Special: iPad 2

So testet 4Players
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Autor:
Paul Kautz

Es ist ziemlich genau ein Jahr her, seitdem Apple den Markt für Tablet-PCs mit seinem iPad revolutionierte. Gleichzeitig hat man den Graben zwischen Apple-Fans und -verachtern noch tiefer gezogen. Aber unabhängig davon, was man von dem Gerät bzw. dem dahinter stehenden Konglomerat hält - gerade aus Spielersicht hat es einige beachtliche Leistungen vorzuweisen. Wollen doch mal sehen, ob das auch für den Nachfolger gilt.

Nicht neuer, nur besser

Äußerlich nehmen sich iPad (unten) und iPad 2 (oben) auf den ersten Blick nichts. Das Display ist gleich geblieben.
Machen wir es kurz: Das iPad 2 sollte eigentlich iPad 1.5 heißen. Oder iPad Reloaded. Es ist kein neues Produkt aus dem Hause Apple, es ist ein verbessertes. Der Vergleich DS zu DS lite drängt sich auf, aber ganz so einfach ist es dann doch nicht - DS zu DSi kommt schon eher hin.  Falls ihr keine Ahnung haben solltet, was euch mit dem iPad im Allgemeinen erwartet, legen wir euch unser Special vom letzten Jahr ans Herz. Denn in den grundsätzlichen Möglichkeiten (im Internet surfen, E-Mails, Bilder betrachten, Videos schauen oder Musik hören) arbeiten iPad und iPad 2 identisch. An dieser Stelle dreht sich alles nur um das Thema, was das iPad 2 besser macht als sein Vorgänger.

Auch Nummer 2 ist in drei Varianten erhältlich, mit 16, 32 und 64 GB Speicher - jeweils mit oder ohne 3G-Unterstützung, in Schwarz und Weiß. Das  neue Gerät ist etwa 15% leichter als das alte, hier stehen sich 600 und 680 Gramm gegenüber. Außerdem ist es durch den Verzicht auf den Metallrahmen sowie verbessertes Displayglas knapp 33% dünner. Am Bildschirm selbst ändert sich allerdings nichts: Nach wie vor erwartet den Käufer ein Multitouch-Display mit 1024x768 Bildpunkten und LED-Hintergrundbeleuchtung. Ansonsten gibt es optisch keine Änderungen.

Das tickende Herz

Werfen wir mal einen Blick hinein in die Wunderkiste - und da erwarten den Technikfreak schon interessantere Dinge: Statt 256 MB DDR-RAM gibt es jetzt doppelt so viel DDR2-Speicher - dadurch laden Spiele spürbar schneller, Multitasking geht flotter, Seiten werden zügiger aufgebaut. Der Akku (der sich nach wie vor nicht ohne heftigen Lötkolbeneinsatz wechseln lässt) ist ein ganzes Stück kleiner als der im Vorgänger, aber arbeitet weitaus effizienter - Apple verspricht, die zehn Stunden Laufzeit des iPads auch am iPad 2.

Der wichtigste Neuzugang unter der Touchhaube ist allerdings der Prozessor: Statt eines Singlecore A4 pocht jetzt ein Dualcore A5 auf der Platine. Beide sind mit einem GHz befeuert, allerdings verspricht Apple gerade im Bereich 
Von der Seite betrachtet sieht die Sache schon anders aus: Das iPad 2 (oben) ist etwas dünner als der Vorgänger.
der Grafikleistung eine bis zu neunfache Verbesserung! Wie realistisch diese Angaben jetzt sind, können wir nicht direkt nachmessen. Gerade bei 3D-Spielen bemerkt man zum Teil einen deutlichen Unterschied - dazu gleich mehr.

Sieh mich an!

Mach wir den Deckel mal wieder zu und steigen in die Tiefen der der Software hinab: Grundsätzlich kann das iPad 2 alles, was das iPad kann - alle Anwendungen laufen problemlos. Aktuell gibt es meines Wissens nach noch keine Apps, die explizit das iPad 2 benötigen, aber das ist nur eine Frage der Zeit. Denn Nummer Zwei kann etwas, das der Erstling nicht kann: Fotos und Videos machen! Dafür befinden sich wie beim iPhone oder dem letzten iPod touch vorne und hinten eine Kamera auf dem Pad - die vordere läuft lediglich mit 640x480 Bildpunkten, die hintere nutzt immerhin 960x720. Nicht gerade irre viel, aber auf jeden Fall ausreichend für die integrierten Foto-Apps: Da wäre zum einen der Videochat Facetime, dank dem man jetzt auch mit dem iPad 2 bildlabern kann - das geht kreuz und quer mit iPhone, iPod touch und Mac und setzt lediglich eine Mailadresse voraus. Zum anderen wartet die vom Mac bekannte »Photo Booth«, mit der man in Echtzeit verknotete Bilder wie in einem Spiegelkabinett machen kann. Ein großer Spaß, allerdings nur mit gerade mal acht Effekten wie »Kaleidoskop« oder »Wirbeln«.

