iPad - Special, Sonstiges, iPhone - 4Players.de

4Players.de Das Spielemagazin. Kritisch. Ehrlich. Aktuell. 4Players.de Das Spielemagazin. Kritisch. Ehrlich. Aktuell.

Um dieses Feature zu nutzen, musst du
"4Players pur" nutzen:

Du hast schon einen pur-Account? Dann logge dich ein!
Noch kein pur-Nutzer? 4Players pur – Zahl, was du willst!

Hinweis schließen.


Sonstiges
Entwickler: Apple
Publisher: Apple
Release:
03.04.2010
Spielinfo Bilder Videos
Mit dem iPod touch und dem iPhone hat Apple nicht nur die Telefon- und Musikhörwelt, sondern auch den Bereich der Handhelds gehörig auf den Kopf gestellt - die Erwartungen an das neue iPad sind dem entsprechend enorm hoch. Erwartet uns eine neue Bedienungsrevolution? Oder ist die flache Flunder das Gleiche in groß? Wir haben uns ein iPad aus den USA importiert und genau unter die Lupe genommen.

Das iWas?

Das iPad ist kein Computer im herkömmlichen Sinne. Es ist kein Ersatz für einen PC oder einen Mac, aber weder soll noch will es das sein. Zwar kann man damit auch Texteditoren nutzen, Präsentationen basteln und die eine oder andere Tabelle kalkulieren. Aber in erster Linie ist das iPad ein großer iPod,

Das iPad ist kein vollwertiger Computer, sondern eher ein großer iPod touch - allerdings mit massig Verbesserungen sowie der Apple-typischen »Spiel mit mir!«-Aura.
genau genommen gut vier Mal so groß. Und das Feedback, wenn man einem »Frischling« das iPad in die Hand gibt, ist in 90% der Fälle das gleiche: »Geiles Display!« - die restlichen zehn Prozent sind Mütter, die keine Ahnung haben, was ein Display ist. Und dieses in der Tat verdammt scharfe und bemerkenswert kontrastreiche LC-Display ist erneut ein komplettes Touchpad. Das zwar wie sein iPod-Kollege schon nach kürzester Zeit mit Fingerabdrücken voll ist, die sich aber aufgrund einer fettabweisenden Oberfläche neuerdings einfach abwischen lassen.

Aber bevor wir uns den Tiefen des knapp 700 Gramm leichten Geräts zuwenden, beschäftigen wir uns mal mit der Oberfläche. Apple-typisch kommt das iPad spartanischer daher als König Leonidas: In der stilvollen Verpackung findet sich das iPad, ein USB-Kabel, ein Netzstecker, die beiden obligatorischen Apfelkleber sowie ein Hinweiszettel für iTunes. Sonst nix. Keine Hülle, kein Wischtuch, noch nicht mal ein paar Kopfhörer, wie sonst bei jedem iPod. Geladen wird das iPad wie gewohnt via USB, wobei das nicht mehr ohne Weiteres vom Computer aus machbar ist: Standard-USB-Anschlüsse liefern nicht genug Saft, in diesen Fällen prangt ein einsames »Lädt nicht« in der rechten oberen Ecke des Geräts - es muss schon ein moderner, gut befeuerter Anschluss sein (wie bei aktuellen Macbooks), oder eben eine Steckdose. Der Akku hält etwa zehn Stunden Dauerbelastung stand, wobei »Dauerbelastung« in meinem Fall eine wilde Mischung aus spielen, Fotos betrachten, Videos schauen, Musik hören und im Internet surfen war - also so ziemlich alles, wofür das iPad gedacht ist. Das Aufladen sollte idealerweise über Nacht erfolgen, denn es dauert ziemlich lang: Ich hatte das iPad bis auf einen Batteriezustand von acht Prozent herunter geknüppelt; das Nachfüllen mit frischer Energie dauerte knapp vier Stunden. Abgesehen von dem Apple-eigenen Dock gibt es keine Schnittstellen, kein USB- oder SD-Slot weit und breit. Es gibt allerdings separat erhältliche Adapter, die genau diese über den Standard-Anschluss zur Verfügung stellen. Wie von Apple gewohnt sind gleich zum Start mehrere Größen erhältlich: iPads mit 16, 32 und 64 Gigabyte Flash-Speicher stehen zur Wahl.

