Während hier einige Personen das Thema zu Kunst und Kultur abschweifen lassen, gibt es immer noch das Problem, dass Sacred3 vom Niveau her nur ein Billigspiel ist, ein Preis von rund 50Euro ist bei dem abgeliefertem Spiel eigentlich nicht gerechtfertigt, wenn man bedenkt, dass bei den beiden Vorgängern massig an Loot, eine Freie Spiele-Welt, sowie eine interessante Story vorhanden waren.
Mit dem Intro wird einem zudem eingeredet, dass eine Art Task-Force eingerichtet wurde, wobei jedoch es nicht möglich ist, zumindest einen Satz von NPC-Koop-Verbündeten, wie in Left4Dead1&2, oder besser noch Alien Swarm mit sich zu führen.
Unddabei hatte selbst AlienSwarm sogar noch ein wesentlich breiteres Inventar, als Sacred 3.
Auch wirken die vorhandenen Elemente unvollständig und unzulänglich.
Konnte man noch in Sacred 1&2, sowie in den meissten anderen vergleichbaren Spielen Unmengen von Tränken mit sich führen, bei Sacred3 verkümmert das Inventar auf's jämmerlichste und lässt selbst das Inventar in nahezu allen First-Person-Shootern Weitaus komplexer wirken, selbst solche, bei denen man nur 2 Verschiedene Waffen auf einmal hat.
Dann nerven noch die Schlauchlevel, bei denen Verschlossene Türen auf's Übelste aus Zelda geklaut wirken, ohne wirklich Sinnvoll zu wirken, da es auch schon den "Der Weitere Weg wird erst freigegeben, wenn du alle Gegner im begehbaren Areal erledigt hast" gibt.
Zusätzlich wirken die Zwischensequenzen im Motion-Comic-Stil recht lieblos, worüber der Trailer/das Intro-Video (Ja, das ist beides so ziemlich das gleiche Video), als hätte der Entwickler mehr Arbeit in das Spiel reingesteckt, als in den Vorgängern.
Einzig die Grafik scheint sich allerdings gebessert zu haben, bleibt aber auf dem gleichen Niveau, wie man es schon von Top-Titeln wie Diablo3 gewohnt ist.
Technisch habe ich auch bereits am Anfang des Spieles gemerkt, dass die Entwickler sich nicht allzuviel Mühe gegeben haben, so hat...