiert. Checkt also eure Ausrüstung, entsichert die Waffen und sorgt für Recht und Ordnung in der krisengeschüttelten Region…

Chaos in Kasachstan

Wir schreiben das Jahr 2012. Bei einem hinterhältigen Bombenattentat werden der kasachische Präsident und sein Sicherheitsrat ermordet. Verantwortlich für den Anschlag ist ein pakistanischer Waffenhändler namens Aamir Rahil, der mit korrupten Kämpfern des Militärs nach der Kontrolle über das Land trachtet und stetig an Macht gewinnt. Mit Hilfe von loyalen kasachischen Soldaten versucht die U.N., die Region wieder zu stabilisieren. Dabei spielen auch die Ghosts eine wichtige Rolle, deren Auftrag lautet, Rahil gefangen zu nehmen und dessen Truppen an strategisch wichtigen Punkten auszuschalten.

Die Ghosts schlagen zurück

In elf Missionen kämpft ihr euch in der Kampagne durch das Land und absolviert eure Aufträge nicht nur auf schneebedeckten Bergspitzen, sondern auch in dichten Wäldern und sandigen Steppen. Grafisch bewegt sich das Add-On im

Mit der Bazooka im Anschlag geht ihr auf Helikopterjagd.
oberen Mittelfeld, da die Umgebungen zwar abwechslungsreich, aber doch etwas detailarm ausgefallen sind. Daneben hätten vor allem die Animationen der Gegner etwas geschmeidiger ausfallen und einige störende Clipping-Fehler vermieden werden können. Außerdem ist es schade, dass die Gebäude in der Regel für euch verschlossen bleiben und die Spielwelt insgesamt ein wenig steril wirkt.

In der Kampagne schlüpft ihr in die Rolle von Captain Scott Mitchell und stürzt euch entweder mit drei weiteren CPU-Begleitern oder manchmal auch als Einzelkämpfer in die Taktik-Action. Dabei könnt ihr euch aussuchen, ob ihr das Spiel lieber Sam Fisher-like in einer 3rd-Person-Ansicht oder in der weniger übersichtlichen Egoperspektive erleben wollt. Wie es sich für Ghost Recon gehört, könnt ihr auf ein reichhaltiges und überwiegend authentisches Waffenarsenal zurückgreifen. Vor jedem Einsatz rüstet ihr die vier Slots des Hauptcharakters aus, in denen in der Regel eine Pistole und ein Maschinengewehr für Standard-Schusswechsel sowie Granaten oder Minen und schwere Geschosse in Form von Raketen- oder Granatwerfern Platz finden - per Tastendruck entscheidet ihr bei MGs zwischen Einzelschuss, Feuerstoß oder Feuerautomatik.

Seid ihr als Team unterwegs, könnt ihr vorher noch euren Aufgabenbereich festlegen, der ebenfalls Auswirkungen auf die Waffenauswahl hat. Logisch z.B., dass einem Scharfschützen Sniper-Gewehre im Sortiment angeboten werden. Immer mit dabei ist ein Nachtsichtgerät sowie ein Fernglas bzw. Zoom, mit denen ihr auch aus weiterer Entfernung die bösen Schergen ins Fadenkreuz nehmen könnt ohne unbedingt ein Scharschützengewehr mitzuführen. Ingesamt ist die KI der Gegner leider nicht gerade überragend ausgefallen und es passierte sehr oft, dass sie bei Schusswechseln ihren Kameraden nicht zu Hilfe kamen oder es selbst aus nächster Nähe nicht peilten, mich oder meine Helfer anzugreifen. Lediglich, wenn die fiesen Kerle mit mehreren Leuten oder aus dem Hinterhalt angreifen, gleichen sie ihre Dummheit durch Man- und Waffenpower aus – nicht zu vergessen die gepanzerten Fahrzeuge oder Hubschrauber, die euch immer wieder das Leben schwer machen.

