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L.A. Noire (Action) von Rockstar Games
Babylon 1947
Action-Adventure
Publisher: Rockstar Games
Release:
20.05.2011
11.11.2011
20.05.2011
14.11.2017
14.11.2017
14.11.2017
Spielinfo Bilder Videos
Obwohl sich L.A. Noire im Jahr 2011 knapp fünf Millionen mal verkaufte, gingen die australischen Entwickler von Team Bondi bald darauf pleite. Trotzdem zeigte sich Rockstar Games als Lizenzinhaber danach noch offen für eine Fortsetzung. Daraus wurde bekanntlich nichts, aber dafür wurde das überaus ansehnlich inszenierte, aber auf Dauer etwas eintönige Krimi-Abenteuer (Wertung: 74%) jetzt für aktuelle Konsolen modernisiert. Wie schlägt sich Detective Cole Phelps nach sechs Jahren und technischer Verjüngungskur auf PS4, One und Switch?



Der Fluch der Moderne

Egal ob ihr auf PS4, Xbox One oder Switch ins Jahr 1947 reisen wollt, um Verbrechern nachzujagen: Vor der Ankunft steht auch mit dem Erwerb einer Boxversion der verpflichtende Download - nach den zehn Gigabyte von der Disc warten noch mal dreizehn Gigabyte, die das Spiel dann endlich auf Version 1.1 aktualisieren. Muss so etwas bei einer Neuauflage ohne Multiplayer-Funktionen sein? Gerade für Switchbesitzer mit lediglich 32 Gigabyte internem Speicher ist eine zusätzliche MicroSD-Karte genauso unausweichlich wie der ohnehin schon höhere Preis: Hier zahlt man 50 statt 40 Euro.

Auch wenn man auf Switch die technisch schwächste Version bekommt, sie L.A. Noire gut aus.
Auch wenn man auf Switch die technisch schwächste Version bekommt, sie L.A. Noire gut aus (Switch).
Startet man daraufhin die Geschichte rund um den Aufstieg von Detective Cole Phelps, ist man zunächst überrascht, wie gut sich die Charaktere gehalten haben und wie angenehm entspannend die entschleunigte Inszenierung immer noch wirkt. Schon damals konnten vor allem die dank fortschrittlichem Motion Capturing eingefangenen Gesichter überzeugen - und das waren nicht ein dutzend, sondern mehrere hundert. Selbst wenn L.A. Noire hinsichtlich der Mimik und Gestik natürlich nicht mit Spielen à la Beyond: Two Souls, Hellblade oder Uncharted 4 mithalten kann, die ein fortschrittlicheres Motion Capturing verwenden, wirken die männlichen und weiblichen Darsteller auch heute noch natürlich und je nach Charakter sehr ausdrucksstark - und lassen damit so einige Figuren in manch aktuellem Spiel wie z.B. Elex klar hinter sich.

Von 720p bis 4K

Während der Ermittlung deutet eine Melodie an, dass man noch weitere Hinweise finden kann.
Während der Ermittlung deutet eine Melodie an, dass man noch weitere Hinweise finden kann (PS4 Pro).
L.A. Noire läuft auf PS4, Xbox One und Switch in 1080p (im Handheld-Modus in 720p), auf PlayStation 4 Pro und Xbox One X wird 4K unterstützt. Auf Nintendos Konsole bekommt man die schwächste Version mit späterem Bildaufbau, etwas Tearing und Krümelschatten; außerdem sind die Filmsequenzen auf allen Systemen nicht optimal aufgelöst. Man merkt der Kulisse auch in gestochen scharfem Ultra HD die sechs vergangenen Jahre an: Zwar hat Rockstar hinsichtlich der Beleuchtung, der Wolken sowie der Texturen ordentlich poliert, alles läuft flüssig und sieht sauber aus. Aber ist man mit dem Streifenwagen oder zu Fuß unterwegs, wirken Straßen und Gassen im Vergleich zu aktuellen Spielen teilweise unbelebt, hinzu kommen recht steife Bewegungen, wenn man rennt oder kämpft.

Auch wenn Team Bondi den Geist der Zeit hinsichtlich der Mode, Geschäfte und Architektur überzeugend einfangen konnte, war die Stadt der Engel schon damals keine quirlige, sondern eine eher sterile Metropole. Trotzdem hat man auch heute noch das Gefühl, in einen Film der 40er abzutauchen und gleich Humphrey Bogart oder Greta Garbo zu begegnen. Nur darf man sich nicht täuschen lassen - L.A. Noire inszeniert keine Detektivschnulze, sondern einen Thriller für Erwachsene. Unter dem eleganten Zeitgeist verbergen sich Rassisten, Vergewaltiger, Psychopathen und Serienmörder, denen man in Episoden nachjagt, während die militärische Vergangenheit des Protagonisten in Rückblicken enthüllt wird.