Ich tippe, also bin ich

In Sachen Zielgruppenaffinität baumelt das gut 13 Millimeter flache iPad etwa in der Mitte zwischen iPod touch und Macbook. Es kann fast alles, was der iPod touch kann. Es gibt allerdings keine Uhr-Funktion mehr, also auch keine Stoppuhr oder einen Wecker. Man kann damit Musik und Videos abspielen, Fotos darstellen, E-Mails verwalten und per Safari-Browser über WLAN im Internet surfen (seit kurzem ist auch das 3G-Modell erhältlich, das nicht auf Wi-Fi-angewiesen ist, das uns aber nicht zur Verfügung stand). Ein Kalender ist ebenfalls an Bord, eine Kontaktverwaltung auch, und man kann Notizen anlegen, wobei sie im Landscape-Modus (also wenn man das iPad horizontal hält) an der linken Seite angeordnet werden. Die virtuelle Tastatur ist im gleichen Modus angenehm breit, das Tippen ist aufgrund der fehlenden Haptik aber gewöhnungsbedürftig: Mit zehn Fingern vertippt man sich ironischerweise schneller 
Freunde des Coverflow werden sich an die Vogelperspektive gewöhnen müssen - die Musiksammlung ist jetzt ausschließlich flach.
als mit dem Geier-Kreis-System, aber immerhin gibt es auf Wunsch ein akustisches Feedback, wenn man eine Taste getroffen hat. Je nach Haltung des 15 cm breiten und 20 cm hohen Bildschirms schwankt er automatisch zwischen Standard- und Landscape-Ansicht; eine sensible Kippfreudigkeit, die ihm per Seitenschalter auch ausgetrieben werden kann.

Im Vergleich zu iPod und iPhone gab es in einigen Bereichen Änderungen, die offensichtlichste davon betrifft die Abteilung Musik: Wer sich seit iTunes 7 an die Darstellung der Musik im Coverflow gewöhnt hat, muss sich das wieder abtrainieren - das elegante Scrollen durch die Musiksammlung gehört aus irgendeinem Grund der Vergangenheit an. Stattdessen nimmt die Kollektion jetzt in Cover-Draufsicht gut zwei Drittel des Bildschirms ein (und lässt sich nur nach Titeln, Interpret, Alben, Genres und Komponisten ordnen), das restliche Drittel gehört den Playlisten, Podcasts und Hörbüchern. Die Zufallswiedergabe wurde ebenfalls zum größten Teil wegrationalisiert, genau genommen ist sie nur noch in der Track-Komplettliste verfügbar - aus irgendeinem Grund aber nicht mehr in den Playlisten. Startet man jetzt die Musik, sollte man besser hoffen, dass das Cover des Songs ein schönes ist, denn es wird standardmäßig in seiner ganzen Größe auf dem Bildschirm dargestellt - damit man auch ja nicht übersieht, was man gerade hört. Der eingebaute Lautsprecher, der sich rechts unten befindet, ist nicht gerade ein Klang- oder Basswunder, aber die volle Laustärke reicht locker, um ein Zimmer zu beschallen oder sich den Zorn der S-Bahn-Mitfahrer zuzuziehen. Es bleibt allerdings zu beachten, dass es nur ein Lautsprecher ist - das bedeutet Mono-Sound. Und das bei einer derart im Musikgeschäft verankerten Firma wie Apple!

