Halo 5: Guardians - Test, Shooter, Xbox One - 4Players.de

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Halo 5: Guardians (Shooter) von Microsoft
Locke jagt den Chief
Science Fiction-Shooter
Entwickler: 343 Industries
Publisher: Microsoft
Release:
27.10.2015
Spielinfo Bilder Videos

343 Industries will das Vertrauen der Halo-Fans zurückgewinnen: Nach der vor Fehlern strotzenden Master Chief Collection soll Teil 5 die Wogen glätten und der Serie einen gebührenden Einstand auf der Xbox One bereiten. Diesmal erlebt man die Jagd auf den Master Chief gleich aus zwei Perspektiven und ist stets im Team unterwegs. Im ersten Teil unseres Tests überprüfen wir, ob sich der Ausflug für Einzelspieler lohnt, bevor wir im zweiten Teil die Online-Qualitäten ins Visier nehmen.



Jagd auf den Chief

Im ersten Teil des Tests dreht sich alles um den Story-Modus, in dem sich Agent Locke mit seinem Team auf die Suche nach dem Master Chief begibt. Die Handlung startet acht Monate nach den Geschehnissen in Halo 4. Nachdem ich eine von der Allianz besetzte Forschungsstation an mich gerissen habe, sieht der Master Chief eine kryptische Vision seiner ehemaligen KI-Gefährtin Cortana. Sie ruft ihn nach Meridian, also vertraut der behelmte Held seiner Intuition, widersetzt sich dem Befehl zur Rückkehr und begibt sich zusammen mit dem Spartan-Team Blau auf den Weg zu seiner alten Bekannten. In einigen der Missionen schlüpfe ich in seine Haut, die meiste Zeit über spiele ich aber Agent Locke, der sich mit seinem Team Osiris auf die Suche nach dem Abtrünnigen macht. Neueinsteiger werden sich vermutlich wieder gelegentlich verwirrt am Kopf kratzen – im Verlauf der Geschichte werden aber auch sie den wichtigen Kern der Handlung verstehen. Der Auftrag führt die Spartans z.B. in eine zerklüftete Minenwelt, durch antike Tempel, auf  einen Blutsväter-Planeten und überwucherte Planetenoberflächen, auf denen sie ganz klassisch gegen Horden von Allianz-Kriegern oder den in Halo 4 eingeführten Prometheanern kämpfen.

 

Die nicht gerenderten Zwischensequenzen laufen in nur 30 Bildern pro Sekunde ab, liefern aber ansehnliche Details.
Die nicht gerenderten Zwischensequenzen laufen in nur 30 Bildern pro Sekunde ab, liefern aber ansehnliche Details.
Die leuchtenden "Neulinge" sehen nach wie vor richtig schick aus, wenn sie sich blitzschnell umher beamen oder ihre futuristischen Waffen in Einzelteilen durch die Luft morphen. Außerdem dabei sind natürlich die namensgebenden gigantischen „Wächter“, die plötzlich unheilvoll über Planeten schweben – auch ihrem Geheimnis müssen der Chief und Locke natürlich auf den Grund gehen.

Stetige Begleiter

Eine einschneidende Neuerung im Gefecht ist, dass ich nie alleine unterwegs bin, sondern immer vom jeweiligen Spartan-Team begleitet werde. Das ist vor allem daher schade, weil ich in den Vorgängern auch die ruhigen Momente genossen habe, in denen ich alleine fremdartige Welten durchstreift habe. Solche beschaulichen Augenblicke gibt es aber nur noch selten. Gerade dieser Rhythmus aus Entspannung, Massenschlachten und knallharten Zweikämpfen hat für mich immer das Spielgefühl der Serie ausgemacht. Auch auf den Kampf nimmt die ständige Begleitung Einfluss: Ab und zu ist es richtig praktisch, meine Kollegen mit einem einfachen Druck aufs Steuerkreuz zu einem lästigen Sniper oder anderen Störfaktoren zu schicken, damit ich mich auf der anderen Seite um einen fetten Brocken kümmern kann. Einfach einen Punkt oder Gegner anpeilen, und schon rücken die Partner dorthin aus oder kümmern sich um den Widersacher.

