Crackdown 3 - Vorschau, Action, Xbox One - 4Players.de

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Crackdown 3 (Action) von Microsoft
Die zerstörerische Cloud
Arcade-Action
Publisher: Microsoft
Release:
07.11.2017
07.11.2017
Spielinfo Bilder Videos
Crackdown! Nachdem Microsoft das Spiel auf der E3 noch komplett außen vor ließ, stellte man es in Köln endlich vor. Vom richtigen Spiel war dabei nicht viel zu sehen: Die Kampagne umrissen Entwickler von Reagent Games nur grob – lediglich einen Mehrspieler-Modus stellten sie genauer vor. Der Grund dafür ist dessen gewaltige Zerstörung ganzer Stadtteile, für die eine einzige Xbox One gar nicht ausreicht...

Völlig kaputt!

Cloud Computing, das Ausführen komplexer Berechnungen auf den Rechnern eines online verbundenen Netzwerks, ist das große Neue, um das es im dritten Crackdown geht. So stellt es Microsoft bis jetzt jedenfalls dar. Kein Wunder also, dass Reagent Games auch auf der gamescom jede Menge Zerstörung anrichtet. Ein Studio übrigens, das von David Jones geleitet wird, einem Erfinder von Grand Theft Auto und dem Vater des ersten Crackdown.

Ursache und Wirkung

Eine Menge Zerstörung bedeutet eine Menge Trümmerteile. Denn tatsächlich bestehen alle Gebäude in Crackdown – in diesem einem Multiplayer-Modus jedenfalls – aus verschiedenen Materialien unterschiedlicher Beschaffenheit. Große Häuser werden zudem aus einem widerstandsfähigen Metallgerippe konstruiert, um das weitere Materialien wie Beton, Glas und Verzierungen angeordnet sind. Wenn Gewehrkugeln darauf treffen, zerspringt Glas und vielleicht löst sich ein Stück der Fassade, rutscht auf einen tieferen Sims und kippt von dort aus in Richtung Boden.

Ein Raketenwerfer zeigt eine ganz andere Wirkung: Dessen Geschosse sprengen Beton, schwächen Metall, lassen Gasleitungen explodieren. Irgendwann brechen ganze Stockwerke in sich zusammen, um darunter
Wolkenpower: Crackdown 3 stellt erstmals das volle Ausmaß solcher  Explosionen dar.
Wolkenpower: Crackdown 3 stellt erstmals das volle Ausmaß solcher Explosionen live dar.
liegende mit in die Tiefe zu reißen. Was Reagent auf der gamescom zeigt, erinnert frappierend an Red Faction: Guerilla. Das Ausmaß der Zerstörung ist allerdings im ein Vielfaches größer.

Einmal Wolke und zurück

Eine einzige Xbox reicht nicht aus, um derart viele Trümmerteile physikalisch korrekt zu berechnen. Hier kommt die Cloud zum Einsatz, denn die Stadt ist in viele Gebiete unterteilt und jeder Server ist für eins der Gebiete zuständig. Donnert eine Rakete in ein Hochhaus, gibt die Konsole diese Information also an den entsprechenden Server weiter, der berechnet daraufhin die entstehenden Trümmerteile und leitet das Ergebnis an die Xbox One weiter. Durch den ständigen Austausch weiß das Spiel stets, wo sich welches Trümmerteil befindet. Und weil alle Konsolen derselben Mehrspieler-Partie dieselben Informationen erhalten, könnte jede Spielfigur jedes einzelne der mehreren hundert Trümmerteile aufheben, durch die Luft schmeißen oder einen Gegner damit vermöbeln. Wie in den Vorgängern soll reiner Spaß schließlich im Vordergrund stehen.

Doch was, wenn etliche Häuser diverser Stadtgebiete beschossen werden? Dann berechnen die einzelnen Server "ihre" Trümmer einfach unabhängig voneinander – die Konsole muss lediglich die im Anschluss erhaltenen Daten grafisch abbilden, aber nicht die Physik hinter der Darstellung berechnen. Das ist der Vorteil von Cloud Computing. Eine höhere Leistung muss allein die Onlineverbindung leisten, denn die vielen Server übermitteln eine insgesamt größere Datenmenge als bisherige Multiplayer-Titel.

Kommentare

Eisenherz schrieb am
Das mit der Cloud funktioniert aber nur bei eben solchen Spielen wie Crackdown, wo nicht auf die Millisekunde exakt in Echtzeit berechnet werden muss. Hier hat die Box etwas Zeit, bis ein Gebäude nach einem Treffer einstürzt, um die Daten mit dem Server auszutauschen. Bei einem schnellen anderen Spiel stell ich mir das sehr schwer vor. Insgesamt aber ein interessantes Konzept.
Nanimonai schrieb am
Waffenmutti87 hat geschrieben:Microsoft hätte damit wenn es denn reibungslos läuft den flaschenhals cpu in der generation auszumerzen.
Nicht nur Microsoft, eigentlich jeder Entwickler auf jeder Plattform. Microsoft profitiert nur davon, wenn sich diese Entwickler der Azure Server bedienen, falls sie keine eigenen haben.
Balla-Balla schrieb am
Sieht für mich eher wie ein Billigheimer aus statt einem echten AAA Titel.
Und: Einen muskelbepackten Kerl zu spielen, der direkt aus dem Studio zu kommen scheint, ist mitterweile stinklangweilig, dumm und ausserdem sexistisch. Wer sieht schon so aus? Ach so, das Argument gilt ja nur für Frauen.
Waffenmutti87 schrieb am
Microsoft hätte damit wenn es denn reibungslos läuft den flaschenhals cpu in der generation auszumerzen.
schrieb am

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