Viel Action, wenig Taktik

Verglichen mit den Kollegen von Rainbow Six dominiert bei Ghost Recon die Action, während die Taktik auf ein Mindestmaß zurückgeschraubt wird, aber dennoch nicht unwichtig ist. Um Laufrouten und die Missionsplanung braucht ihr euch aber keine Gedanken zu machen und auch das Ausrüsten eurer

Mit dem Nachtsichtgerät bringt ihr (grünes) Licht ins Dunkel.
Mitstreiter verläuft automatisch. Im Spiel werdet ihr lediglich die Kontrolle über Mitchell haben und nicht zwischen den Charakteren oder verschiedenen Teams wechseln können. Allerdings habt ihr die Möglichkeit, euren Kameraden sieben grundlegende Kommandos erteilen: Flankieren rechts und links, Sperrfeuer, Position halten, Feuer einstellen sowie das einfache Vorrücken.

Des Weiteren verfügt das Spiel über ein dynamisches Befehlssystem, das an bestimmten Stellen zum Einsatz kommt und durch spezielle Icons markiert wird. So könnt ihr z.B. in die Rolle eines Sanitäters schlüpfen und verwundete Team-Mitglieder versorgen, Sprengsätze legen oder stationäre Waffen wie durchschlagende MGs benutzen – außerdem dürft ihr die Waffen gefallener Feinde annehmen oder euch an feindlichen Munitions-Depots bedienen. Da die Tastenbelegungen auf den ersten Blick etwas komplex erscheinen, kann man sich in einem umfangreichen Tutorial langsam mit den Kniffen der insgesamt gelungenen Steuerung vertraut machen. So können alle Befehle nach einer kurzen Eingewöhnungszeit einfach über das Joypad vorgenommen werden – bequemer geht es natürlich durch die Spracheingabe via Headset, die natürlich ebenfalls vom Programm unterstützt wird aber nur englische Anweisungen versteht.

 

      

Kommentare

Andreebremen schrieb am
Na, wenn ich das lese vergeht mir schon wieder das Kaufen. BUGS sind das SCHLIMMSTE, gerade per Xbox-Live.
Alpha eXcalibur schrieb am
An sich stimme ich der Wertung zu, aber noch opaar Anstöße. :-)
KI ist ein Kritikpunkt, ganz klar.
Aber wo ist der Sound Bug? manchmal hört man Gegner in 100m stöhnen als würden sie direkt neben einem stehen wenn man sie trifft.
Ausserdem stürzt das spiel gerade live sehr oft ab, sprich man bekommt das rote Kreuz wie beim Vorgänger und die Meldung das man Konsole ausschalten soll.
Und dann noch Probleme in den Missionen, also Aufgaben sind alle erfüllt aber kein Ende der Mission in Sicht, sprich es geht endlos weiter. Da hilft nur kompletter Neustart. Ich finde sowas sind massive (und wie man in den Xbox Cumminties lesen kann häufige!) Bugs die in den Wertungsbalken mit rein gehören. Macht einfach keinen Spaß stundenlang nach dem letzten Feind zu suchen der einfach nicht spawnen will.
AnonymousPHPBB3 schrieb am
Während Ghost Recon 2 auf der PS2 und dem GameCube technisch und spielerisch weniger überzeugen konnte, war der actionreiche Taktik-Shooter auf der Xbox ein Hit. Mit Summit Strike spendieren die Entwickler der Microsoft-Konsole ein exklusives Add-On, das auch unabhängig vom Hauptspiel läuft und spannende Einsätze mit euren Ghosts in Kasachstan garantiert. Checkt also eure Ausrüstung, entsichert die Waffen und sorgt für Recht und Ordnung in der krisengeschüttelten Region?<br><br>Hier geht es zum gesamten Bericht: <a href="http://www.4players.de/rendersite.php?L ... CHTID=3852" target="_blank">Ghost Recon 2: Summit Strike</a>
schrieb am

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