Kommentare

Der Chris schrieb am
CJHunter hat geschrieben: ?
21.11.2017 13:17
Mich stört das eigentlich schon, vor allen Dingen da ich bei der Switch eben komplett auf Retail setze. Wenn da ein Doom oder LA Noire um die Ecke kommen und meinen ich müsste da 13 GB downloaden werd ich launisch^^...Bei der PS4/One gibts ja auch bei Retail-Versionen genug Patches die dann auch ganz gerne mal einige GB groß sind, aber da hast halt auch mind. eine 500 GB-Festplatte verbaut, die dann im Prinzip auch sehr sehr lange reicht. Mal schauen was die Zukunft bringt, noch erschien ja kein 3rd den ich unbedingt hätte auf der Switch spielen wollen. Bisher wars halt eher nice to have, wie bei LA Noire z.b....
Kann ich so nicht bestätigen. Die 500Gb in der PS4 haben bei mir kein ganzes Jahr gereicht. Eines Tages kam ein Freund vorbei und wollte "mal eben" mit mir CoD (Black Ops 3? Oder so?) spielen mit der Folge dass ich erstmal die Platte freiräumen musste, damit CoD sich da mit 50-60Gb installieren konnte...und das bei einem Retail Game. Battlefield 4 liegt bei mir mit 70-80Gb rum. Der Fall liegt mMn recht ähnlich wie der auf der Switch mit dem einzigen Unterschied, dass auf der Switch (noch) nicht jedes Spiel einen zusätzlichen Download haben muss, der einzige Grund aus dem die 32Gb noch halbwegs funktionieren, wie auf der PS4 die 500Gb auch nur halbwegs funktionieren. Bei allen Konsolen ist das absolute Minimum an Speicher verbaut. So wie vor allem die Thirds mit dem Speicher der PS4 umgehen, müssten 1Tb eigentlich Standard sein.
CJHunter schrieb am
casanoffi hat geschrieben: ?
21.11.2017 09:01
CJHunter hat geschrieben: ?
20.11.2017 23:19
Ist halt einfach schade wenn alles ausgelagert wird. Klar hat man es bei anderen Konsolen irgendwo auch, aber da schliesst halt notfalls eine externe Festplatte mit 4 TB an wenn du wirklich auf sämtliche Spiele jederzeit Zugriff haben möchtest:-). Wenn das in dem Tempo in etwa weitergeht, reichen einem irgendwann auch keine 256 GB bei der Switch mehr und die kosten derzeit gut und gerne um die 150 Euro. Ich werde eh erstmal bei den Exklusives bleiben, da muss ich mir darüber erstmal gar keine Gedanken machen. Einzig LA Noire wäre da aktuell wirklich eine Überlegung wert gewesen, aber 13 GB Download und dann das verschandelte Cover mit dem Speicherhinweis müssen nicht sein. Ich bezweifle das es bei GTA 5 anders sein wird....
Mir persönlich wäre es wegen Speicherplatz eigentlich egal. Habe zum Release der Switch relativ günstig eine gute SD von Sandisk mit 128 GB für knapp 40 Euro bekommen. Und da ich grundsätzlich nur die Spiele auf der Konsole habe, die ich auch aktuell zocke, sollte ich so schnell keine Platzprobleme bekommen.
Was mich viel mehr an den fetten downloads nervt ist, dass die Switch immer noch nicht in der Lage ist, die volle Bandbreite zu nutzen. Ich bin via LAN-Kabel verbunden und habe eine Leitung, die stabil 50 Mbit liefert - aber mehr als knapp 20 will die Switch einfach nicht schlucken. Und...
Der Chris schrieb am
Ich würde unbedingt "den Handel" unterstützen. Wenn es so kommt und Spiele bald nur noch digital vertrieben werden, dann wird das garantiert im Zweifel eher zum Vorteil der Publisher ausfallen und dann wird man auch sehen wie lang es noch so "tolle Angebote" in den digitalen Shops gibt. Solange es geht werde ich auf jeden Fall Retail unterstützen.
ronny_83 schrieb am
Da bin ich auch gespannt. Bin ja auch Retailkäufer, obwohl mein Digitalkonsum über die Jahre auch zugenommen hat. Trotzdem lege ich eigentlich Wert darauf, dass ein Spiel schon halbwegs komplett auf dem Datenträger ist. Das kann mich in Grenzfällen auch schon mal zum Nichtkauf treiben.
Der Chris schrieb am
ronny_83 hat geschrieben: ?
20.11.2017 22:37
Ich finde es deshalb schon dämlich, weil man theoretisch für ein Spiel plötzlich zwei Cartridges hat. Eine Retail-Version und eine, wo der Patch drauf installiert ist. Ist doch voll Gaga.
Mal ungeachtet der Tatsache, dass das in der Tat natürlich ziemlich grütze ist. Dieses System haben wir im Grunde natürlich auch genauso auf der PS4 und auf der X1 dann wohl auch. (Die X1 kenn ich selbst aus erster Hand nicht wirklich)
Ich sehe es allgemein kritisch, dass einem auch als Retail Käufer die Nachteile digitaler Downloads aufgeladen werden. Auf dem jetzigen Stand der Dinge sind wir ja auf der PS4 soweit, dass ein Retail-Kauf eigentlich gar keine Vorteile mehr mit sich bringt. Ich bin seit jeher Retail-Käufer und aktuell ist es noch so, dass für jemanden der hauptsächlich Karten/Discs kauft, die 32Gb der Switch mehr wert sind als die 500Gb auf der PS4.
Wenn das auf der Switch jetzt aber auch so einreißt dass quasi jedes (Third-Party?) Game "installiert" werden muss, dann kann die Sache mal ganz schnell kippen und dann sind die 32Gb auf der Switch ratzfatz weg und auch ob dann die 200Gb Micro-SD noch reicht ist dann mal fraglich.
Mal abgesehen von der kurzfristigen Sicht des Konsumenten (Speicherplatz) sehe ich diese Entwicklung inzwischen auch in der Langzeit-Perspektive sehr kritisch. Ich befürchte ganz schwer, dass sie jetzt so eine Art Übergangsphase schaffen wollen, in der einem als Retail-Käufer immer mehr Nachteile aufgeladen werden, um einen langfristig zu Downloads aus den jeweiligen Shops zu zwingen. Das würde ich mal kritisch im Auge behalten und würde allgemein empfehlen, den Betreibern der Plattformen nicht...
schrieb am

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