Injustice 2 - Test, Action, Xbox One - 4Players.de

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Beat-em up
Release:
14.11.2017
18.05.2017
18.05.2017
Spielinfo Bilder Videos

Bewältigt man diese Mini-Kampagnen, die mitunter eine bestimmte Figurenstufe benötigen, bekommt man je nach Leistung so genannte Motherboxes mit Ausrüstung sowie weitere Belohnungen. Ist man in einer Gilde, die bis zu 50 Spielern Platz bietet, hat man zusätzliche Chancen, weitere dieser in fünf Stufen von Bronze bis Diamant verfügbaren Kisten zu bekommen. Dazu werden die Ergebnisse der Gildenmitglieder akkumuliert und ggf. neue Errungenschaften und damit Motherboxes sowie weitere Belohnungen freigeschaltet. Zudem gibt es spezielle Gilden-Multiversen, in denen die Anzahl der jeweils aktiven Online-Spieler zu Vorteilen führen kann bzw. erst den Zugang zu bestimmten Gebieten möglich macht. Netherrealm zeigt hier, wie man kreativ eine Symbiose aus asynchronen Wettbewerben und Online-Aktivitäten herstellen kann. Und dass neue Ausrüstung ein starker Motivator ist, wissen wir spätestens seit Diablo. Dabei darf man aber nicht vergessen, dass Prügler wie Tekken oder Soul Calibur schon länger kosmetische Veränderungen der Figur anbieten. Doch nur selten haben die ausgerüsteten Gegenstände auch Auswirkung auf die Fähigkeit bzw. Widerstandsfähigkeit der Figur. In Injustice 2 kann man sich nicht nur dem Sammelwahn hingeben (selbstverständlich gibt es Häufigkeiten von "Gewöhnlich" bis "Episch" sowie Sets), sondern darüber versuchen, seine Figur bzw. deren Werte wie Stärkeke, Fähigkeit, Verteidigung oder Trefferpunkte für die Anforderungen des Multiversums fit zu machen.

Mensch vs. KI

Egal ob on- oder offline: Es gibt genug Modi, um die actionreichen Kämpfe genießen zu können.
Egal ob on- oder offline: Es gibt genug Modi, um die actionreichen Kämpfe genießen zu können.

Dass dabei die Balance im Duell gegen menschliche Spieler nicht auf der Strecke bleiben darf, versteht sich von selbst und muss sich langfristig beweisen. Wobei Netherrealm nach bisherigen Einschätzungen einen guten, aber keineswegs sehr guten Job macht. Denn wie bei jedem Prügler (und natürlich abhängig von der eigenen Spielweise) gibt es innerhalb der fast 30 KämpferInnen (darunter 13 aus dem Vorgänger) umfassenden Auswahl ein paar Figuren, die Buttonmashern eine größere Chance geben, während andere  bedingt durch ihre Reichweite oder Geschwindigkeit Vorteile zu haben scheinen. Doch ganz grobe Balance-Aussetzer konnten wir weder bei den angenehm lagfreien On- noch bei den Offline-Duellen beobachten. Natürlich gibt es den einen oder anderen Spieler, der versucht, Move-Exploits auszunutzen wie z.B. Aquamans aus dem Boden kommenden Fernangriff. Doch im Großen und Ganzen kann man den meisten dieser langweiligen Dauerschleifen mit etwas Geschick entkommen, so dass man sowohl mit den Ranglisten- als auch normalen Matches Spaß haben kann – spätestens wenn man feststellt, dass der Kontrahent außer diesem Trick nichts drauf hat. Und wer Probleme hat, online Mitspieler zu finden, kann sich in den Lobbies nach Prügelpartnern umschauen.

So muss Batman vs. Superman inszeniert werden...
So muss Batman vs. Superman inszeniert werden...