Zeit für die großen Kaliber!
Zeit für die großen Kaliber!
Auch leere Fahrzeuge oder Geschütze bemannen sie, wenn ich es befehle. Das System bleibt allerdings sehr minimalistisch, da es nur eine Taste gibt und sich Kommandos nicht weiter verfeinern lassen. So erwische ich in der Hektik auch schon mal den falschen Punkt oder Gegner. Wer keine Lust auf Kommandos hat, kann sie einfach ignorieren. Schade, dass 343 das Level-Design so wenig darauf zugeschnitten hat – clevere Taktik-Kniffe oder das Flankieren wie in Socom sind hier nicht nötig.

 

Kommentare

emcierge schrieb am
Also erstmal ein Hallo an alle, ist mein erster Post, lese seit Jahren die 4 Players Tests zu Spielen, finde sie meist sehr nachvollziehbar, bei Halo 5 ebenfalls.
Ich finde das Spiel an sich sehr gelungen, die Kampagne ist sehr inhaltsvoll für einen Shooter, man kann singende Grunts finden :D und an sich stecken da viele Überlegungen und Ideen drin.
Was mich noch mehr gefesselt hat ist der Multiplayer, der mal in eine ganz eigene Richtung geht und sehr vieles, wenn nicht sogar annähernd alles richtig macht. Er ist turbulent, variabel, und vor allem fair gestaltet.
Ich habe hier nicht alle Seiten des Threads gelesen weshalb ich nicht weiß ob jemand bereits den absoluten Gamebreaker und die größte Unverschämtheit allerzeiten erwähnt hat.
Ich spiele den Multiplayer mit einer 100 Mbit/S Leitung von Kabel BW per Lan Kabel verbunden, jedes Spiel läuft online optimal, nur bei Halo gibt es einen Lag/Bug der ganze Multiplayer Matches unspielbar macht.
Es läuft alles flüssig bis nach etwa 5 Minuten auf einmal irgendwas schief läuft, man kann nichtmehr spawnen, Leben lädt sich nichtmehr auf etc. und dann rennen alle Gegner in Wände, man wird umher teleportiert und ist auf einmal tot. Der Lag hält entweder nur Minuten während eines Matches an oder das ganze Match. Außerdem kommt er unregelmäßig vor.
Habe mich dann mit dem Xbox Support Account auf Twitter kurzgeschlossen (Ja 343 Industries hat tatsächlich keinen !) und alle Ideen habe ich entweder selber schon probiert oder funktionierten nicht . Nun ich kann das Spiel spielen, nur nicht so wie es sich bei einem 60? Vollpreis Titel gehört.
Daraufhin habe ich im Internet nachgesehen, herausgefunden das sehr viele amerikanische Spieler, alles Kunden des Anbieters Time Warner Cable, genau dasselbe Problem haben. Doch 343 industries interessiert das nicht, Microsoft ebenso wenig, das Spiel verkauft sich extrem gut, und nach dem Desaster der Master Chief Collection kann man solche...
Fire.fly schrieb am
Ich finde das ist ein sehr treffendes Fazit von 4players. Ich kann komplett zustimmen. :)
Mir gefällt der Modus "Kriegsgebiet" auch richtig gut und es motiviert noch nach unzähligen Stunden.
Vejieta schrieb am
mal ne frage: kann ich den koop auch mit random leuten zocken? ich find da nichts im menü von wegen spielersuche... gerade bei reach fand ich das klasse. bei der masterchief-collection hätte ich das auch schon gerne gehabt aber pustekuchen...
Leon-x schrieb am
Die künftigen Maps die noch kommen werden alle kostenlos nachgereicht. Auch neue Spielmodi.
So wenig ist im MP von Halo 5 auch nicht drin.
bohni schrieb am
Destiny auch nicht wirklich. (wenigstens nicht wie WOW oder dergleichen)
Dafür kann Waffen etc. in Halo mit Echtgeld kaufen ... boah tolles Ding das.
Wieso muss ein MMO eigentlich mehr Content für das gleiche Geld haben?
Naja ich muss ja nicht alles verstehen.
schrieb am

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