              

Kommentare

_Petrus_ schrieb am
So nach dem ersten Wochenende mit dem IPad im Praxistest ein kurzes Fazit von mir:
Man bekommt genau was man erwartet, es ist ein Spielzeug.
Wenn man sich aber mit dem Gedanken anfreundet macht es unheimlich viel Spaß: Bedienung und Verarbeitung sind super.
Für mich gabs ja vor allem zwei Kaufgründe iBook (Fliege bald in Urlaub und ich lese schon mal 10 Bücher in zwei Wochen was echt ein Gepäckproblem ist) und daß ich schon einen iPod Touch besitze und auch mit Freude täglich nutze. Beides scheint zu passen konnte nur die Leseoberfläche noch nicht bei Sonnenschein testen mangels des selbigen...
Was allerdings ein dicker Minuspunkt ist: es ist verdammt langsam im Internet, bei mir zu Hause über Wlan ist das iPad deutlich langsamer als mein Laptop, warum auch immer (Hardware, Safari?)
Bin bisher aber zufrieden und gespannt wie es sich im Urlaub macht (Spiegelungen, Hitze).
MfG Petrus
Der_Doktor91 schrieb am
lozer hat geschrieben:Es regen sich hier sehr sehr viele über Apple, seine überteuerten Produkte usw auf
Aber einem meiner Vorredner muss ich ganz klar recht geben
Klar, 200-300? sind nicht wenig ABER Apple hat seine Geräte am Besten verarbeitet und bietet die Beste Bedienung, die man je an Mp3 Playern,Handys,PC`s und Tablets gesehen hat.
So viele kritisieren und beschimpfen Apple aufgrund der Dinge, die Apple Geräte nicht können. Siehe USB beim iPad, Flash bei sämtlichen Geräten und und und.
Aber die Sache ist die, dass Apple keinen sinnlosen Müll auf den Markt wirft sondern sich was bei den Dingen denkt, die sie tun
Wer braucht einen USB Anschluss an einem tragbaren Gerät, dass unterwegs mehr genutzt wird als daheim??
Nur mal so als Beispiel
Im iPad Video auf der Applewebsite sagt einer der Designer des iPad so schön: Das iPad ist einfach toll, du musst dich nicht an es anpassen,es passt sich an dich an!!
Und genau das ist es was diese Firma so auszeichnet.
Du hast 140.000 Apps, du hast eine geile Bedienoberfläche und kannst machen was du willst...
Auf Apple wird geschimpft was sie alles nicht können, aber mir soll mal einer von euch Kritikern sagen was die anderen Firmen besser machen?
Microsoft?Nokia?Sony? Sony Ericsson?Samsung?
Klar, sie bringen alle 3 Wochen neue Handys und Betriebssysteme auf den Markt aber dafür den größten Ramsch
ich selbst besitze ein Samsung S8000. im Oktober gekauft. ist ein ganz gutes Gerät aber die Bedienung macht keinen Spaß und bis auf SMS schreiben, Fotos machen und ab und zu bisschen Musik hören kann ich mit dem Ding auch nix machen.
Internet ist unbrauchbar schlecht und langsam...
Das Teil hat mich damals über 300 Euro gekostet. Jetzt kostet es noch 180
Weil es wieder 20 neue Modelle gibt, die den gleichen Scheiß haben aber eben neuer sind.
Das iPhone 3Gs, das iPhone 3G und sogar das iPhone 2G sind im Moment noch...
lozer schrieb am
Es regen sich hier sehr sehr viele über Apple, seine überteuerten Produkte usw auf
Aber einem meiner Vorredner muss ich ganz klar recht geben
Klar, 200-300? sind nicht wenig ABER Apple hat seine Geräte am Besten verarbeitet und bietet die Beste Bedienung, die man je an Mp3 Playern,Handys,PC`s und Tablets gesehen hat.
So viele kritisieren und beschimpfen Apple aufgrund der Dinge, die Apple Geräte nicht können. Siehe USB beim iPad, Flash bei sämtlichen Geräten und und und.
Aber die Sache ist die, dass Apple keinen sinnlosen Müll auf den Markt wirft sondern sich was bei den Dingen denkt, die sie tun
