Star Ocean: The Last Hope
USK: 12

Test: Star Ocean: The Last Hope

So testet 4Players
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Autor:
Jens Bischoff

Fazit

The Last Hope sieht teilweise wirklich fantastisch aus, die kurzweiligen Echtzeitkämpfe gehen gewohnt locker von der Hand und das Entwickeln der Charaktere sowie das Anfertigen neuer Ausrüstung sind nach wie vor ungemein motivierend. Es gibt jede Menge zu entdecken, zu sammeln und zu meistern. Die Story um die Suche nach neuen Lebensräumen fernab der Erde weiß trotz einiger Längen und Leerlaufphasen zu unterhalten und auch die deutsche Übersetzung ist überraschend gut gelungen. Kenner früherer Episoden dürfen sich sogar über ein paar nette Déjà-vus freuen. Allerdings gibt es auch Schattenseiten, die das Spielvergnügen merklich trüben und The Last Hope teilweise sogar hinter die Vorgänger zurückfallen lassen: Das Charakterdesign ist weder Fleisch noch Fisch, die KI der Gefährten sehr beschränkt, der Spielverlauf ungemein zäh. Darüber hinaus nerven auch die geringe Sichtweite hinsichtlich Gegner und Objekte, die umständliche Zielerfassung sowie das nur an Bord der Calnus verfügbare Crafting-System. Keine Ahnung, ob man das Spiel damit künstlich in die Länge ziehen wollte, aber aufgrund der langen Reisewege, fehlenden Kartennavigation und unausgewogen verteilten Speicherpunkten ist das Durchstreifen der weitläufigen Schauplätze oft unnötig zehrend. Nichtsdestotrotz bietet auch das jüngste Star Ocean unterm Strich gute Rollenspielunterhaltung in bewährter Serientradition. Vor allem Jäger- und Sammlerinstinkte werden bestens bedient.
Pro
 
Kontra
sichtbare Gegner   geringe Sichtweite
imposante Kulissen   extrem lange Laufwege
flotte Echtzeitkämpfe   unausgereifte Zielerfassung
üppiges Sammelangebot   belangloses Charakterdesign
aufwändig inszenierte Story   eingeschränkte KI- Einstellungen
individuelle Charakterentwicklung   künstliche Längen & Leerlaufphasen
beeinflussbares Beziehungsgeflecht   unausgewogene Speicherpunktverteilung
motivierendes Crafting- & Upgradesystem   Itemerzeugung nur an Bord der Calnus möglich
abwechslungsreiche großräumige Schauplätze    
Sonstiges
 
Sonstiges
ordentliche Lokalisierung   Gegner- Recycling
auflockernde Rätseleinlagen   kein Formationssystem
zahlreiche Schätze & Sidequests   durchwachsender Soundtrack
unterschiedliche Spielenden & -boni   nicht navigierbare Gesamtkarte
vier verschiedene Schwierigkeitsgrade   lediglich englische Sprachausgabe
    teils extrem lange Zwischensequenzen

Xbox 360

„Schmuckes SciFi-Epos mit stylischen Kämpfen, aber ärgerlichen Einschränkungen.”

 

Kommentare

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  • kuronokei schrieb:
    der tutorialkampf is echt behindert gemacht. das war gefühlt die schwerste stelle im spiel^^ und ich übertreibe wirklich nich. naja aber mittlerweile müsstest du begriffen haben dass blindsides doch chillig sind oder?
    Das war definitiv die  [...]
    kuronokei schrieb:
    der tutorialkampf is echt behindert gemacht. das war gefühlt die schwerste stelle im spiel^^ und ich übertreibe wirklich nich. naja aber mittlerweile müsstest du begriffen haben dass blindsides doch chillig sind oder?
    Das war definitiv die schwerste Stelle im Spiel, denn bei allen anderen Endbossen und Gegnern hatte ich garkeine Probleme gehabt, es war stellenweise schon zu einfach ^^ Bin jetzt in der Mitte von Disk 2, Blindsides machen wirklich Spaß, aber nach einer Zeit wird das Kampfsystem dadurch einfach nur monoton und es kommt mir auch ziemlich eintönig vor, so richtig begeistern kann mich das Kampfsystem immer noch nicht. Deswegen sind die Cutscenes noch das einzigste was mich beim spielen motiviert, aber die sind ja auch nicht das gelbe vom Ei und teilweise einfach zu lange 8O
  • moin moin, bin grad mit dem spiel angefangen, schöne abwechslung zu Lost Odyssey, welches ich vorhin durchgezockt hab... einführung in die story ist auf jeden fall sehr geil, zocke seit NES zeiten jRPGs, aber die ganze StarOcean reihe is bisher an mir vorbei gegangen... leider  [...] moin moin, bin grad mit dem spiel angefangen, schöne abwechslung zu Lost Odyssey, welches ich vorhin durchgezockt hab... einführung in die story ist auf jeden fall sehr geil, zocke seit NES zeiten jRPGs, aber die ganze StarOcean reihe is bisher an mir vorbei gegangen... leider hab ich aber ein kleines problem mit dem spiel...ich hab oben und unten einen jeweils ca 1-2cm breiten, schwarzen streifen! meine konsole ist über VGA am 37` zoll fullHD TV angeschlossen und auf Breitbild-1920*1080 eingestellt...andere spiele haben das problem nicht (hab mehrere dutzend im regal ;))...ingame läst sich nichts verstellen, TV menü sagt 1920*1080, 16:9, 60hz...also alles standart! ist das nen bekannter "fehler"? hab übrigens die normale deutsche version mit englischer syncro...
  • Deine Meinung kann ich so 100% unterschreiben. Story und Charakterdesign sind wirklich unterirdisch aber das Kampfsystem und das Crafting rettet vieles allerdings gehört die Zutatensuche mit den Irre langen Laufwegen auch noch erwähnt da man ja eig erst zum Schluß so was wie ne Schnellreisefunktion  [...] Deine Meinung kann ich so 100% unterschreiben. Story und Charakterdesign sind wirklich unterirdisch aber das Kampfsystem und das Crafting rettet vieles allerdings gehört die Zutatensuche mit den Irre langen Laufwegen auch noch erwähnt da man ja eig erst zum Schluß so was wie ne Schnellreisefunktion bekommt. Naja mir hats trotzdem Spaß gemacht um einiges mehr als FF13 bin allerdings ein SO2 Fan und es hatte daher nen Bonus... P.s. Zum Crafting noch was, anscheinend wurde das in der Ps3 Fassung geändert die Tricks die man im Netz zur Microsoft Fassung findet funktionieren nicht mehr.