Fazit
Tales of Vesperia ist für mich das bis dato beste japanische Rollenspiel der aktuellen Konsolengeneration. Auf den ersten Blick mag es vielleicht unscheinbar, fast kindisch wirken. Hinter der vergleichsweise unspektakulären, aber sehr stimmigen Cel-Shading-Fassade schlummert jedoch ein echtes Rollenspielschwergewicht mit spannend und humorvoll inszenierter Story, interessanten und glaubwürdigen Charakteren, beachtlichem Umfang sowie packenden Echtzeitkämpfen. Letztere mögen zwar nicht so imposant wie im jüngsten Star Ocean wirken, begeistern jedoch mit facettenreichen KI-Einstellungen und immer komplexeren Aktionsmöglichkeiten. Wer will, kann sich serientypisch auch wieder mit bis zu drei Freunden gemeinsam ins Getümmel stürzen. Rätselelemente machen sich zwar eher rar und der Spielverlauf gestaltet sich sehr geradlinig, aber wirklich schwerwiegende Mankos finden sich keine. Es ist einfach ungemein motivierend mitzuerleben wie sich Story, Charaktere und Spielmechanik immer weiter entwickeln, sich mit verschiedenen Nebenaufgaben zu beschäftigen und die charmant designte Spielwelt zu erkunden. Zwar könnte man Tales of Vesperia vorhalten sich spielerisch zu sehr auf den Lorbeeren der Vorgänger auszuruhen, aber was es macht, macht es sehr gut, während die Konkurrenz sich eher verschlimmbessert hat. Genrefans kommen jedenfalls voll auf ihre Kosten und sollten sich dieses Highlight nicht entgehen lassen!Pro |
Kontra |
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keine Zufallskämpfe |
kaum Rätselelemente |
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interessante Charaktere |
sehr geradliniger Spielverlauf |
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humorvolle Präsentation |
nicht immer optimale Kampfübersicht |
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spannend inszenierte Story |
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stimmungsvolle Soundkulisse |
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facettenreiche Echtzeitkämpfe |
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vielschichtige KI-Anpassungen |
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Koop-Kämpfe für bis zu vier Spieler |
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motivierende Nebenbeschäftigungen |
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individualisierbare Kampfkünste & Fertigkeiten |
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Sonstiges |
Sonstiges |
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Online-Ranglisten |
nicht abbrechbare Sequenzen |
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hilfreiche Enzyklopädien |
keine durchgehende Sprachausgabe |
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gut eingeflochtenes Tutorial |
eingeschränkte Karten- & Speicherfunktion |
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variabler Schwierigkeitsgrad |
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gelegentliche Anime-Sequenzen |
Xbox 360
„Packende Echtzeitkämpfe, glaubwürdige Charaktere und spannend inszenierte Story - Rollenspielerherz, was willst du mehr?”
Kommentare
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SO4 ist halt was für Klischeeliebhaber, ich hab mich jedenfalls teils köstlich amüsiert, aber das geht halt nur wenn man sich darauf einlassen kann. Allerdings hab ichs nicht zu Ende gespielt, vielleicht besorge ich mir es noch mal günstig. Die Charaktere haben mir eigentlich gut gefallen, vor allem [...] SO4 ist halt was für Klischeeliebhaber, ich hab mich jedenfalls teils köstlich amüsiert, aber das geht halt nur wenn man sich darauf einlassen kann. Allerdings hab ichs nicht zu Ende gespielt, vielleicht besorge ich mir es noch mal günstig. Die Charaktere haben mir eigentlich gut gefallen, vor allem sind sie wirklich gut animiert und tragen gut zur Erzählweise bei. Hab direkt danach ToV angefangen gehabt und da hab ich das etwas vermisst.
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Zitat:
mir hat es viel spaß gemacht weil es eben viel zu entdecken gibt... Ich finds wie gesagt auch 'gut'. Aber deine Aussage klang so als wärest du vollends begeistert von SO4. Das hat bis dato so ziemlich keiner von SO4 gesagt. Dafür ists glaub ich über weite Strecken [...] Zitat:
mir hat es viel spaß gemacht weil es eben viel zu entdecken gibt... Ich finds wie gesagt auch 'gut'. Aber deine Aussage klang so als wärest du vollends begeistert von SO4. Das hat bis dato so ziemlich keiner von SO4 gesagt. Dafür ists glaub ich über weite Strecken ein wenig zu 'speziell'. Ich habe in SO4 an die 300 Stunden auf dme Tacho. Das Post Game ist wie gesagt ein Paradies für Grinder und das Gameplay ist halt, im gegensatz zu Charackteren und Storyline, gelungen wie ich finde. -
Tales of Symphonia nachzuholen ist sicherlich kein Fehler, ich finde es immer noch besser als Vesperia und dennoch mag ich auch Vesperia sehr. Aber mir hat der Aufbau des Spiels an sich in Symphonia auch schon besser gefallen. Bei Vesperia ziehen sich die ersten 10 Stunden ziemlich hin ehe es mal in [...] Tales of Symphonia nachzuholen ist sicherlich kein Fehler, ich finde es immer noch besser als Vesperia und dennoch mag ich auch Vesperia sehr. Aber mir hat der Aufbau des Spiels an sich in Symphonia auch schon besser gefallen. Bei Vesperia ziehen sich die ersten 10 Stunden ziemlich hin ehe es mal in Fahrt kommt, bei Symphonia geht es im Prinzip schon nach 30 Minuten los. Vor allem mochte ich an Symphonia, das man zwar mit einem Ziel anfängt, aber sich das Ziel immer wieder ändert und man so lange nicht weiß wo einen das Spiel am Ende hin führt. Bei Vesperia fehlte auch das ziemlich. Story mäßig von der Erzählung her ist Symphonia klar das bessere Tales of.