Wer braucht einen USB Anschluss an einem tragbaren Gerät, dass unterwegs mehr genutzt wird als daheim??
Nur mal so als Beispiel
Im iPad Video auf der Applewebsite sagt einer der Designer des iPad so schön: Das iPad ist einfach toll, du musst dich nicht an es anpassen,es passt sich an dich an!!
Und genau das ist es was diese Firma so auszeichnet.
Du hast 140.000 Apps, du hast eine geile Bedienoberfläche und kannst machen was du willst...
Auf Apple wird geschimpft was sie alles nicht können, aber mir soll mal einer von euch Kritikern sagen was die anderen Firmen besser machen?
Microsoft?Nokia?Sony? Sony Ericsson?Samsung?
Klar, sie bringen alle 3 Wochen neue Handys und Betriebssysteme auf den Markt aber dafür den größten Ramsch
ich selbst besitze ein Samsung S8000. im Oktober gekauft. ist ein ganz gutes Gerät aber die Bedienung macht keinen Spaß und bis auf SMS schreiben, Fotos machen und ab und zu bisschen Musik hören kann ich mit dem Ding auch nix machen.
Internet ist unbrauchbar schlecht und langsam...
Das Teil hat mich damals über 300 Euro gekostet. Jetzt kostet es noch 180
Weil es wieder 20 neue Modelle gibt, die den gleichen Scheiß haben aber eben neuer sind.
Das iPhone 3Gs, das iPhone 3G und sogar das iPhone 2G sind im Moment noch gut genutzt.
Wieso? weil sie...
speedie² schrieb am
S3R10US hat geschrieben:So, nachdem ich mir diese Debatte jetzt lange genug verfolgt habe und feststellen musste das niemand den wirklichen Vorteil und die angedachte Usergruppe von Macs genannt hat werde ich das jetzt mal richtig stellen.
Macbooks als beispiel genommen:
Macbooks sind bei vergleichbarer Hardware ungefähr 200-400 ? teurer als andere Net/Notebooks. ABER: Macbooks sind meist besser verarbeitet, unter anderem seien der magentische Stromanschluss und Displayverschluss genannt. Aber all das sind nur kleine Vorteile. Macs sind für Poweruser, die viele spezielle Apps benötigen und an dieser Stelle kommt Mac OSX ins Spiel. DAS ist der Vorteil von Macs. Wie soll denn Apple bessere Hardware als alle anderen haben? Die können doch auch nciht zaubern, aber sie haben ein betriebssystem welchs im Vergleich Windows ganz klar aussticht, aber eben nur bei Poweruser, der normale " ich geh mal auf Facebook mach icq auf oder surfe ein bisschen auf youtube"-user kann mit Mac natürlich nichts anfangen, sieht daher die Vorteile nicht und findet es dann überteuert.
Um nochwas zum iPad Topic zu sagen, der dritte oder vierte Kommentar:
Wenn ich ins Internet will = Pc
Will ich mir Bilder snehen = Pc
Da finde ich das WePad, dass ne Deutsche Firma rausbringt besser.
Wieso?
Gleicher preis, deutlich mehr Leistung.
Treibt mir fast die Tränen in die Augen.
Es geht doch darum das man für diese Aktionen NICHT MEHR den Pc nutzen muss sonder sich auf seine couch flezen kann und das dort tuen kann. Ob dasWePad nur im Ansatz mithalten kann wird sich zeigen, denn wieder kommt das OS ins Spiel: alle iPhone Apps funktionieren mit dem iPad. Ein solches System wird das Wepad nicht bieten können, wenn ich mich recht entsinne setzen die auf Linux nicht? Damit haben sie schon im vorhinein verloren. Linux ist, zu userunfreundlich, kompliziert, ungewohnnt für normale User. Außerdem haben sie keine...
Smul schrieb am
jnstylez hat geschrieben:Also ein sehr interessanter Bericht übers iPad.
Lieber Paul, unter dem Bild mit der Buchseite steht "Kofortfunktion" was ist das, ich kenne das wort nich :D^^, oder meintest du Komfortfunktion ?
lg,

Whoops - ist schon korrigiert. Vielen Dank für den Hinweis.
Cheers
schrieb am

Facebook

Google+