Tacoma - Test, Adventure, PC, Xbox One XBL - 4Players.de

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Tacoma (Adventure) von Fullbright Company / Microsoft
Zwischen Erde und Mond
3D-Adventure
Entwickler: Fullbright Company
Release:
02.08.2017
02.08.2017
02.08.2017
08.05.2018
02.08.2017
Spielinfo Bilder Videos
Der Programmierer und Mitbegründer ihres Studios ist nicht mehr dabei, doch Karla Zimonja und Steve Gaynor machen genau dort weiter, wo sie mit Gone Home aufgehört hatten: Über das Erkunden eines verlassenen Schauplatzes erzählen sie eine geheimnisvolle Geschichte. Dank eines eleganten Kniffs fühlt sich die Raumstation Tacoma dabei sehr lebendig an. Haben die Kreativköpfe also erneut ein vor allem erzählerisch starkes Abenteuer erschaffen?

Was verschweigt das stille All?

Es interessiert mich schon, warum Programmierer Johnnemann Nordhagen mit Where the Water Tastes Like Wine nicht nur sein eigenes Erzählspiel entwickelt, sondern sich mit dem Namen seines aktuellen Studios (Dim Bulb Games) auch scheinbar gegen seine alte berufliche Heimat (The Fullbright Company) positioniert.
Was geschah auf der Transferstation Tacoma? In der Rolle von Amy Ferrier stellt man wichtige Aufzeichnungen sicher...
Was geschah auf der Transferstation Tacoma? In der Rolle von Amy Ferrier recherchiert man wichtige Informationen...

Viel mehr interessiert mich allerdings, was an Bord der Tacoma, einer Transferstation zwischen Erde und Mond, passiert ist, nachdem ein Zwischenfall beinahe alle Sauerstoffvorräte vernichtet und die Kommunikation lahmgelegt hat. Immerhin soll ich in der Rolle von Amy Ferrier die Aufzeichnungen des Bordcomputers sowie die KI selbst sicherstellen. Und ich war quasi mittendrin, als das Unglück geschehen ist, obwohl ich erst nach den Ereignissen auf der Station angekommen bin.

Ein Blick in die Vergangenheit

Möglich machen das die holografischen Aufzeichnungen, mit denen Sprache und Bewegungen aller Besatzungsmitglieder festgehalten werden. Diese kann ich nicht nur beliebig oft ansehen, ich kann auch jederzeit vor und zurück spulen und so z.B. sehen, was verschiedene Leute zum selben Zeitpunkt gemacht haben. Man fühlt sich wie eine dritte Person, wenn sich zwei von ihnen unterhalten, und beobachtet genau, welche Tätigkeiten
... wofür man zahlreiche Aufzeichnungen ansieht und den Besatzungsmitgliedern bei ihrer Arbeit zusieht.
... wofür man zahlreiche Aufzeichnungen ansieht und den Besatzungsmitgliedern bei ihrer Arbeit zusieht.
sie ausgeführt haben.

Auf diese Art fügen Gaynor und Zimonja dem typischen Abgrasen menschenleerer Kulissen eine Art Eingreifen hinzu, das das Erlebte lebendiger wirken lässt – schön, dass sich das Erzählspiel also nach Firewatch, Sunset und zuletzt What Remains of Edith Finch einmal mehr weiterentwickelt!

Greifbare Hologramme

Die Aufnahmen der Charaktere wirken auch deshalb so greifbar, weil nicht nur die Animationen an sich liebevoll gemacht sind, sondern weil man vor allem häufig sieht, wie jemand Gegenstände umhertrug, über Hindernisse stieg oder sich an einer Wand abgestützt hat. Da die Entwickler an viele solcher Kleinigkeiten gedacht haben, sind ihre holografischen Figuren erstaunlich fest mit der Umgebung verankert.

Kommentare

Akabei schrieb am
Buuhuu.
Ein Spiel, das mir nicht gefällt, kriegt Prozente. :cry:
Testomat schrieb am
sourcOr hat geschrieben: ?
06.08.2017 14:57
Das was ich in der Dear Esther und Gone Home z.B. erlebt habe, kriege ich in anderen traditionellen Spielen eigentlich überhaupt nicht.
Was hast du denn in Gone Home großartig erlebt? Ich wusste nach 10 Minuten alles. Da war Null Spannung, Null Interesantes, Null überraschendes.
Das Spiel war insgesamt ne Nullnummer und hat die gute Bewertungen nur durch einen unerklärlichen Internet-Social-Hype bekommen. Sorry, aber wie man Gone Home mehr als 20% geben kann, kann ich nicht ansatzweise nachvollziehen.
Da war selbst Firewatch besser, dem ich aber auch höchstens 40-45% geben würde.
Spielerische Nullnummern, Geschichten die sich selbst ein abgehalfteter Groschenroman-Schreiber nicht trauen würde zu bringen und dazu völlig überteuert.
Luststrolch schrieb am
Baralin hat geschrieben: ?
02.08.2017 23:11
Oh, mhh. Ich weiß noch nicht. Gone Home und Firewatch liebe ich!
Ich bin jetzt in schwerem Zweispalt. Firewatch habe ich geliebt und es hatte mit das beste Voice-Acting, dass ich jemals in einem Videospiel erlebt habe. Großes Kino!
Gone Home war für mich die größte Enttäuschung der letzten Jahre.
Von daher warte ich 1-2 Jahre bis Tacoma mal in nem Sale für 5 e oder so zu haben ist.
superboss schrieb am
klingt doch eiegntlich ziemlich cool, auch wenns ein paar Schwächen hat und ein bisschen kurz zu sein scheint.
Aber man wird ja zumnidest nicht getrieben und kann sich Zeit lassen.......
werd mir den Titel also sicherlich noch holen
sourcOr schrieb am
unlesbar74 hat geschrieben: ?
03.08.2017 21:46
spielerisch jedoch waren sie alle Quark und höchst anspruchslos.
Und jetzt trenn dich mal von der Vorstellung dass ihre hohen Wertungen irgendeinem "Indie-Bonus" geschuldet sind, sondern dass bei ihnen andere Elemente einfach so stark überwogen haben, dass das Gameplay nicht mehr ins Gewicht gefallen ist.
Das was ich in der Dear Esther und Gone Home z.B. erlebt habe, kriege ich in anderen traditionellen Spielen eigentlich überhaupt nicht.
schrieb am