Assault Squadron - Test, Action, iPhone - 4Players.de

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Es wird bunt auf dem Touchscreen: Neben Caves Kugel-Inferno Espgaluda II sorgt auch Entwickler »The Binary Mill« für 2D-Shooter-Nachschub. In Assault Squadron ist der Kugelvorhang zwar nicht ganz so dicht wie bei der knallharten japanischen Konkurrenz, doch auch hier können gute Reflexe nicht schaden.



Zurück in die Zukunft

Auch stilistisch unterscheidet sich der Titel von fernöstlichen Score-Shootern: Statt kichernde Anime-Schulmädchen gibt es das klassische Thema westlicher Weltall-Action zu sehen: Vor der Kulisse des unendlichen Raums wuseln viele kleine Raumjäger und große Mechanikmonster umher.
Ganz schon eng hier: Beim Druck auf die Knöpfe in der Bildecke vertippt man sich häufig.
Sogar die Farbgebung wirkt mit ihren kräftigen Grundfarben ein wenig angestaubt und erinnert auf Anhieb an typische Render-Shooter der Neunziger Jahre wie X2. Trotzdem macht die Action auf den ersten Blick einen ansehnlichen Eindruck: Riesige halbrunde Raumstationen, rot leuchtende Lava-Höhlen und andere abwechslungsreiche, detailreich gestaltete Kulissen scrollen in mehreren Ebenen am Schiff vorbei.

Doch schnell fällt ins Auge, wie spärlich die Gegner animiert sind, während sie unmotiviert ihre Standard-Wege abfliegen. Selbst unter stärkstem Beschuss bewegen sich die Raumjäger und kreisrunden Ufos kaum. Ähnlich fade fallen die Bosskämpfe aus. Statt sich effektvoll zu verwandeln und geheime Schwachpunkte zu verstecken, warten die meisten fetten Brummer nur darauf, dass man ihre Energieleiste leert und sie endlich von ihrem öden Dasein befreit. Im Kampf gegen kleinere Widersacher lassen sich Wummen und Raketen ein wenig aufrüsten. Je nach gewähltem Gleiter deckt man die Gegner mit diversen Streu- und Rundumprojektilen ein oder ärgert sie mit zerstörerisch knisternden Lichtstrahlen. Setzt man die Sekundärwaffe wie einen noch fetteren Laser geschickt ein, lassen goldene Bonus-Kugeln den Multiplikator flott in die Höhe schnellen.
Größe: 191 MB
Getestete Version: 1.0
Preis (7.6.2010): 2,39 Euro
Wer sich in einem der drei wählbaren Schwierigkeitgrade  durch die Story gekämpft hat, kann im Arcade-Modus in jedem durchgezockten Level an seiner Punktzahl feilen. Auch an weltweite Ranglisten wurde gedacht; dort lässt sich die Leistung nach Modi, Schiffstypen und Levels sortieren.

Schwammige Schwadronschlachten
 
Angriff der Killerbienen: Die fette Sekundärwaffe brutzelt Kombo-Orbs aus den Brummern.
Der größte Schwachpunkt von Assault Squadron ist die Touchscreen-Steuerung. Damit die Sicht auf den eigenen Gleiter nicht verdeckt wird, kann man den Daumen löblicherweise anderswo auf dem Screen ablegen. Wie in Space Invaders Infinity Gene folgt das Schiff dann den Bewegungen der Fingerkuppe. Leider besitzen die Raumgleiter eine gewisse Trägheit: Dadurch können sie bei weitem nicht so flink ausweichen wie in Arkedos hochpräzisem DS-Titel Big Bang Mini . Außerdem lassen sich schnelle Bewegungen mit dem Daumen natürgemäß nicht so filigran ausführen wie mit dem DS-Stylus. Doch auch im Vergleich zu anderen iPod-Shootern zieht Assault Squadron den Kürzeren. In Taitos bereits erwähntem Space Invaders-Remake z.B. funktionierte das Prinzip besser. Wer möchte, darf übrigens auch mittels emuliertem Stick oder Beschleunigungssensor steuern, doch am besten klappt es mit der direkt aufs Schiff übertragenen Daumenbewegung.
    

Kommentare

firattas schrieb am
manche titel muss man mit sound spielen
zombie revenge
splinter cell das sind RICHTIGE Spiele mit Sprachausgabe und allem drum und dran.
Klar spiele ich mein chuzzle oder peggle ohne sound aber gibt halt auch viele games wo man den sound aufdreht.
wo wir bei testet odch mal das und das sind
wie wäre es wenn ihr mal hysteria project testet
Legolars81 schrieb am
Aber hier handelt sich nicht unbedingt mehr um ein Handygame, das ist der große Unterschied..
Für viele ersetzt das iPhone mittlerweile die Handheldkonsole, bzw ergänzt diese!
Und Handheldspieler sind grundsätzlich alles Coregamer (mal mit Ausnahme vieler DS Besitzer), denen die gesamte Spielerfahrung wichtig ist und die somit auch Wert auf den Sound legen..
ich zähle mich übrigens dazu :)
Wenn ein Spiel ein Handyspiel sein möchte, geht das ja in Ordnung, aber ein Shoot´em Up ist beileibe nix für Bürogamer, sondern wenn es gut gemacht ist etwas für Coregamer!
Ich habe auch oft den Sound aus oder lass Musik laufen, also gebe ich Dir bei vielen Spielen recht,
aber wenn ich ein richtiges Spiel habe und es toll finde, spiele ich es meist mit AUFGEDREHTEM Sound mit Kopfhörern (siehe Squareball, Giana Sisters oder Zombie Smash, diese Spiele leben sogar von Ihrem geilen Sound und werden dadurch deutlich aufgewertet!
Ich finde es immer wieder traurig, wie unachtsam und gleichgültig heutzutage viele Spieler gegenüber einer dichten Soundatmosphäre geworden sind )..
Das kann den Unterschied zwischen einem 08/15 (kleiner Sidekick Plake... musste einfach sein, sorry ;) ) zu einem Ausnahmetitel sein!!!
ThePlake0815 schrieb am
Fazit hat geschrieben:nicht zuletzt dank des energetischen Soundtracks.
GERADE bei Handy Games, bzw. iPhone games finde ich den Sound irrelevant, da diese meistens sowieso lautlos gespielt werden (Bahn/Buero/etc.)
Legolars81 schrieb am
4P|Jan hat geschrieben:
Legolars81 hat geschrieben:Hmm, testet lieber mal Espgaluda II, DAS nenne ich ein gelungenes Shoot´em Up fürs iPhone..
(...)
Ist bereits in Arbeit. :)
Super.. bin ich mal gespannt..
Hoffentlich kommt auch der Test zu Carcassonne ^^, aber das ist ein anderes Thema.
Ich bin nämlich begeistert von der Umsetzung der theCodingMonkeys
Und wo ich grade dabei bin mit meinen Tipps.. schaut Euch mal Sword&Poker 2 an!
So kann es gerne aufm iPhone weitergehen :)
Ich danke Euch immernoch soo sehr das Ihr das trotz all der Kritiken eingeführt habt!
ich war selbst mal ultrakritisch dem Dingens gegenüber!
4P|Jan schrieb am
Legolars81 hat geschrieben:Hmm, testet lieber mal Espgaluda II, DAS nenne ich ein gelungenes Shoot´em Up fürs iPhone..
(...)
Ist bereits in Arbeit. :)
schrieb am

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