Forza Horizon 2 - Vorschau, Rennspiel, Xbox 360, Xbox One Kinect - 4Players.de

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Forza Horizon 2 (Rennspiel) von Microsoft
Querfeldein durch Südeuropa
Simulation
Entwickler: Playground Games
Publisher: Microsoft
Release:
02.10.2014
02.10.2014
Spielinfo Bilder Videos


Viele haben es geahnt, die E3 brachte Gewissheit: Ab dem 30. September können Arcade-Rennspieler wieder durch eine offene Welt düsen, in der rund um ein Musikfestival jede Menge Veranstaltungen, Modi und Herausforderungen warten. Diesmal steigt es nicht in der US-amerikanischen Wüste, sondern an Orten wie der Provence, der Cote d'Azur oder der Toskana, welche in etwa die dreifache Größe des Vorgängers abdecken. „Bei Südeuropa kannst du wenig falsch machen, da sieht fast alles fantastisch aus“, erklärte uns Ralph Fulton. Cool ist, dass man diesmal frei nach Laune querfeldein über die Wiesen brettern darf, was mir beim Probespiel richtig nützliche Abkürzungen verschaffte.

Als ich mich durch einige Heuballen gerempelt hatte, landete ich allerdings prompt an der Leitplanke, weil sich mein Lamborghini Huracán störrischer wieder auf den Asphalt bringen ließ als erwartet. Das ist nach wie vor kein Beinbruch, schließlich gibt es nach wie vor die Rückspulfunktion. Es mag am schnellen Wagen liegen, aber auf der Straße kam mir das Handling etwas weniger arcadelastig vor als im Vorgänger – querfeldein ist es aber natürlich um Welten weniger holprig als in einer Simulation. Das behutsame Spiel mit Gas und Bremse sorgte insgesamt für ein schönes Fahrgefühl, während die vibrierenden Trigger des Xbox-One-Controllers mir ein Gefühl für den Untergrund verschafften. Die KI rempelte deutlich weniger als z.B. in GRID 2, so dass der Positionskampf für Arcade-Verhältnisse meist spannend aber fair verlief.

Ab durch die Mitte!
Ab durch die Mitte!
Grafisch machte der in 1080p und 30 Bildern pro Sekunde dargestellte Ausflug auf Xbox One eine fantastische Figur: Ein Highlight sind neben den detailreichen Automodellen natürlich die malerischen, sehr sauber dargestellten Horizonte mit Blick auf den Ozean und beschauliche Städtchen. Der einzige Wermutstropfen sind wieder die Texturdetailstufen der Vegetation, welche einige hundert Meter vor mir sichtbar wechselten. Außerdem haben die Entwickler an prasselnden Tropfen und der Reflexion von Lack und nassen Straßen gefeilt, was je nach Tageszeit und dem dynamisch wechselnden Wetter anders beleuchtet wird.

Der aus Forza 5 bekannte KI-Fahrer „Drivatar“ kommt erneut zum Einsatz: Er ahmt nach, wie und wo in der offenen Welt sein Spieler am meisten unterwegs ist, tritt in Rennen gegen andere Spieler an und bringt zusätzlichen Cash ein. Es gibt übrigens nur ein Fortschrittssystem, bei dem man überall im On- und Offline-Modus Erfahrungspunkte verdient. Das Fahren mit Freunden soll ohnehin sehr eng mit der Einzeslpielerkarriere verzahnt sein: So kann man sofort sehen, was die Freunde treiben und soll ihnen mit einem Knopfdruck beitreten können. Mit Hilfe von Skill-Punkten lassen sich Perks erwerben, welche einige Extras freischalten: Dazu gehören z.B. eine Schnellreisefunktion oder 25% mehr Cash für Tuning oder Designs.

Virtueller Urlaub gefällig?
Virtueller Urlaub gefällig?
Für Abwechslung im Rennalltag sorgen wieder Scheunen-Kämpfe und ungewöhnliche Rennen gegen fliegende Gegner wie einen riesigen Jet. Außerdem soll das von PGR inspirierte Skill-System eine größere Rolle spielen. Fulton ging leider noch nicht auf die Details ein, es gibt allerdings Skill-Herausforderungen, bei denen man sich in der Welt gefundene Autos verdienen kann. Über 200 Fahrzeuge sollen zum Start verfügbar sein, darunter Tuning-Wagen, moderne Supersportwagen, Muscle Cars, Offroader und Exoten.

Wer seinen Fuhrpark anderen zeigen oder eigens designte Lackierungen verkaufen möchte, kann sich in der offenen Welt mit anderen Spielern bei so genannten Car-Meetings treffen. Oder man eröffnet einen der bekannten Clubs: Bis zu 1000 Spieler können darin beitreten, um z.B. die Bestenlisten zu dominieren. Meine ersten Kilometer in Forza Horizon 2 waren für mich ein Highlight der E3! Die Zeichen für das erste richtig gute Arcade-Rennspiel auf den Xbox One stehen gut – schließlich arbeiten bei PlayGround einige Industrie-Veteranen wie z.B. Ex-Mitglieder des PGR-Teams. Eine Version für die Xbox 360 ist übrigens ebenfalls in Arbeit.

 

Einschätzung: sehr gut / Fit4Hit

 

 

 


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Kommentare

Purple Heart schrieb am
Blackvoodoo29 hat geschrieben:Aber was mir gar nicht gefällt die Offroad einlagen mit Sportwagen. Das passt so nicht zusammen.
Gibt ja auch WRX und Evo. Die fühlen sich erst im Dreck richtig wohl. :Hüpf:
Funfab schrieb am
Ich denke, dass ich mir FH2 kaufen werde, aber im Verglich zu Teil 5 ganzbestimmt nicht zum Releas!
tobi19823 schrieb am
Das hier und Sunset Overdrive scheinen die einzigen Kaufgründe für die Xbox One zu werden. Schade dass es wieder ein FPS Limit auf gibt. Ich hatte gehofft dass man das in der nächsten Konsole ein bischen erhöht. Aber Grafik scheint wichtiger als Bildrate zu sein! Mit FPS kann man so schlecht werben...
Dann lieber werbewirksam 1080p bieten :(
Ich hätte lieber 720p (mit ein bissel AA geht auch das in Ordnung) und stabil mindestens 40 FPS. Schön wär auch wenn man mal eine Wahl hätte.
Blackvoodoo29 schrieb am
Grafik ist ok für ein Open World Rennspiel. Aber was mir gar nicht gefällt die Offroad einlagen mit Sportwagen. Das passt so nicht zusammen.
Rooobert schrieb am
Leon-x hat geschrieben:Sieht gut aus in den Gameplayvideos für ein Open World mit Wettersystem:
http://www.youtube.com/watch?v=F-j-kolMrIU
Genau was ich erwarte vom neuen Horizon 2.
Freu mich drauf.
Also schön finde ich das (noch) nicht. Ich weis, das ist nur ein Video, aber das läuft doch nicht flüssig. Gerade am Anfang sieht man das die fps alle paar sek. in die Brüche gehen. Und wie die da über die Felder brettern. Bißchen mehr realismus würde ich mir wünschen. Forza Horizon 1 war ja schon leicht weichgespült, was ich jetzt nicht so schlimm fand. Aber ein NFS soll es doch bitte auch nicht werden.
Bis zum Release ist ja noch Zeit. Hoffe da tut sich noch einiges.
schrieb am

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