Offline hat man zudem die Möglichkeit, sämtliche Ausrüstungsboni auszuschalten und kann einige globale Sonderregeln wie "Erster-Treffer-Bonus" oder "Umgebungsinteraktionen" zu- bzw. abschalten. Schade ist allerdings, dass sich hinter dem schicken Menü-Schlagwort "Turnier" kein solches verbirgt. Man kann hier keine Spieleranzahl angeben, die dann in einem Turnierbaum ggf. um KI-Recken ergänzt um den Sieg kämpft. Stattdessen bedeutet dies nur, dass alle Figuren unter den gleichen Voraussetzungen starten und letztlich die Fähigkeit der Spieler den Ausschlag gibt. Leider hat man nicht die Möglichkeit, die Modifikatoren des Multiversums zuzuschalten, um den Duellen zusätzliche Würze zu verleihen. Wer nicht selber kämpfen möchte, um seine Figuren nach und nach aufzubessern, kann den ebenfalls unter "Multiplayer" zu findenden "Ki-Kampfsimulator" bemühen. Hier stellt man ein Team aus drei Kämpfern zusammen, das man gegen andere von Spielern bestimmte Trios schickt. Allerdings hat man keinerlei Möglichkeit, aktiv einzugreifen, sondern kann nur zuschauen. Das mag langweilig klingen, gibt einem aber auch Hinweise darauf, wie weit man eine Figur schon ausgereizt hat und wie sie sich im Vergleich mit anderen Charakteren schlägt. Im Gegensatz zu den KI-Kämpfen in Killer Instinct wird hier aber keine Analyse der Spielweise als Basis für Vorgehen oder Effektivität der Figuren genutzt. Man kann 60 Punkte, die als Standard für alle gleich verteilt sind, in sechs Bereichen modifizieren und somit der KI vorgeben, ob sie z.B. eher auf Kombos, Würfe oder Umgebungsinteraktion setzen soll und dafür andere Bereiche vernachlässigt. Obwohl man hier viel Spielraum für Experimente hat und die Kämpfe auch punktuell für Spannung sorgen, habe ich mich schließlich doch wieder den aktiven Auseinandersetzungen zugewandt.

Kommentare

Grabo schrieb am
Ich habe nun auch mal Bock auf ein Beat em up bekommen und habe lange überlegt ob nun Tekken 7 oder Injustice 2 aber letztendlich habe ich mich wegen der besseren Kampf-Animationen und der attraktiveren weiblichen Chars für Tekken 7 entschieden.
ChriZd3luXe schrieb am
Hätte mich auch gewundert, dass der Online-Modus urplötzlich bei Netherrealm rund läuft, so wie es im Test geschrieben steht.
Spiritflare82 schrieb am
Hab nun ein paar Tage mehr damit verbracht, spielt das einer online hier?
Der Onlinemodus ist irgendwie sehr unzuverlässig... Geht 5-6 Matches hintereinander gut, danach direkter Freeze nach Kampfstart. Immer wieder. Oder er findet gar keinen Gegner. Wirkt als wenn die Connection flöten geht. Es geht dann wieder wenn man das Spiel abschießt und neustartet. Oft laggts in den Matches trotz gutem Ping, meist ab der zweiten Runde.. In jedem Fall ärgerlich und Luft nach oben...
Spiritflare82 schrieb am
Wollte nur mal berichten, hatte mir Injustice 2 am Samstag doch gekauft, war eh gerade in der Stadt und dachte mir warum nicht. Was soll ich sagen, ich hab mächtigen Spass mit dem Spiel, wie gesagt früher aufm Neo Geo viel geprügelt, ansonsten nur Mortal Kombat X vor 2Jahren mal eine Woche gespielt-das hier macht richtig viel Fun, hat für mich genug Tiefe und halt einen Super Singleplayer Content. Darüberhinaus siehts in bewegung echt gut aus, die Beleuchtung in den Stages ist knaller und die etwas hakeligen Animationen sind nach einer Zeit Eingewöhnung auch ok.
Klar ist auch hier nicht alles Gold was glänzt, durch das Loot System ist halt ziemlich viel RNG im Spiel wenns darum geht seinen Charakter auszustatten, da muss man dann sagen: scheiß drauf, andersweitig muss/kann jeder Charakter bis auf lvl 20 gespielt werden, bis dahin hat man den auch relativ gut drauf-ist wie freies Training. Gibt auch einen guten Trainingsmodus. Und man kann den Computer für sich kämpfen lassen, da lernt man auch ein paar Tricks bei. Hab nun sogar ein paar Duelle online gewonnen, hätte ich nicht gedacht. Dieses Konflikt System mit dem Quick Time ist nicht so der Brüller, aber naja seis drum. Bin im ganzen aber echt begeistert, das Game ist richtig gut!
Rabidgames schrieb am
Klingt soweit gut, nur warte ich lieber auf die GOTY-Ausgabe mitsamt allen vermutlich 20 DLC-Kämpfern. Hat sich schon bei MK X gelohnt ...
schrieb am

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