      

Kommentare

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  • Hat jemand ne Antwort, wie man die Videos hier über ipad2 anschauen kann. Eigne funktionieren die anderen nicht. Danke...
  • Opa
    Nightfire123456 schrieb:
    Das ist aber kein echtes Tablet sondern eher ein normaler Laptop mit Touch bedienung. Sowas gibt es ja schon seit Jahren, denke aber nicht das es sich jemals durch setzen wird. Der Größte Vorteil der Tablets ist ja das sie mobil sind, der Akku hält lange,
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    Nightfire123456 schrieb:
    Das ist aber kein echtes Tablet sondern eher ein normaler Laptop mit Touch bedienung. Sowas gibt es ja schon seit Jahren, denke aber nicht das es sich jemals durch setzen wird. Der Größte Vorteil der Tablets ist ja das sie mobil sind, der Akku hält lange, geringes gewicht und ich brauch keine externe Hardware wie Tastatur und Maus mitschleppen.
    Tjaja - so jemanden hätten se mal in der R&D Abteilung vor Baubeginn einstellen sollen. Wunderschön zusammengefasst warum das hier keine Verkaufsrekorde brechen wird und was "das Tablet" ausmacht oder ausmachen sollte...
  • Bloody Sn0w schrieb:
    Ich finde Produkte von Blackberry sind gute Alternativen. Vornehmlich, weil sie nicht so krampfhaft versuchen Apple zu kopieren. Ich mein, Samsung geht ja bis zum Verpackungsdesign. Das ist auch so ein Punkt, den ich Win7 Phone hoch anrechne, auch wenn ich es
     [...]
    span style="font-size: \1px; line-height: normal"> Bloody Sn0w schrieb:
    Ich finde Produkte von Blackberry sind gute Alternativen. Vornehmlich, weil sie nicht so krampfhaft versuchen Apple zu kopieren. Ich mein, Samsung geht ja bis zum Verpackungsdesign. Das ist auch so ein Punkt, den ich Win7 Phone hoch anrechne, auch wenn ich es nicht besonders toll finde. Obwohl es nicht unbedingt in die Kategorie fällt, könnte bspw. das Playbook ein interessantes Konkurrenzprodukt werden, weil es eben auch sinnvoll mit dem passenden Smartphone zusammenarbeitet: http://us.blackberry.com/playbook-tablet/ [size=75]Hab mich jetzt allerdings nicht großartig mit den Specs oder dem Preis auseinandergesetzt.
    Blackberry ist ja wohl der dreisteste Kopierer von allen. Hat doch vor kurzem vorgestellt das es eine App auf dem playbook geben wird mit dem man dann Android Apps laden und starten kann. Da beide Systeme auf Linux basieren soll das ganze recht flott und einfach funktionieren. Und Google kann nichts dagegen machen da Android ja Open Source ist Zitat:
    Deshalb habe ich ein paar Posts vorher ja auch meine Aussagen auf den Arbeitsbereich beschränkt. Hier ist diese Art von Tablet sehr sinnvoll, da ein normales Business-Notebook für Präsentationen eher ungeeignet ist, da man ja einen Monitor zwischen sich und den Gesprächspartnern hat. Wenn es um die private Nutzung geht, würden meine Aussagen natürlich in eine ganz andere Richtung gehen, da ist es wirklich reine Geschmackssache was man nimmt und das Hauptargument z.b. für meine Etnscheidung wären] Das ist aber kein echtes Tablet sondern eher ein normaler Laptop mit Touch bedienung. Sowas gibt es ja schon seit Jahren, denke aber nicht das es sich jemals durch setzen wird. Der Größte Vorteil der Tablets ist ja das sie mobil sind, der Akku hält lange, geringes gewicht und ich brauch keine externe Hardware wie Tastatur und Maus mitschleppen. [/code]